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Schweinebauch mit Physalis Relish und Risotto

31. Juli 2018

Das Geheimnis beim Schweinebauch machen liegt für mich darin, möglichst viel vom Fett wegzubekommen und das Fleisch muss gabelzart und die Schwarte krachend knusprig sein.

Im Rezept von Ottolenghi aus seinem NOPI Kochbuch steht, für 4 Personen 1,5 kg Schweinebauch … und dazu die Anmerkung „reichlich“ – das würde ich unterstreichen.

Bei uns war es Teil eines Menüs mit 5 Gängen und da war 1 kg für 5 Personen reichlich, denn Schweinebauch gehört nicht in die Kategorie Leichte Kost 😉

Wir haben diesen Gang übrigens an einem der wenigen „hitzefreien“ Abende genossen, denn bei den aktuellen Temperaturen und Wetteraussichten, würde ich den Backofen nicht stundenlang laufen lassen wollen!

Ich gebe nachstehend das Originalrezept an, rate aber, die Mengen zu reduzieren.

Zutaten:
für 4 Personen

1,5 kg Schweinebauch
20 Thymianzweige
12 Knoblauchzehen
4 Stängel Zitronengras
10 cm Ingwerwurzel (100 gr)
1 Zitrone, halbiert
60 gr grobes Meersalz
5 dl trockener Weisswein

Zubereitung:

1. den Backofen auf 240° C vorheizen
2. in einem Bräter mit hohem Rand Thymian, Knoblauch, Zitronengras und Ingwer verteilen. Den Schweinebauch trocken tupfen und mit der Schwarte nach oben hinenlegen. Die Schwarte mit den Zitronenhälften abreiben und dabei den Saft auspressen. 10 Minuten trocknen lassen, anschliesssend die Schwarte gleichmässig mit der Hälfte des Salzes bestreuen
3. den Schweinebach in den Ofen schieben und 1 Stunde braten, bis die Schwarte etwas fest geworden ist und sich das Salz grau färbt (die Würzzutaten im Bräter werden dabei trocken und braun, aber das ist ok
4. den Schweinebauch aus dem Ofen nehmen und das Salz von der Schwarte abstreifen. Gleichmässig mit dem restlichen Salz bestreuen und noch 30 Minuten weiterbraten
5. herausnehmen, die Ofentemperatur auf 190° C senken und falls sich Blasen in der Schwarte gebildet haben, diese mit einem Messer vorsichtig aufstechen und die Luft herauspressen. Den Wein und etwas Wasser (bis 4 dl) so angiessen, dass die Schwarte nicht nass wird
6. nochmals 1 weitere Stunde braten
7. die Temperatur auf 120° C senken und weitere 30 Minuten braten
8. 30 Minuten an der Wärme ruhen lassen und erst dann in dicke Tranchen schneiden

Dazu gab es ein Physalis Relish von <a href="https://lieberlecker.wordpress.com/2017/04/21/schweinshals-mit-physalis-relish/&quot; rel="nofollow"hier und ein Risotto.

From → Rezepte

5 Kommentare
  1. Ich rate keinesfalls dazu, die Mengen zu reduzieren 😉 Der Bauch schmeckt nämlich kalt auch fantastisch!

  2. @Petra: lach . . . ok, ich muss es zugeben, das habe ich noch nicht ausprobiert!

  3. Dafür brauchts eigentlich kein Rezept. Kalten Braten gibts hier sogar beim Metzger zu kaufen 🙂 Vielleicht etwas Meerrettich dazu, ein paar Cornichons und ein Bauernbrot mit Butter. Man kann ihn aber auch in einem Salat unterbringen oder in einem Geröstl wie etwa hier https://chili-und-ciabatta.de/2010/01/semmelknoedelgeroestl-mit-feldsalat/ Hier https://chili-und-ciabatta.de/2012/07/kalter-schweinebraten-mit-tomaten-dressing/ habe ich einen mit Tomatendressing serviert.

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