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Fregola sarda mit Meeresfrüchten

4. April 2019

Mit a casa hat Claudio del Principe voll meine Geschmack getroffen. Ein Kochbuch, das saisonaler nicht sein könnte, erzählt es doch von Januar bis Dezember, was er an welchem Tag gekocht hat (er kocht nicht jeden Tag so!).

Fregola sarda, eine Pasta Spezialität aus, der Name deutet schon darauf hin, Sardinien. Hartweizen Teigwaren in Form von kleinen Kügelchen, welche im Ofen geröstet wurden. Obwohl es sich technisch um Pasta handelt, darf man sie nicht einfach in Wasser kochen, das hätte ein automatisches Einreiseverbot in Sardinien zur Folge 😉

Sie werden wie ein Risotto gekocht, nur soviel Flüssigkeit zufügen, wie sie in den nächsten Minuten beim Köcheln aufnehmen können und erst dann wieder eine kleine Kelle heisser Brühe nachschöpfen.

Zutaten:
kleiner Hauptgang für 4 Personen

250 gr Fregole sarda

300 gr Venusmuscheln (Vongole Verace)
400 gr Miesmuscheln (Cozze)
4 Tintenfische (Calameretti)
4 Crevetten/Garnelen (Gamberetti)

Olivenöl (extra vergine)
1 kleine Knoblauchzehe, zerdrückt
1 Peperoncino, entkernt, fein geschnitten
1 kleiner Bund glatte Petersilie
einige Stängel ganz, der Rest fein geschnitten
1 dl trockener Weisswein
4 EL passierte Tomaten

Zubereitung:

1. die Muscheln putzen und offene aussortieren. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und mit Knoblauch, Peperoncino und einigen ganzen Petersielienstängeln aromatisieren.
2. die Muscheln und einige Spritzer Weisswein dazugeben undzugedeckt bei hoher Hitze 2 Minuten dämpfen. Den Sud durch ein feines Sieb passieren. Offene Muscheln aus der Schale lösen geschlossene wegwerfen (ein paar Schalen für die Deko zurückbehalten)
3. die Garnelen putzen und schälen. Die Köpfe und Schalen in Olivenöl kräftig anrösten, dann entsorgen. Die Tintenfische putzen, klein schneiden (die Tentakel ganz lassen, das sieht hübscher aus) und in derselben Pfanne kurz braten und mit Weisswein ablöschen
4. ein paar EL passierte Tomaten (im Sommer eine Handvoll gewürfelte Kirschtomaten) und den Muschelfond dazugeben und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
5. die Fregole in einen Topf geben und nach und nach die Meeresbrühe (die Tintenfische vorher warmstellen) zugiessen. Immer so viel, wie die Fregole aufsaugen kann (wie bei einem Risotto). Nach etwa 15 Minuten die Crevetten und die ausgelösten Muscheln dazugeben. Nach weiteren 5 Minuten sollte die Fregola al dente sein, mit cremiger Stärke überzogen und vollgesogen mit der köstlichsten Meeresbrandung*
6. frische Petersilie darüberstreuen, mit einem Schuss Olivenöl abrunden und in vorgewärmten Tellern anrichten

*nicht meine poetischen Worte, sondern die von Claudio 🙂

From → Rezepte

3 Kommentare
  1. Adrian permalink

    Wow! Absolutes Lieblingsessenpotenzial.

  2. ich schließe mich an – und das Buch ist bereits auf dem Weg zu mir

  3. @Adrian: Und? Schon probiert und süchtig geworden? 😉
    @Friederike: Du wirst Dich selber loben für die gute Entscheidung 🙂

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