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Pastateig

25. Januar 2019

Beim Pastateig unterscheidet man zwei Grundarten: Eierpasta und Hartweizenpasta. Natürlich gibt es unzählige Spielarten und Variationen, aber mit diesen beiden Grundzubereitungen ist man schon sehr weit! 😀

Glaubt ihr, das ist hohe Schule? Falsch 😉

Zutaten:
für 4 Personen

Eierpasta

140 gr Weissmehl
60 gr Hartweizendunst (oder -griess)
2 Eier (à 60 gr)

Hartweizenpasta

100 gr Hartweizendunst (oder -griess)
ca. 45 gr handwarmes Wasser

Wer keine Pastamaschine besitzt, sondern den Teig von Hand auswallen muss, der fügt noch 1 EL Wasser hinzu, das macht den Teig etwas weicher.

Zubereitung:

1. Mehl und Dunst mischen und auf eine saubere Arbeitsfläche geben. Eine Mulde hineindrücken, die aufgeschlagenen Eier (bzw. das Wasser) in die Mulde geben
2. die Eier mit einer Gabel verquirlen und nach und nach von innen nach aussen immer mehr Mehl unter die Eier (bzw. das Wasser) mischen, bis alles eine streuselartige Konsistenz hat (bis hierher kann man das auch in einer Schüssel machen)
3. die Streusel von Hand zu einer Kugel zusammenfügen
4. nun beginnt das Kneten: Mit dem Handballen der einen Hand kräftig auf den Teig und gleichzeitig etwas von sich weg drücken. Den Teig mit der andern Hand falten und um 90 Grad drehen, dann wieder mit dem Handballen der ersten Hand drücken.
5. diese Bewegung (Drücken+Falten/Drehen) wird so oft wiederholt, bis man eine kompakte, geschmeidige Teigkugel mit glatter, leicht glänzender Oberfläche erhält, das dauert ca. 10 Minuten
Falls der Teig zu trocken ist, ganz wenig Wasser zufügen – der Teig darf auf keinen Fall klebrig sein.
6. die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und vor der weiteren Verarbeitung 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen
Wenn nötig, kann Pastateig für Eierpasta 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden (für Hartweizenpasta 3 Tage).

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es liegt aber in der Natur dieser Produkte, dass es natürliche Unterschiede gibt. Euer Ei wird vielleicht nicht immer genau 55 gr wiegen, das Mehl ist nicht immer und überall gleich beschaffen und auch die Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen spielen eine Rolle. Mit der Zeit merkt ihr aber, wie der Teig beschaffen sein muss, damit ein gutes Resultat herauskommt.

Warnung: Der Erfolg von selbstgemachter Pasta kann süchtig machen 😉

Und für viel mehr Details lege ich euch gerne Pasta von Anna Pearson ans ❤

From → Rezepte

3 Kommentare
  1. Ich gestehe, dass ich seit vielen, vielen Jahren Pasta-süchtig bin – selbst gemacht, versteht sich.
    Der GAU in meiner Küche ist eine defekte Pasta-Walze. Bereits einmal geschehen – die Zeit bis zum Eintreffen der neuen Walze war keine sehr glückliche!
    Ich bereite ausschliesslich frische, selbst gemachte Pasta zu, wenige Ausnahmen sind u.a. Spaghetti.
    Weiterhin frohes Pasta-Walzen und beste Grüsse aus Fernost,
    FEL!X

  2. ich musste leider schon selbst erfahren, wie schlimm sich selbst gemachte Pasta von gekaufter Pasta unterscheidet, siehe hier:

    http://bonjouralsace.blogspot.com/2013/12/fettucine-alfredo-mit-albatruffel-nach.html#comment-form

  3. @FEL!X: Jessesgott – eine defekte Walze! Ich wage gar nicht, an sowas zu denken 😉
    @Sabine: Aber mittlerweile weisst Du es ja besser, gell 😀

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