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Rhabarber Wähe

6. Juni 2018

Obwohl unser Wähen Favorit unbestritten Aprikose heisst, verschmähen wir auch andere saisonale Früchte nicht. Wobei Rhabarber natürlich keine Frucht ist, klar!

Sondern? Der Rhabarber ist eine sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und zählt zu den Gemüsen. Der Name Rheum rhabarbarum stammt vom mittellateinischen Wort rheu barbarum in der Bedeutung einer fremdländischen Wurzel: rheum für Wurzel und barbarus für ausländisch). Bei seiner Ankunft in Europa im 18. Jahrhundert wurde die deutsche Bezeichnung aus dem italienischen Wort rabarbaro entlehnt, entsprechend dem französischen rhubarbe und dem spanischen sowie portugiesischen ruibarbo.
Essbar sind nur die Stängel, die Blätter enthalten zuviel Oxalsäure und sind deshalb giftig! (siehe ergänzender Kommentar cooketteria)

Zutaten:
für eine 26 cm Springform

1 kg Rhabarber
1 Kuchenteig, rund
2 Eier
3 dl Rahm
1 EL Vanille Cremepulver
2 EL Zucker
2 – 3 EL Haselnüsse, gemahlen

Zubereitung:

1. den Teig auf das Blech legen und mit einer Gabel einstechen, mit den gemahlenen Haselnüssen bestreuen und kaltstellen
2. den Backofen auf 200° C vorheizen
3. den Rhabarber waschen, stückeln und auf dem Teig sorgfältig anordnen (oder auch unordentlich … das schmeckt genau so gut)
4. 10 Minuten im Ofen backen und in der Zwischenzeit
5. Eier, Rahm, Vanille Cremepulver und Zucker zusammen verrühren und auf die Wähe giessen
6. Temperatur auf 180° C senken und ca. 40 Minuten weiterbacken

From → Rezepte

5 Kommentare
  1. Bea permalink

    …noch bis zum Johannistag, ordentich oder unordentlich, merci für die Anregung. Gruss Bea

  2. klingt superlecker 🙂

  3. Mhhh ich liebe Rhabarberwähe. Das gibt es bei uns in der Saison mehrmals. Das ist eben der Luxus weil wir eine eigene Pflanze haben 🙂

    Liebe Grüsse Ilona

  4. Darf ich dich korrigieren? Auch die Stängel enthalten Oxalsäure, allerdings in so geringen Mengen, dass man über einen längeren Zeitraum ziemlich viel Rhabarber essen müsste, um sich zu „vergiften“ bzw. sich ernsthafte Nierenprobleme einzuhandeln. Das gleiche gilt für die Blätter, denn die Menge macht das Gift. Junge Blätter werden z.B. in Skandinavien gerne als säuerlicher Salatzusatz verwendet und dabei ist, soweit ich weiss, noch keiner daran gestorben. Wir geniessen jedes Jahr 2-3 Mal Risotto mit jungen Rhabarberblättern und sind immer noch putzmunter. Wobei mir gerade auffällt, dass ich Herrn C. schon länger nicht mehr gesehen habe… 😉

  5. @Bea: Genau, nach dem Tag der Sommersonnenwende, dieses Jahr dem 24. Juni, soll man keinen Rhabarber mehr pflücken, damit die Pflanze genug Zeit zur Regeneration hat.
    @Annette: Klug erkannt 😉
    @Ilona: Luxus, wem Luxus gebührt 😀
    @T.: Klar darfst Du … und ich hoffe, Herr C. ist wieder aufgetaucht 😉

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