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Eglifilets im Bierteig

20. August 2021

Was soll ich anderes sagen als, ich bin begeistert!

Ein ewiger Schlager aus der Küche einer Grande Dame der Schweizer Gastronomie. Ihr wisst von wem ich spreche?

Genau: Rosa Tschudi 🙂

Ihr Bierteig ist und bleibt ein Hit, denn er ist nicht fettig, sondern wunderbar knusprig und erstaunlich leicht. Das Einzige was dabei zu beachten ist, die Öltemperatur muss stimmen und darf nicht stark abfallen. D.h. nicht alle Stücke miteinander frittieren, sondern immer bloss drei oder vier zusammen. Das Warmhalten im Ofen schadet dem Teig überhaupt nicht. Er bleibt knusprig, versprochen!

Und wenn ihr das euren Eltern serviert, werden die sagen: Wow, wie damals bei Rosa Tschudi! 😀

Zutaten:
für 4 Personen

Fisch
600 gr Eglifilets
etwas Mehl
1 Zitrone

Bierteig
300 gr Weissmehl
2,5 dl helles Bier, lauwarm
220 gr weiche Butter
je 1 Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Teig
1. Mehl und Bier zu einem glatten Teig verrühren und 1 Stunde ruhen lassen
2. dann die weiche Butter sorgfältig darunter mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken
Fisch
1. die Eglifilets mit Küchenpapier trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen, leicht im Mehl wenden, überschüssiges Mehl abschütteln
2. einzeln sorgfältig durch den Bierteig ziehen
3. im 180° C heissen Öl in der Friteuse oder einer Pfanne ausbacken – im Ofen (60° C) warmhalten

Mit Tatarsauce und Salzkartoffeln servieren

From → Rezepte

8 Kommentare
  1. Thea permalink

    Klingt super, dieser Bierteig. Mit Butter. Lese ich das erste Mal. Auch dass das Bier nicht eiskalt sein muss, sondern lauwarm. Klasse. Und die Fotos sind zum reinbeißen.

  2. Neulich hab ich Salbeiblätter im Bierteig frittiert, und war auch total begeistert vom Ergebnis. Hab mir vorgenommen nächstes mal die Eglifilets von meinem Züriseefischer Gerny so zu frittieren, und nun dein Beitrag – was für ein Zufall 🙂 Allerdings war mein Teig nur Bier und Mehl, ohne Butter. Probiere ich gerne mit Butter aus!

  3. Ja: zum Reinbeissen!
    Allerdings: «nicht fettig»? Bei 220 g Butter UND frittiert?!

  4. Stimmen die 220 g Butter auf 300 g Mehl wirklich? Ich habe noch Eglifilet vom Angler im Tiefkühler, die würde ich gerne mit deinem Bierteig machen 🙂

  5. Und noch eine Nachfrage: ist das nicht zu viel Ausbackteig für die Fischmenge?

  6. So, ich habe es jetzt einfach probiert (Tschudis Erfolgsrezepte-Buch fand sich auch in meiner Bibliothek :-)). Der Teig ist schon seeehr zäh, der bleibt kaum an den Filets haften, man muss sie ja schon fast bestreichen. Das Ergebnis sind allerdings wirklich sehr schöne Egli-Chnusperli!

    Beim nächsten Mal würde ich dennoch einen Tick mehr Bier im Teig verwenden. Und wie erwartet war die Teig-Menge deutlich zu viel. Danke fürs Draufstoßen auf dieses besondere Rezept!

  7. @Thea: Danke 😀 , mit dem lauwarmen Bier schmilzt die Butter vielleicht noch rascher?
    @Lena: Bin gespannt auf Dein Urteil 🙂
    @FEL!X: Nein, ich schwörs
    @Petra: Sorry, dass ich erst jetzt komme, aber wie Du herausgefunden hast, ja die Mengenangabe stimmt. Allerdings verwendet RT 7-800 gr Eglifilets 🙂 Früher hatte man halt noch Appetit. Und dass ich Dich noch auf Rezepte aufmerksam machen kann verwundert mich 😉

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  1. 2021-243 – Rausgelinst

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