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Poulet mit Mandarine

16. Februar 2018

Der Klassiker von Geflügel und Früchte ist der Hit aus den 70ern des letzten Jahrhunderts – Riz Casimir. Ihr erinnert euch? Curryasauce aus dem Beutel, Fruchtsalat aus der Dose … schlimmer gings nimmer … 😉

Da fällt mir auf, eine moderne Version dieses Klassikers, natürlich mit selbstgemachter Currysauce und frischen Früchten, das habe ich schon Ewigkeiten nicht mehr gekocht und auch noch nicht verbloggt. Die nächsten Gäste können sich auf etwas gefasst machen!

Aber heute gibt es eine schnell gemachte Poulet/Frucht Variante mit einer zwar nicht lokalen Frucht, aber zumindest ist sie saisongerecht. Nach einer Idee des sweet home Blog’s (online in diversen Schweizer Tages Zeitungen), der leider schon letzte Woche mit Frühlingsrezepten, u.a. mit Spargeln, aufwartete … tztztz … das gibt (nicht nur) von mir die gelbe Karte!

Zutaten:
für 2 Personen

2 Pouletschenkel (ich: Ribelmais)
2 Mandarinen, in Scheiben geschnitten
2 Schalotten, geviertelt
1/2 Fenchel, in Stücke geschnitten
1 Handvoll Rosinen (ich: weggelassen)
die abgeriebene Schale und den Saft von 2 Mandarinen
1/2 dl Weisswein
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Prise Zimt
1 TL Harissa
1/2 Peperoncino, fein gehackt
einige Zweiglein Thymian
2 EL Olivenöl

Ausserdem habe ich gleich noch ein paar geviertelte, festkochende Kartoffeln und eine Handvoll Datterini Tomaten dazugegeben.

Zubereitung:

1. Salz, Thymianblättchen, Knoblauch und Peperoncino in einem Mörser zu einer Paste zerstossen
2. Mandarinensaft, Olivenöl, Weisswein, Zimt und Harissa daruntermischen und in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten mischen
3. in einem Bräter im auf 200° C vorgeheizten Ofen ca 45 Minuten schmoren

Wenn ihr hungrig seid, empfiehlt es sich, frisches Brot dazu zu servieren, oder den Anteil Kartoffeln zu erhöhen.

From → Rezepte

3 Kommentare
  1. Jasmin permalink

    😉 hab ich so ähnlich letzte Woche mit Bergamotten und Marsala anstelle von Weisswein gemacht. So ein Leftover Essen. Lustigerweise war sogar Fenchel dabei, da der sich auch noch im Kühlschrank herumtrieb… Da ich Unterschenkeln ohne Haut hatte, setzte ich einen Deckel darauf und schmorte das Ganze eher. Ist wahrscheinlich bei den Bergamotten die empfehlenswerte Variante… 😉

  2. Thea permalink

    2 Pouletschenkel (ich: Ribelmais)
    Das verstehe ich nicht, lieber Andy.

  3. @Jasmin: Das tönt aber auch sehr, sehr fein! 😀
    @Thea: Ribelmais ist ein spezieller Mais aus dem Rheintal und wenn Hühner sich hauptsächlich davon ernährt haben, nennt man sie hierzulande Ribelmais Hühner 🙂 (siehe auch Wikipedia)

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