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Makrelentatar auf Tomatengelee mit Zitronencreme und Seehasenrogen

4. Oktober 2019

Ich finde die Makrele mit den tiger-ähnlichen Streifen auf dem Rücken sehr attraktiv. Ausserdem ist die feine Haut schuppenfrei, was für einen Fisch doch auch sehr speziell ist. Das fettreiche Fleisch ist geschmnackvoll und schmeckt mir gebraten, geräucht oder auch roh.

Und beinahe roh ist auch diese Tatar Zubereitung, bei der allerdings der Einsatz von Limettensaft schon innert weniger Minuten einen Garprozess wie bei einen Ceviche in Gang setzt.

Der besten Ehefrau von allen hat es aber vor allem der weisse Tomatengelee angetan (Anleitung siehe hier, allerdings habe ich Gelatine anstelle von Xanthan verwendet). Fruchtig-säuerlich, fein tomatig und samtweich – wird es noch häufiger geben müssen.

Zutaten:
Vorspeise für 4 Personen

Tatar
300 gr frisches Makrelenfilet, ohne Haut und entgrätet
1 EL Olivenöl
1 TL Walnussöl
etwas Limettensaft
wenig Limettenabrieb

Zitronencreme
2 EL Crème fraîche
1 dl Rahm
1 EL eingelegte Zitrone, in feinste Würfel geschnitten
Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle

4 EL Seehasenrogen
einige Blätter Kerbel
2 dl Tomatengelee
Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. den Fisch in kleine Würfel schneiden, mit den beiden Ölen, Limette, Salz und Pfeffer gut vermengen – zugedeckt im Kühlschrank kühlen
2. alle Zutaten für die Zitronencrème in eine Schüssel geben und gut verrühren und ebenfalls zugedeckt in den Kühlschrank stellen
3. die weisse Tomatenessenz in vier Teller giessen (ca 4 mm hoch) und im Kühlschrank fest werden lassen
4. einen Ring in die Mitte des Tellers stellen, erst mit Tatar, dann mit Zitronecrème und zuletzt mit Seehasenrogen füllen
5. den Ring abziehen, mit einem Kerbelblättchen dekorieren und sofort servieren

From → Rezepte

2 Kommentare
  1. jasminvon permalink

    Ich mag Makrele am liebsten roh. Ein Fisch, dem man auch in rohem Zustand geschmacksintensive Begleiter zutrauen darf… Sieht man jedoch selten so. Danke also für Deine Inspiration ;-).
    Hab mich nie an die Tomatenessenz gewagt, aber das hört sich ja wirklich einfach an…. Muss wohl morgen auf dem Markt noch die letzten retten, obwohl ich schon ein wenig im Herbstfieber bin ;-).
    Aber sag mal….. mit dem OchsenSCHWANZfond….hab ich was verpasst ? 😉
    Liebe Gruess

  2. @Jasmin: Hihihi … manchmal sind Gedanken schneller als das Rezepte umschreiben 😉

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