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Crevetten Tätschli – #wir retten, was zu retten ist

11. April 2018

Die muntere Facebookgruppe #wirrettenwaszurettenist hat sich wieder zusammengefunden und rettet heute Fleischlaberl, Buletten, Fleischpflanzerl, Frikadellen und Konsorten. Und ich habe mich für die Konsorten entschieden – Krevetten Buletten so quasi 😉

Die Köpfe hinter dieser lobenswerten Aktion sind übrigens Sina und Susi – ❤ lichen Dank!

retten

Denn wenn ich, was wir in der Schweiz auch gerne Tätschli nennen, ratzfatz selber mache, dann weiss ich, was drin ist. Mein Körper braucht schliesslich keine Lebensmittelzusatzstoffe, da wird mir ja oft nur schon vom Lesen schlecht. Aber jetzt mal ganz unter uns, von Foodblogger zu Foodblog LeserIn, kauftst Du wirklich so Fertigzeugs? Und wenn ja, warum?

Gebt euch einen Ruck und probiert das Selbermachen aus, schwierig oder zeitaufwändig ist es nämlich wirklich nicht. Dafür schmackhafter, gesünder und sehr befriedigend.

Die klassischen Hacktätschli macht man ja aus Rindshackfleisch oder ähnlichem, aber auch mit Shrimps oder Fisch geht das ziemlich gut.

Zutaten:
als Vorspeise für 4 Personen

300 gr Shrimps, ungekocht, geschält
1 Ei
1 kleine Knoblauchzehe, gepresst
1 Schalotte, fein gehackt
2 EL Panko*
1 EL Korianderblätter
ein paar Minze Blätter
1/4 rote Peperoni in Brunoise geschnitten
Salz und schwarzer Pfeffer
Erbsen (TK)
Lauch, den hellen Teil
1 dl Gemüsefond
Olivenöl

Zubereitung:

Tätschli, aka Burger
1. ein Drittel der Shrimps in grobe Stücke schneiden, das zweite Drittel fein schneiden (Brunoise) und
2. die restlichen Shrimps im Mixer mit Ei, Knoblauch, Schalotte, sowie etwas Salz und Pfeffer pürieren
3. das Püree in ein Schüssel geben, die fein geschnittenen Kräuter und das Panko untermischen (*Paniermehl kann ev. als Ersatz genommen werden)
4. jetzt die restlichen Shrimps, sowie die Peperoniwürfel untermischen
5. zu kleinen Burgern formen, etwas flachdrücken und kühlstellen
6. in wenig Öl in einer beschichteten Pfanne braten

Gemüse
1. den Ofen auf 160° C vorheizen
2. den Boden einer Auflaufform mit tiefgefrorenen Erbsen bedecken und dazwischen ein Dutzend Lauchstücke stellen (diese mit etwas Olivenöl beträufeln)
3. den Gemüsefond dazugiessen, salzen und pfeffern und einen Minzzweig dazulegen (die Erbsen sollten gerade knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein)
4. nach einer halben Stunde die Erbsen ein bisschen aufmischen, so dass sie oben nicht antrocknen – der Lauch hingegen darf oben etwas Farbe annehmen (karamellisieren)

Diese Menge hat übrigens für 8 + 1 Tätschli gereicht, das eine extra habe ich gebraucht, um zu prüfen, ob sie schon gar sind.

Und hier die Vorschläge meiner Mitretterinnen, denn heute bin ich wieder einmal Hahn im Korb 😀

auchwas Frikadellen orientalisch
Brittas Kochbuch Vegane Pilzfrikadellen
Cakes Cookies and more Hacktätschli aus dem Backofen mit buntem Ofengemüse
CorumBlog 2.0 Lamm-Frikadellen
genial-lecker Fischbuletten
German Abendbrot Hackfleischbällchen in Biersoße
giftigeblonde Faschierte Laberl am Spieß
Katha kocht! Nudelpfanne mit buntem Gemüse und Geflügelhackbällchen
Karambakarinaswelt Fischfrikadellen mit Dip „a la Remoulade“
Leberkassemmel und mehr Fleischpflanzerl Dry Aged, überbacken mit Käse und Bacon
Madam Rote Rübe Hausgemachte Apfel-Grünkernbratlinge zu Lauch-Pasta
magentratzerl Pastinakenlaibchen
our food creations Fischbouletten
Pane-Bistecca Panierte Chuegeli
Turbohausfrau Butterschnitzel
Unser Meating Vegetarische Fleischküchle

From → Rezepte

19 Kommentare
  1. Das ist definitiv die High-End-Luxus-Variante unter den Frikadellen/Bouletten/Laberln/Pflanzerln/Täschlis oder welchen Namen sie auch immer tragen. Ich nehme bitte gleich zwei davon. Danke & LG Andrea

  2. panebistecca permalink

    Oha mit Crevetten, ja warum nicht? Finde ich super!

