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Pappardelle mit Wildschweinragout

18. Dezember 2020

Einerseits bedauere ich, dass meine Fähigkeit viel zu essen, über die Jahre dramatisch 😦 abgenommen hat. Andererseits ist es auch ein Segen. Denn ganz ehrlich, heute ein drei-, vier- oder gar fünfhundert Gramm Steak zu verzehren ist doch einfach nicht mehr zeitgemäss. Oder ist das bloss eine Altersfrage? 😉

Nicht nur in der Kürze liegt die Würze, sondern weniger ist eben oft mehr. Deshalb reduziere ich meist die in Rezepten angegebenen Fleischmengen für uns, manchmal sogar erheblich. Eine Ausnahme mache ich bei Schmorgerichten, weil sie aufgewärmt eher noch besser schmecken. Also davon lieber etwas zu viel und dann doppelt geniessen 😀

Zutaten:
für 4 Personen

500 gr frisch zubereitete Pappardelle

800 gr Wildschweinkeule, 3x3cm klein gewürfelt
1 Rüebli, 3x3cm klein gewürfelt
1 Stange Staudensellerie, 3x3cm klein gewürfelt
1 Zwiebel, halbiert
1 Gewürznelke
2 Wacholderbeeren
1 Rosmarinzweig
1 Lorbeerblat
5 dl Rotwein (z.B. Sangiovese)
2 EL Tomatenmark
getrockneter Peperoncino
Olivenöl extra vergine
feines Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. das Fleisch und alle Zutaten bis zum Rotwein im Wm Wein einlegen und zugedeckt mindestens 12 Stunden im Kühlschrank marinieren
2. Fleisch und Gemüse abtropfen, den Rotwein auffangen und die Zwiebel hacken
3. in einer Schmorpfanne Olivenöl erhitzen und das Fleisch mit dem Gemüse bei mittlerer Hitze 15 Minuten braten, ohne das Gemüse zu bräunen – salzen und pfeffern
4. Tomatenmark und Peperoncino dazugeben und kurz mitrösten. Den Rotwein von der Marinade schluckweise angiessen und kurz verdampfen lassen. Zugedeckt 2 – 3 Stunden bei milder Hitze schmoren.
Das Fleisch sollte auf leichten Druck zerfallen und die Sauce dickflüssig sein. Ist sie zu reduziert, mit Wasser strecken. Ist sie zu flüssig, offen einköcheln. Loorbeer und Rosmarin entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
5. Pappardelle in reichlich siedendem Salzwasser al dente kochen. Tropfnass zum ragù geben, bei mittlerer Hitze vermengen. Etwas Pastawasser dazugeben, damit die Nudeln geschmeidig bleiben und unwiderstehlich schmelzig werden

Das tolle Rezept: Aus Claudio del Principe’s a mano – der grossartige Wein dazu: Aus meinem Keller 😀

From → Rezepte

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