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Chili Öl

29. April 2018

Chili Öl … gähn? Etwas Öl, Chilischoten dazugeben, stehen lassen, brauchen? Dieses?

NEIN! Leute, dieses Öl müsst ihr machen … und dann macht es süchtig, ich schwör’s! Denn es ist erstens nicht scharf (denn bei Gochugaru werden die weissen Häutchen, in denen die ganze Schärfe sitzt, samt den Kernen entfernt) und hat eine Tiefe und Molligkeit, das ist unbeschreiblich.

Ich muss mich an dieser Stelle also ganz ❤ lich bei Andrina (meinem Göttimeitli 😀 ) bedanken, die mir Gochugaru aus Korea mitgebracht hat!

Weiss jemand wo ich es in Zürich bekomme?

Zutaten:

5 dl Rapsöl
50 gr koreanische Chili Flocken (Gochugaru)
23 gr weisse Sesamsamen
4 Sernanis
3 Lorbeer Blätter, getrocknet
2 TL Koriander, gemahlen
1 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/4 TL Curry Pulver
2 EL Sezuan Pfeffer
2 EL Soja Sauce
4 Knoblauchzehen, gerieben

Zubereitung:
1. Soja Sauce mit dem geriebenen Knoblauch mixen und zur Seite stellen
2. Rapsöl, Chili Flocken, weisse Sesamsamen, Sternanis, Lorbeer Blätter, Koriander, Kreuzkümmel und Curry Pulver verrühren und in einer hohen Pfanne bei mttlerer Temperatur erhitzen
3. langsam zum Köcheln bringen und die Gewürze 3 bis 4 Minuten frittieren, dabei ständig rühren – dabei sollen die Gewürze dunkler werden, aber nichts soll verbrennen
4. dann vom Herd ziehen und die gemörserten Sechuan Pfefferkörner sofort dazugeben und 10 Sekunden mitfrittieren
5. jetzt sofort Sojasauce und Knoblauch zufügen (Achtung: Das wird etwas spritzen, deshalb der hohe Topf) und rühren bis es nicht mehr sprudelt

Über Nacht ziehen lassen, dann ist es bereit, eure asiatischen Gerichte in neue Dimensionen zu führen 😀

From → Rezepte

8 Kommentare
  1. http://www.yumihana-zuerich.ch hier könntest du vielleicht fündig werden

    bisous vom meer

  2. Thea permalink

    Lieber Andy, hier in Berlin gibt es Gochugaru in jedem nicht zu kleinen Asiamarkt.
    Und bei missboulette (kennst Du sicher) gibt es eine Liste der wichtigsten Zutaten (vornehmlich für’s koreanische Kochen) samt Fotos und Erläuterungen. Liebe Grüße

  3. Da muss ich gelich mal einhaken und den Irrglauben aus der Welt schaffen, dass die Schärfe in den „Kernen“ sitzt. Die Samen enthalten lediglich genetische Informationen und KEINE Schärfe. Scharf ist die Plazenta, das weißliche Gewebe, an dem die Samen hängen. Da das bei den meisten Köchen auch mit entfernt wird, ist natürlich auch die größte Schärfe entfernt. Die Gochu hat aber von Haus aus keine hohe Schärfe, bewegt sich eher so im Bereich 3 von 10 auf der Schärfeskala. Sie wird wegen ihres aromatischen Geschmacks eingesetzt.

    • Thea permalink

      Ganz genau. Mittlerweile ist Gochugaru in meiner Küche zum allgemeinen „Mariahilf“ mutiert.

  4. @mausi: Der müsste mir nach Schwarzenbach natürlich auch in den Sinn kommen! Danke!
    @e-f: So nah und doch immer übersehen! Danke!
    @Thea: Du meinst, im Notfall müsste ich Berlin wieder einmal auf die „zu besuchen“ Liste nehmen? Klar kenne ich missboulette, sie ist immer wieder inspirierend
    @Thomas: Absolut richtig! Das für die Schärfe verantwortliche Capsaicin sitzt nicht in den Kernen, sondern in den weissen Häutchen. Und dass das Gochu eher mild ist hat den grossen Vorteil, dass man dadurch ein sehr aromatisches, aber nicht scharfes Öl erhält – Danke!

Trackbacks & Pingbacks

  1. lauwarmer Udon Nudelsalat | lieberlecker
  2. dreckiger Nudel Salat | lieberlecker

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