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Rhabarber Trifle

19. April 2018

Trifle ist eine englische Süssspeise aus mehreren Schichten Custard, Obst oder Marmelade, Biskuitkuchen und (geschlagenem) Rahm. Der Biskuit wird im Allgemeinen mit Alkohol getränkt (Port, süßem Sherry, Madeira oder auch Weisswein). Soweit die Wikipedia Erklärung.

Mich erinnert es aber auch irgendwie an ein Tiramisu, also schauen wir doch einfach einmal, was passiert, wenn sich die beiden ein bisschen näherkommen 😉

Zutaten:
für 4 Personen

500 g Rhabarber
1 Päckchen Vanillezucker
ca. 80 gr Zucker
100 gr Crème fraîche
180 gr griechischer Joghurt
40 gr Puderzucker
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
1 dl Rahm, steifgeschlagen
1 Eiweiss, steifgeschlagen
4–6 EL Orangensaft
2 EL Grand Marnier (o.ä.)
16 Löffelbiskuits
1–2 EL gehackte Pistazien

Zubereitung:

1. Rhabarber putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit ein paar EL Wasser und dem Zucker aufkochen und auf kleiner Flamme weichköcheln. Auskühlen lassen und pürieren
2. Crème fraîche, Joghurt, Puderzucker und Zitronenabrieb verrühren und vorsichtig erst die eine Hälfte von Rahm und Eiweiss und dann die andere Hälfte unterheben
3. Orangensaft und Grand Marnier (oder z.B. Cointreau) mischen. Den Boden einer Glasschüssel mit Löffelbiskuits auslegen, oder, falls Portionengläser verwendet werden, die Biskuits zerbrechen und mit Orangensaft/Likör beträufeln
4. die Hälfte vom Rhabarbermus darauf verteilen, dann eine Schicht Joghurtcreme und nochmals das Ganze von vorne
5. mit Rhabarberstücken und Chips, sowie Pistazien dekorieren

getrocknete Rhabarber Chips
2 dl Wasser
150 gr Zucker
5 Stangen Rhabarber

1. den Rhabarber mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden
2. das Wasser mit dem Zucker einmal aufkochen und dann über den Rhabarber giessen und 3 – 5 Minuten ziehen lassen
3. dann die Rhabarber-Streifen herausnehmen, grob abtrocknen und auf einem Backblech bzw. Einschüben für einen Dehydrator verteilen. Die Streifen dürfen nicht übereinander liegen. Die Streifen im Ofen bei 50° C über Nacht (12 – 16 Stunden) trocknen, dabei die Ofentür einen Spalt offenlassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann – lufdicht verpacken aber trotzdem lieber innert 2 Tagen verbrauchen (Quelle: Oliver)

From → Rezepte

5 Kommentare
  1. Zum Ausschlecken! Definitiv! Liebste Grüße

  2. Da würde ich sofort zugreifen!
    Sonnige Grüße
    Petra

  3. Bea permalink

    Nassi Guetsli! Tiramisu, Trifle, Götterspeise… schade um Früchte und Creme. Kann man das Gebäck nicht oben drauf legen, damit es nicht nass wird?
    Gruss Bea

    • Ich liebe Nachspeisen, bei denen das Gebäck (Kekse oder was auch immer) richtig durchgezogen ist. Zum Reinlegen. Ich werde diese Variante sicherlich ausprobieren.

  4. @D&M: Damit bin ich absolut einverstanden 😀
    @Petra: Ausdrucken und nachkochen ist auch keine schlechte Alternative!
    @Bea: Das hast Du bestimmt schon mehrfach ausprobiert … oder nicht?

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