Skip to content

Rezension: a casa – Claudio del Principe

5. November 2017

Zwar habe ich kein Rezensions Exemplar vom AT Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, aber gekauft habe ich es auch nicht. Ich hätte aber, wenn ich nicht eine viel bessere Idee* gehabt hätte, gell Claudio 😉

Nun aber zu diesem Schmuckstück in Form eines Kochbuchs. Es gibt ja Kochbücher und Kochbücher … dieses gehört in die Kategorie: HABENMUSS!

Ich habe schon hier geschrieben, wie gerne ich Kochbücher mag, die saisonal aufgeteilt sind. Claudio nimmt uns mit seinem Buch mit auf eine einjährige Reise durch seine Küche. Wie man das von seinen Auftritten in den sozialen Medien (FB und IG) kennt, er fotografiert hervorragend (aber auch die vier Bilder von Claudio selbst, die sein Sohn Delio gemacht hat, sind sehr schön). Ausserdem bewirkt sein stilsicherer Umgang mit der Sprache, dass er damit Emotionen wecken kann. Man liest nicht nur, man hört das Knuspern des frisch gebackenen Brotes, man riecht den köchelnden Sugo, ja man glaubt beinahe, man schmecke die hausgemachte Pasta auf der Zunge.

200 Rezepte werden präsentiert, die auf das ganze Jahr verteilt sind und das Lesen ist wirklich ein beinahe sinnliches Vergnügen. Eigentlich muss man gar nicht unbedingt selber kochen, um dieses Buch geniessen zu können. Ein bisschen Liebe zu Italianità reicht völlig aus.

Natürlich hat mich die beste Ehefrau von allen gleich gewarnt: „So eine Livieto Madre kommt mir nicht ins Haus!“ (von mit in die Ferien nehmen wollen wir gar nicht erst erwähnen) … aber ehrlich gesagt, es reizt mich schon, wenn ich diese Brote sehe.

Ich könnte von vielen Rezepten schwärmen, die ich mir schon vorgemerkt habe, beschränke mich aber ganz einfach auf diese paar Mundwässerer:

– Artischockensalat
– Caramelle mit Ricotta und Minze
– Fregola sarda mit Meeresfrüchten
– Kalbsrippen, geschmort
– Oktopus auf acht Arten
– Orechiette mit Mangoldsugo
– Risotto mit ofengebackenem Kürbis
– Tropea-Zwiebel-Marmelade

Ach, mir läuft das Wasser im Mund zusammen – Claudio, Du bist ein Folterknecht, denn soviel essen, wie ich beim Lesen Deines Buches will, kann ich gar nicht! 😉

Grazie mille!

PS. Kennt ihr übrigens das an Andy Warhol angelehnte Kult Video von Claudio?
PPS. *der mutige Amateur lud den sympathischen Profi zum Dinner 😀

Advertisements

From → Uncategorized

7 Kommentare
  1. Also, ich habe eine Madre. Habe sie noch nie mit in den Urlaub genommen; und sie lebt noch immer. Einfach füttern,kurz bevor man fährt und dann gleich, wenn man wieder da ist. So zwei, drei Wochen funktioniert das schon. Nur mal so als Anreiz. 😉

  2. Herzlichen Dank, lieber Andy! Dein Menü war schon grosses Kino und jetzt noch diese schöne Rezension. Grazie mille und liebe Grüsse!

  3. Egal was die Frau sagt, du brauchst ganz unbedingt eine Madre. Sie wird dein Leben bereichern. Wir haben schon eine nach Claudio’s „Rezept“ und nach deiner Rezension brauchen wir ganz unbedingt auch das Buch.
    Viele Grüße aus Ye Olde Kitchen
    Eva und Philipp

  4. topfcooker permalink

    Lieber Andy, WER knackt die 1000???
    DU und dein Blog – ihr seid super!
    Vielen lieben Dank!!
    JuB

  5. @Susanne: Das ist ermutigend … 😉
    @Claudio: Und Eure Mitbringsel und Gesellschaft der Mühe wert 😀
    @Eva&Philipp: Ich unterschreibe beides 😉
    @JuB: SMILE – er ist eingetroffen, der Follower #1000 !!! 🙂 und danke auch Euch für die fortwährende Unterstützung!

  6. Überredet :-)… schon bestellt!!

Trackbacks & Pingbacks

  1. Da hört der Spass auf – das Menü | lieberlecker

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: