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Ricotta Gnocchi – #wirrettenwaszurettenist

28. Juli 2019

Wenn ich Gnocchi sage, rümpft die beste Ehefrau von allen ihr hübsche Nase, denn Gnocchi können ihr gestohlen bleiben. Denn die sind gummig und schmecken nicht nach viel … so hat man/frau eben so seine Erfahrungen gemacht.

Höchste Zeit also, dies zu ändern. Der einfachste Weg dazu? Ricotta Gnocchi anstelle der traditionellen Kartoffel Gnocchi.

Und … ihr ahnt es schon … # wirretten, was zu retten ist, weil wir das selber machen können und wollen!

retten

Und wenn schon Tanja Grandits von den besten Gnocchi ihres Lebens schwärmt … ist es kein Wunder wenn sie schon unzählig nachgemacht wurden (hier, hier oder hier), ausser eben von mir.

Und in der Tat, sie sind fluffig, samtig und herrlich zart!

Zutaten:
für 4 Personen als Vorspeise

Gnocchi
250 gr Ricotta, gut abgetropft
1 Eigelb (M-L)
Salz und wenig Pfeffer
etwas Muskatnuss
30 gr Parmesan, frisch gerieben
75 gr Weizenmehl, plus extra zum Bestäuben

Kräutersauce
1 grosse Handvoll gemischte, gehackte Kräuter
(Petersilie, Estragon, Basilikum und was euch sonst noch schmeckt)
0,5 dl Gemüsefond
1 dl Rahm

Pinienkerne, angeröstet
Parmesan gerieben

Zubereitung:

1. Ricotta, Eigelb, Salz, Muskatnuss und frisch geriebenen Parmesan in eine grosse Schüssel geben und gut mit einer Gabel verrühren
2. das Mehl zugeben und nur kurz unterrühren bis alles eben vermengt ist – der Teig hat eine ziemlich klebrige Konsistenz. (So werden die Gnocchi sehr samtig und fluffig
3. die Arbeitsfläche ordentlich mit Mehl bestäuben. Ein Stück Teig und Hände grosszügig bemehlen, dann den Teig sanft zu einer fingerdicken Rolle formen. In kleine Teigkissen schneiden, zwischendurch das Messer ggf. in Mehl tauchen, um ein Klebenbleiben des Teiges zu verhindern
4. die Gnocchi auf einem bemehlten Brett ablegen und flott weiterarbeiten (zu lange Wartezeit machen sie matschig und lassen sie am Brett kleben).
5. inzwischen einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen, grosszügig salzen und die Hitze soweit reduzieren, dass das Wasser nur mehr leicht köchelt
6. die Gnocchi behutsam ins Wasser gleiten lassen und einmal umrühren, um zu verhindern, dass sie sich am Boden festsetzen. Dann ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen, dies kann abhängig von ihrer Grösse 2 bis 4 Minuten dauern. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und sofort servieren

Ein wahrer Genuss, dem musste sogar die beste Ehrfrau von allen zustimmen! 😀

Wie immer haben meine MitRetterInnen (danke Barbara, Tamara und Britta (und Martin) für’s Organisieren!) ebenfalls fleissig gearbeitet – schaut doch mal rein:

Brittas Kochbuch – Basilikum-Gnocchi auf Tomatensauce
„Cakes, Cookies and more“ – Käse-Knöpfli
Madam Rote Rübe – Brotkrumen-Puffer à la Migas al Alentejana mit Gurkensalat
BrigittasKulinarium – Ricotta-Spinat-Gnocchi / Strangolapreti

Pane-Bistecca – Ricotta-Parmesan Gnocchi
BackeBackeKuchen – Kürbis-Kamut-Gnocchi in Champignonsauce
CorumBlog 2.0 – Rote-Bete-Gnocchi mit Zucchini-Pesto
Unser Meating – Mamas Spätzle
Das Mädel vom Land – Melde-Gnocchi mit Vanille und Haselnussbutter
genial lecker – Rote Bete-Reibekuchen
Bonjour Alsace – Ricotta Gnocchi mit Butter und Salbei

From → Rezepte

11 Kommentare
  1. panebis permalink

    Fast wie meine Ricotta Gnocchi! Und was hat deine beste aller Ehefrauen dazu gesagt??

    LG Wilma

  2. brittak65 permalink

    Herrlich! Diese Ricotta-Gnocchi sind bei der Rettung nun mehrfach vertreten und alle sehen sie so zart und lecker aus, dass ich sie unbedingt mal ausprobieren muss.

    Liebe Grüße und schönen Sonntag

    Britta

  3. Mmmh, die Kombination von Ricotta-Gnocchi mit Kräutersauce und Pinienkernen hört sich wirklich köstlich an. Danke für das Rezept!
    Liebe Grüße, Julia

  4. Sie sehen wirklich super samtig aus, diese Ricotta-Gnocchi. Ich wusste gar nicht, dass sie so vielfältig sein können und bin direkt sprachlos, aber dafür mit einem umso größeren Appetit.
    Liebe Grüße
    Sigrid

  5. Hallo,
    das sieht sehr lecker aus! Vielen Dank für das Rezept.
    Liebe Grüße Monika

  6. Da hatten wir eine ähnliche Idee, zumindest was den Ricotta betrifft! Deins kann nur gut sein, schon wegen der gerösteten Pinienkerne !
    LG Brigitta

  7. Tja, ein Blogbuster eben. Hübsch sehen sie bei dir aus, die kleinen Fluffigen 😉

  8. @Wilma: Sie war sehr angetan 🙂 Ich darf sie wieder machen!
    @Britta: Sie sind wirklich ganz ausserordentlich köstlich!
    @Julia: Mit grossem Vergnügen 😉
    @Sigrid: Na dann, hau rein 😉
    @Monika: Danke (Deine Reklame Links erlaube ich mir jeweils zu entfernen!)!
    @Brigitta: Dieser leichte Knusper ist wirklich fein 😀
    @Sabine: In der Tat, erst im Spam, jetzt wieder da! Das Fluffige unterscheidet sie so grandios von den „ordinären“ Gnocchis 😉

  9. Das ist richtig: selbstgemachte Gnocchi sind von der Konsistenz her so viel besser als gekaufte. Da müsste man schon viel falsch machen, um das auch so hinzubekommen.

    Die Pinienkerne gefallen mir auch.

    Liebe Grüße, Sus

  10. Und sie gehen soooo schnell, ein perfektes Rezept, finde ich. Ich mag deine Kräutersauce dazu! Alles Liebe vom Mädel 🙂

Trackbacks & Pingbacks

  1. Rettungsaktion: Mamas Spätzle | Unser Meating

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