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Risotto mit Spargel und Fave

23. April 2021

Obwohl der April sich (hier in Zürich) bisher wenig frühlingshaft gezeigt hat … es ist Frühling!!!

Und im Frühling gibt es soviel Neues und Frisches auf den Märkten, es ist eine wahre Freude. Etwas weniger Freude macht das Puhlen von Fave Bohnen. Sie werden auch Dicke Bohnen oder Saubohnen genannt. Saumässig ist auch der Aufwand den man betreiben muss, bis die herrlichen, wundervoll grün leuchtenden Kerne aus allen „Kleiderschichten“ geschält sind. Aber darüber habe ich schon mal gejammert.

Zutaten:
für 4 Personen

220 gr Risotto Reis (ich: Carnaroli)
1 Schalotte, feingehackt
1 Knoblauchzehe, feingehackt
Weisswein
Hühner Brühe (vorzugsweise selbstgemacht)
200 gr grüne Spargeln
50 gr (netto) Fave (Dicke, bzw. Saubohnen)
50 gr Parmesan
Butter
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. im mittelheissen Olivenöl Zwiebel und Knoblauch anziehen, ohne Farbe nehmen zu lassen
2. den Reis dazugeben, etwas umrühren und 1 Minute braten, dann den Weisswein dazugiessen
3. wenn der Wein beinahe ganz eingekocht ist, etwas heisse Hühnerbrühe dazugiessen und umrühren
4. nun immer wieder etwas rühren und sobald der Reis einen Grossteil des Fonds aufgesogen hat, wieder Fond dazugiessen. Es sollte die ganze Zeit leicht köcheln
5. die Spargeln rüsten, die Spitzen abschneiden und den Rest in etwa 2,5 cm lange Stücke schneiden. In Salzwasser (inklusive Spitzen) köcheln, bis sie knapp gar sind, die Spargelspitzen in Eiswasser abschrecken
6. nach etwa 14 Minuten die Spargelhinterteile zum Risotto geben und eine Minute später die Spitzen
7. nach ca. 16/17 Minuten geht der Fond langsam zur Neige – bevor man nun die letzten zwei Esslöffel Fond in den Risotto kippt, den geriebenen Parmesan unterrühren und die kalten Butterstücke dazugeben und umrühren
8. nun die Fave im Risotto erwärmen
9. nun sind die 18 Minuten vorbei und der Risotto müsste nun eigentlich auf den Punkt gegart sein, d.h. noch etwas Biss haben, so wie Pasta al dente sein müssen
10. je nachdem wie lange der Risotto nun noch steht, kann es sein, dass er zu sehr eindickt, das kann mit dem letzten Rest des Fonds wieder korrigiert werden

Denn ihr wisst, Risotto muss all’onda sein, also mit Welle, was eher auf etwas Flüssiges als auf einen Brei hindeutet!

From → Rezepte

3 Kommentare
  1. Danke fürs Rezept- werde ich nachkochen.

  2. Michael Peters permalink

    Moin,
    ich koche Risotto seit Jahren nach der Methode von Gabriele Ferron: Nach dem Anrösten bis es knistert, mit Wein ablöschen, den verkochen lassen und dann im Verhältnis 1 Teil Reis : 2 Teile Brühe (Gemüse/Fisch/… je nach Risotto), die Brühe auf einmal dazu, aufkochen lassen und bei geschlossenem Deckel und sanfter Hitze ca. 18 Minuten garen. Ab jetzt bleibt der Deckel drauf und ‚NIEMALS Rühren!‘. Ab 15 min schaue ich nach – Herde sind verschieden – ob alles in Ordnung ist, gieße evtl. Brühe nach bis zur gewünschten Konsistenz., füge die Butter dazu. Einlagen werden vorgekocht und kommen zum Schluss dazu, ebenso der Parmesan. Klappt immer…
    Ich messe immer mit einem großen Schöpflöffel ab, bei mir langt ein Schöpflöffel Reis für zwei Personen.
    Gruß, MIchael

  3. @Tom: Du wirst bestimmt nicht enttäuscht sein 😀
    @Michael: Danke für den Tipp. Ich kenne die Methode, habe sie aber (noch) nie ausprobiert!

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