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China

15. Oktober 2017

China war bisher ein grosser weisser Fleck auf meiner persönlichen Landkarte. Die beste Ehefrau von allen war hingegen schon mal da, before my time, anno 1988. Als das höchste Gebäude in Shanghai gerade mal 10 oder 12 Stockwerke aufwies, Autos nur von Regierungsmitgliedern und hohen Beamten gefahren wurden und Neonlichter nicht existierten. China hat sich seither ziemlich entwickelt.

Allerdings spricht man, von den grossen Hotels mal abgesehen, nach wie vor kein Englisch. Wir haben deshalb von vornherein entschieden, die Variante der geführten Gruppenreise zu wählen. Die Gruppe: Wir beide 😀

Die Route führte uns zu den wesentlichen Highlights von China, nämlich:
– Peking und die chinesische Mauer
– Xian mit der Terracotta Armee
– Jangtze Kreuzfahrt zum Drei Schluchten Damm
– Guilin und das Karstgebirge
– die Reisterrassen von Longsheng
– Shanghai

Nun lasse ich ein paar Bilder sprechen!

Sommerpalast

verbotene Stadt in Peking

Himmelstempel

die chinesische Mauer …

… bei strahlendem Sonnenschein

das Vogelnest Olympiastadion in Peking

der Smartphone Hype ist enorm

Leckereien auf dem Markt

die Terracotta Armee

wo jede Figur andere Gesichtszüge aufweist

die Wildgans Pagode in Xi’an

Chongquin, die Metropole mit 35 Mio Einwohner!!!

der Drei Schluchten Staudamm

Yao Frau mit kunstvoll geflochtenem Haar

die Reisterassen von Longsheng

Karstgebirgsformation bei Guilin …

… auch zu finden auf der 20 Yuan Note

Wolkenkratzer … einer von vielen

Pudong, das Finanzzentrum in Shanghai


Shanghai by Night

Unsere lokalen Führer, in fast jeder Stadt ein neuer, haben gut bis sehr gut Deutsch gesprochen und waren auch für Programmänderungen bereit.

Wir waren sehr beeindruckt, dass die Mofas praktisch zu 100% auf Elektro umgestellt sind, was den Lärmpegel in den Städten schon beinahe angenehm macht. Aber während uns die Batteriehaltung von Hühnern Sorgen bereitet, hatten wir das Gefühl, dass in China Menschen so gehalten werden. Die Menge von dicht an dicht gebauten Wolkenkratzern in gewissen Vororten ist schier unglaublich und sprengt das Vorstellbare.

Wir haben gut gegessen, aber selten grossartig. Die Restaurants haben oft ganze Ordner als Speisekarten, wo jedes Gericht mit Bild aufgeführt ist. Trotzdem fällt es nicht immer einfach, sich zu entscheiden. Zu zweit zu essen ist eher un-chinesisch, hier isst man lieber in der grossen Gruppe, so kann man viel mehr Verschiedenes probieren. Meist hätte uns auch ein Gericht gereicht, so riesig waren die Portionen. Das Thema Food Waste ist in China leider noch nicht angekommen.

Insgesamt war es eine spannende und intensive Reise, die uns begeistert und beeindruckt hat.

Unsere Hotels:

Bamboo Garden Hotel, Bejing
Hilton, Xian
Shangri-La, Guilin
Banyan Tree, Yangshuo
Hyatt Regency, Hangzhou
Hyatt on the Bund, Shanghai (sensationelle Sicht vom Zimmer 2209 auf Pudong!)

From → Reisen

6 Kommentare
  1. Habe mir mit großem Interesse deinen Bericht angesehen und fühlte mich sofort 10 Jahre zurückversetzt. 2007 haben wir eine Rundreise auf fast der gleichen Strecke durchgeführt – allerdings in einer wirklichen Gruppe von rd. 20 Gleichinteressierten. Der 3-Schluchten-Staudamm war damals noch nicht ganz gefüllt; der Pegel lag bei etwa 140 m. Unvergessen bleibt auch der Besuch der Pekingoper, die wir nach 36 Stunden Wachsein noch am ersten Tag unseres Chinaaufenthaltes besuchten. Und nun ruft wieder das Fernweh!

  2. topfcooker permalink

    TOLL!!!! Du hast nicht zuviel versprochen!!
    Einen schönen Sonntag
    und ganz liebe Grüße
    JuB

  3. Wow! Da habt Ihr Euch ja tolle Hotels gegönnt!
    LG
    Ulrike

  4. Traumhaft schöne Bilder!

    Die meisten Highlights habt Ihr erlebt. Das war sicher sehr intensiv.

    Ich kenne das Land erst seit 1990 und liebe auch diese Kontraste. Essen ist echt ein Thema, das fängt ab 5-6 Leuten an, Spaß zu machen. Ich bestelle auch immer zu viel…

  5. @Ludwig: Fernweh ist keine schlechte Sache … 😉
    @JuB: Ihr zwei habt ja wieder in Frankreich zugeschlagen … ich bin auch neidisch 🙂
    @Ulrike: Wenn wir das Reisen nicht geniessen … tun’s unsere Erben 😉
    @Barbara: Danke Dir! 😀 Ja, es war intensiv, aber entweder man investiert mehr Zeit, oder geht mehrmals … oder dann eben die Intensiv Variante 😉

  6. Vielen Dank für die herrlichen Fotos LG Malou

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