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Zopf

13. September 2019

Ich weiss genau, wer den besten Zopf macht! Und das seit Jahren! Dazu sind wir quasi verwandt, bzw. wir sind verschwägert … wie wenn das ein Grund wäre, das Rezept herauszurücken.

Natürlich ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, dass ein gutes Rezept in meinen Händen über kurz oder lang im Blog geteilt wird. Aber ein Rezept hat ja, vor allem wenn es ums Backen geht, noch soooo viele Stolpersteine. Welches Mehl, was für Butter, wie ist der Fettgehalt der Milch, wie lange wurde geknetet, bei welcher Temperatur/welcher Luftfeuchtigkeit geht der Teig? Von daher sind Rezepte eigentlich sehr ungenau!

Hier also mein ungenaues Rezept für einen Zopf, der die beste Ehefrau von allen erstmals zu sagen veranlasste: Doch, dieser Zopf ist gut! *

Zutaten:

500 gr Mehl
2,3 dl Milch
24 gr Frischhefe
12 gr Zucker
1 Eiweiss
12 gr Salz
100 gr Butter

zum Bestreichen
1 Eigelb
1 Prise Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung:

1. die Hefe zerkrümeln und mit der zimmerwarmen Milch verrühren, alle weiteren Zutaten, bis auf die Butter, zugeben und in der Küchenmaschine auf Stufe 1 (von 4) 10 Miuten kneten, bis der Teig zusammenkommt
2. auf Stufe 2 stellen und die Butter, weder kühlschrankkalt, noch butterweich, in Stücken zugeben. Wenn der Teig die Butter gut aufgenommen hat, noch ein paar Minuten von Hand weiterkneten
3. den Teig zugedeckt 1,5 – 2 Stunden ruhen und sich verdoppeln lassen
4. den Teig zu 2 (oder 3 oder 6) Rollen formen und daraus einen schönen Zopf flechten (Anleitungen findet ihr im Internet)
5. den Zopf auf ein Blech setzen und nochmals zugedeckt ettwa ein Stunde gehen lassen – den Backkofen auf 220° C vorheizen
6. das Eigelb mit einem Esslöffel heissem Wasser mischen, mit Zucker und Salz verrühren und durch ein feines Sieb streichen. Den Zopf damit bestreichen
7. den Zopf 30 Minuten backen, ev. mit Alufolie abdecken und weitere 10 Minuten bei 180° C backen

* nicht so gut wie der von Claudia … aber gut! 😉

From → Rezepte

4 Kommentare
  1. Erwin Leutwyler permalink

    Wofür ist denn das Eiweiss, wo es nirgends aufgeführt ist.??

  2. Es können 10 Menschen dieses Rezept nachbacken – bei jedem wird der Zopf anders.

  3. @Erwin & Thea: Da es ein Eigelb zum Bestreichen braucht, hat man ein Eiweiss übrig. Manche Zopfbäcker, unter ihnen bekannte Sterneköche, geben dieses zum Teig, ich also auch. In manchen Zopfrezepten findet sich stattdessen ein weiteres Eigelb im Zopfteig. Da behaupten andere, es mache den Zopf trocken. Was sind denn eure Erfahrungen?
    @Tom: Dem stimme ich voll zu (und es wäre spannend, diese zehn Zöpfe zu vergleichen 😉 )

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