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Zwiebelsuppe überbacken

9. April 2018

Wieso ich jetzt mit so einem … hüstel … Winterrezept komme, jetzt wo doch eindeutig der Frühling endlich Einzug gehalten hat?

Weil dies für mich eben keine Wintersuppe, sondern eine Ganzjahressuppe ist, gut die sommerlichen Hitzetage klammere ich jetzt einmal aus. UND 🙂 , weil ich ja Leser aus der ganzen Welt habe, also irgendwo werden die Tage kürzer und die Temperaturen sinken …

Zutaten:
für 4 Personen

1 kg Zwiebeln
50 gr Butter
1 L Rinderbrühe, homemade !!!
1 Lorbeerblatt
einige schwarze Pfefferkörner
ein Spritzer Sherry Essig
Salz
1 Baguette
100 gr Gruyère, gerieben

Zubereitung:

1. Zwiebeln schälen, beide Enden abschneiden und die Zwiebeln dann in 2 bis 3 mm dicke Streifen schneiden
2. in einer Pfanne die Butter schmelzen und die Zwiebeln mit einer Prise Salz dazugeben. Die Hitze zurückschalten und die Zwiebeln gaaaanz leise schmurgeln lassen. Etwa alle Viertelstunde mal kurz umrühren und insgesamt 3 bis 4 Stunden im eigenen Saft karamelisieren lassen. Die anfänglich vorhandene Flüssigkeit wird verschwinden und die Zwiebeln dürfen sich dann ganz langsam leicht bräunlich verfärben. Auf keinen Fall dürfen sie anbraten oder gar bitter werden!
3. die heisse Rindsbrühe dazuleeren, Lorbeer und Pfeffer in einem Gewürzsächkchen dazugeben und nochmals eine Stunde leise köcheln lassen
4. in ofenfeste Formen, Teller oder idealerweise (weil tradizionell) Löwenkopftassen füllen, je eine oder zwei Scheiben getoastetes Baguette auflegen, mit geriebenem Gruyère Käse bestreuen und im auf 220° C vorgeheizten Ofen überbacken

Achtung, direkt aus dem Ofen ist die Suppe SEHR heiss, also Vorsicht … ausser ihr steht auf verbrannte Zunge 😉

Das war jetzt die mittlere Variation der Zwiebelsuppen Rezepte. Die Kurzversionen (Zwiebeln eine halbe Stunde weichschmoren und mit Industriefond auffüllen) sind meist gar nichts wert … und dann gibt es noch die Version für Zwiebelsuppen Freaks, die könnt ihr bei ThemaskedChef nachlesen

From → Rezepte

4 Kommentare
  1. Dankeschön fürs Verlinken, Andy – das ehrt mich! LG, Tommy

  2. @Tommy: Ehre wem Ehre gebührt, mein Lieber 🙂

  3. Eine Suppe die in den 70iger Jahren in Berlin in jeder Kneipe serviert wurde. Heute findet man sie nicht mehr.

  4. @Tom: Aber ich mag sie immer noch 😀

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