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Spaghetti all’Amatriciana

11. Februar 2019

Ich kann nicht an diese Spaghetti denken, ohne dass mir gleichzeitig Amatrice in den Sinn kommt. Dieses kleine Dorf in Latium, welches Namensgeberin für dieses herrliche Pastagericht ist.

Leider wurde Amatrice 2016 von einem Erdbeben praktisch zerstört. Die Politiker mit ihren grossen Mäulern versprachen … zu viel, wie man hier nachlesen kann!

Während Anna Pearson in ihrem Buch Pasta auch die Spaghetti selber macht, habe ich diesmal nur das Saucenrezept mitgenommen. Für die Spaghettiherstellung zu Hause benötigt man nämlich eine sog. Chitarra … und bin halt eher unmusikalisch 😉

Zutaten:
für 4 Personen

400 gr Spaghetti
80 gr Bratspeck
1 grosse Zwiebel
800 gr ganze Pelati
2 Prisen Chiliflocken
15 gr Butter
Salz
100 gr Pecorino, frisch gerieben

Zubereitung:

1. den Bratspeck in Streifen und die Zwiebel fein schneiden
2. einen Topf erhitzen, den Speck hineingeben und anbraten, bis er etwas Farbe annimmt
3. die Hitze reduzieren, die Zwiebeln zugeben und bei schwacher Hitze in ca. 15 Minuten weich dünsten, ohne dass sie Farbe annehmen
4. die von Hand zerdrückten Pelati zugeben und je nach Geschmack mit den Chiliflocken würzen
5. leicht salzen und zugedeckt 30 Minuten köcheln lassen. 15 Minuten ohne Deckel fertig kochen
6. die Butter zufügen und mit dem Pürierstab fein mixen, mit Salz abschmecken
7. in einem Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen, gut salzen – die Spaghetti al dente kochen, abgiessen und dabei etwas vom Kochwasser auffangen
8. die Pasta zurück in den Topf geben, den nochmals erhitzten Sugo, den Pecorino und wenn nötig etwas Kochwasser zugeben und gut mischen

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From → Rezepte

6 Kommentare
  1. Ein Klassiker, der immer willkommen ist!
    Übrigens: als sonst kategorischer Pastaselbermacher sind Spaghetti bei mir eine Ausnahme. Die kaufe ich lieber, denn selbst gemacht haben sie einfach nicht diesen «al dente»-Biss!

  2. die stehen hier auch schon auf der nachkochliste nachdem das schöne kochbuch hier eingezogen ist 😉 sag mal, wie machst du das mit den pelati – die soße die noch in der dose ist, verwendest du die oder wirklich nur die pelati? so detailliert die rezepte beschrieben sind, darüber schweigt sich frau pearson aus.

    • Liebe @Daniela, grad stolpere ich über deinen Kommentar – zum Glück, denn die Frau Pearson will sich überhaupt nicht ausschweigen! 😉 Selbstverständlich nehme ich auch den Saft! Das Zuviel an Wasser verdunstet beim Einkochen längst!

      • Vielen herzlichen Dank liebe Frau Pearson! Ich dachte es mir fast, aber ich bin da wirklich dran hängengeblieben. Ein sehr schönes Kochbuch ist das „Pasta“!

  3. @FEL!X: Wenn Du als erfahrener Pasta Maker das sagst, bin ich ja offenbar nicht ganz falsch … 🙂
    @Daniela: Mit der Sauce – unbedingt (denn die ist ja wunderbar tomatig!) 😀

  4. vielen dank!

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