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Fagottini mit Crevetten – #wirrettenwaszurettenist

27. MĂ€rz 2020

Die Rettungstruppe feiert ihren 6. Geburtstag – 🎂 herzliche Gratulation!

retten

Aktuell sind dies: Tamara, Sus, Susan, Susi, Sigrid, Brigitta, Barbara, Eva, Julia, Julia, Zora, Wilma, Sylvia, Christine, Andrea, Miriam, Katja, Katharina, Tanja, Jill … und wĂ€re Harald nicht dabei, ich wĂ€re Hahn im Korb 😉 Ganz unten seht ihr, wer an der heutigen Rettungsaktion von Ravioli, Teigtaschen etc. mitgemacht hat und dort findet ihr weitere tolle Rezepte fĂŒr gefĂŒllte Pasta.

Unser Ziel ist es ja, euch aufzuzeigen, dass Industriefutter zwar schnell und bequem ist … aber ihr lest unsere Blogs ja schliesslich, weil ihr Geschmack habt 😉

Auf den ersten Blick fand ich diese Fagottini aus Claudio del Principe’s a mano nĂ€mlich schon ein bisschen furchteinflössend. Aber auch verdammt schön.

Und was soll ich sagen, jetzt wo wir alle viel mehr Zeit zu Hause verbringen, bietet es sich doch geradezu an, solche Preziosen ins eigene Repertoire aufzunehmen. Das ist viel besser als zu lamentieren, was man aktuell gerade alles nicht tun kann.

An meiner Feinmotorik muss ich noch arbeiten. Aber dafĂŒr, dass ich schon meinen ersten Versuch fotografieren musste, bin ich gar nicht sooo unzufrieden 😉

Zutaten:
Vorspeise fĂŒr 4 Personen

200 gr Pastateig

300 gr Vongole Veraci (Venusmuscheln)
1 Knoblauchzehe, zerdrĂŒckt
1/2 Peperoncino, entkernt, ferin geschnitten
1/2 Bund glatte Petersilie, fein geschnitten
0,5 dl trockener Weisswein
6 – 8 ganze Garnelen (ich: Swiss Shrimps)
oder 3 ganze Scampi
10 gr Butter
Olivenöl extra vergine
feines Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der MĂŒhle

Zubereitung:

1. die Muscheln putzen, offene aussortieren
2. in einer Pfanne Olivenöl erhitzen und mit einem halben Knoblauch und dem Peperoncino aromatisieren. Muscheln, Petersilie und einen Spritzer Weisswein dazugeben und bei hoher Hitze 2 Minuten dÀmpfen
3. den Sud durch ein feines Sieb passiern. Offene Muscheln aus der Schale lösen, geschlossene wegwerfen. Ein paar Schalen als Deko beiseitelegen
4. die Garnelen putzen und schĂ€len. Das Garnelenfleisch salzen, pfeffern und 1 Minute in wenig Olivenöl braten – herausnehmen
5. in derselben Pfanne die Köpfe und Schalen mit der anderen KnoblauchhÀlfte krÀftig anrösten, mit dem restlichen Weisswein ablöschen, reduzieren und dann abpassieren
6. das Garnelenfleisch klein hacken, mit wenig Garnelsensud mischen, auskĂŒhlen lassen (die Masse sollte sich trocken anfĂŒhlen)
7. den Teig dĂŒnn ausrollen und in Quadrate von 6×6 cm schneiden. 1 Espressolöffel GarnelenfĂŒllung mittig auf die Quadrate setzen und diese zu Fagottini formen: dazu die vier Ecken zueinanderfĂŒhren und die Kanten sorgfĂ€ltig verschliessen und gut andrĂŒcken (sollte der Teig zu trocken sein, einfach mit einer SprĂŒhflasche etwas anfeuchten). Fagottini auf einem KĂŒchentuch abstzen. Entweder innerhalb 1 Stunde kochen oder einfrieren
8. Fagottini in siedendem Salzwasser 4 Minuten ziehen lassen (gefrorene 5 Minuten)
9. den Vongolesud mit der Butter in einer Schwenkpfanne erhitzen, Fagottini tropfnass dazugeben und bei mittlerer Hitze durchschwenken, bis sich die StÀrke löst und die Sauce anfÀngt zu binden. Die Vongole zugeben und erwÀrmen
10. Fagottini und Vongole auf vorgewĂ€rmte Teller verteilen, ein paar Vongole zurĂŒck in die beiseitegelegten Schalen legen und den Teller damit ausschmĂŒcken, mit der Sauce betrĂ€ufeln

Brittas Kochbuch – Teigtaschen mit FlusskrebsfĂŒllung auf Spinatsauce
Cakes, Cookies and more – Empanadas
Turbohausfrau – Japanische Germknödel mit FleischfĂŒlle
Madam Rote RĂŒbe – Buchweizen-Taschen mit Brennessel-Feta-FĂŒllung auf Tomatensoße
BrigittasKulinarium – Schlutzkrapfen
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Wildschweinmaultaschen
Pane-Bistecca – Blutwurst Ravioli
BackeBackeKuchen – Kasnudeln mit BĂ€rlauchfĂŒlle
CorumBlog 2.0 – Ravioli auf zweierlei Art
genial lecker – Mit Leberwurst und Äpfeln gefĂŒllte Pasta
Cahama – BĂ€rlauch-Maultaschen

Grossartig! Und natĂŒrlich ein herzliches Dankeschön fĂŒr die Organisation an Tamara und Britta (und Martin)!

From → Rezepte

9 Kommentare
  1. panebis permalink

    Die sind wunderschoen geworden!!

    LG Wilma

  2. Fagottini habe ich schon oft bewundert, noch nie hatte ich den Mut, sie selbst zu machen. Die sind Dir toll gelungen. Danke fĂŒr die Anregung, vielleicht trau ich mich doch noch einmal drĂŒber. LG

  3. Die sehen super aus! Und schmecken bestimmt auch so!
    Danke fĂŒr das Rezept und liebe GrĂŒĂŸe, Julia

  4. Fagottini mit Crevetten, das klingt schon so nach Urlaub, total verlockend. Bisher habe ich mich noch nie an Muscheln getraut, aber vielleicht Àndert sich das ja jetzt. Vielen Dank.
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Sigrid

  5. Lecker sehen Deine Fagottini aus! Jetzt bis Du quasi nur noch ein halber Hahn im Korb. *lol*

    Bleib gesund und liebe GrĂŒĂŸe
    Britta

  6. Du hast es ja schon geschrieben: Die sehen wirklich verdammt schön aus! Kompliment! Die sind dir super gelungen.

  7. Deine Fagottini sehen toll aus! So ordentlich… Wo bekomme ich jetzt bitte Muscheln her? 🙂

    Liebe GrĂŒĂŸe, Sus

  8. Wow, die Fagottini sind Dir super gut gelungen!

  9. @alle: FĂŒr die lange Antwortzeit bitte ich um Entschuldigung!
    @Wilma: Danke sehr 😀
    @Brigitta: Ich bin sicher, Du schaffst das!
    @Julia: Aber mit VergnĂŒgen!
    @Sigrid: Das IST Urlaub pur und Muscheln machen ist wirklich einfach! 😀
    @Britta: Danke, das mit dem Gesundbleiben wĂŒnsche ich Dir auch!
    @Sabine: Und wann machst Du sie nach? 😉
    @Sus: Fagottinis MÜSSEN nicht mit Crevetten gefĂŒllt werden 😉

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