    LG Wilma

  3. Ah, Fischfrikadelle in der Luxusversion – nehme ich :-).

  4. bißchen wie Crab Cakes, die ich ganz besonders gerne esse.

  5. turbohausfrau permalink

    Ein sehr schönes Rezept!
    Deine Erbsen sind schön grün geblieben. Glückwunsch.

    • Susi, das Grün bleibt erhalten wenn man eine Messerspitze Natron ins Kochwasser gibt, bei allem Gemsüe.

      Die Luxusdinger nehm ich dann auch gerne bitte, drei bis vier Stück

      lg. Sina

  6. Wow, richtig exclusive Frikadellen. Das macht mir doch gleich riesigen Appetit.
    Liebe Grüße
    Sigrid

  7. Was für eine köstliche Luxusvariante , ach das ganze Menue ist so was von fein, da könnte ich gleich mal rübergreifen. Liebe Grüße in die Schweiz und noch eine schöne Restwoche
    Ingrid

  8. Das sind aber mal elegante „Bouletten“ – da würde ich mir sofort eine von wegmopsen… oder vielleicht auch zwei. 🙂

    Liebe Grüße,
    Katha

  9. Eine wunderbar luxuriöse Variante für Tätschli! Hört sich traumhaft an!
    Liebe Grüsse
    Tamara

  10. Mhhhh das ist natürlich eine ganz tolle Art von Tätschli.
    Ich stelle es mir sehr lecker und saftig vor.
    Klasse! Das muss ich unbedingt probieren.
    Liebe Grüße
    Karina

  11. Mit Fisch habe ich die Teilchen schon probiert, aber noch nie mit Shrimps! Danke für die Idee!
    LG Dani

  12. @Andrea: „High-End-Luxus“ ist mein zweiter Vorname 😉
    @Wilma: Warte bis Du das erst probiert hast!
    @Susanne: Kannst Du haben – da, nimm 🙂
    @Christine: Ich auch, hast Du meine Crabcakes schon mal gemacht?
    @Susi: Danke … und auch fürs Organisieren 🙂
    @Sina: Drei bis vier? Dann muss ich nochmals in die Küche 😉
    @Sigrid: Appetit anzuregen ist Sinn und Zweck meines Blogs 🙂
    @Ingrid: Danke sehr – Dir auch!
    @Katha: Ich sags ja, ich muss nochmal …
    @Tamara: Nicht träumen, nachmachen! 😉
    @Karina: Klar sind die Klasse, sind ja auch von mir … lach!
    @Dani: Mit Fisch oder gar mit gemischtem Seafood wird das sicher auch fein

  13. Tätschli ist mein neues Lieblingswort! Was für eine schöne Kombination mit den knallgrünen Erbsen!

  14. Tolle Variante. Die Tätschli (Hihi!) stelle ich mir auch gut in einem Thai-Curry vor.

    Liebe Grüße, Sus

  15. brittak65 permalink

    Oooooh! Edel und bestimmt sau- äh shrimpgut!

    Peperoni ist bei uns in D dieses scharfe Zeug aka Chilischote. Was Du meinst, heißt bei uns Paprikaschote. Vielleicht magst Du das ergänzen, dass es nicht zu Missverständnissen kommt? 😉

    Liebe Grüße
    Britta

  16. Was für eine tolle Variante der ollen Fischfrikadelle – das mach ich mal als leichte Vorspeise für n Menü, hat bestimmt n Überraschungseffekt 🙂
    Lg, Miriam

  17. @Julia: Du findest bestimmt noch mehr in meinem Beitrag Hevetismen
    @Sus: Oh ja, das werde ich einmal machen müssen 🙂
    @Britta: Ja, die Helvetier müssen immer ein bisschen aus der Reihe tanzen 😉
    @Miri: Ok, aber versprochen ist versprochen, gell 😉

Trackbacks & Pingbacks

  1. Rettungsaktion: Vegetarische Fleischküchle | Unser Meating

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