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Coq au vin (nach Rosa Tschudi)

17. August 2022

Vielleicht mögt ihr im Hochsommer keine Schmorgerichte? Ich schon 😇

Oder schmort ihr selber in brütender Hitze und mögt deshalb den Ofen nicht aufheizen? Aber es gibt ja auch im Hochsommer gelegentlich kühlere Tage, die hoffentlich auch mit etwas Regen einhergehen. Deshalb hier ein absoluter Schmorgericht Klassiker. Dazu noch von einer Grande Dame unter den Schweizer Köchinnen, Rosa Tschudi.

Dazu habe ich bei Fiechters auf dem Markt am Helvetiaplatz ein Schwarzfuss Huhn aus Gruyère erstanden. Dieses wächst langsam und nachhaltig auf. Es darf deshalb etwas länger, aber bei tieferer Temperatur im Ofen schmoren, als ein herkömmliches Huhn.

Zutaten:
für 4 Personen

1 grosses Poulet (ich: Schwarzfuss Huhn aus Gruyère 1,6 kg)
Marinade
200 gr grob geschnittene Zwiebeln
100 gr Rüebli, in Würfel geschnitten
2 Thymian Zweige
2 Rosmarin Zweige, die Nadeln
2 frische Lorbeerblätter
3 Knoblauchzehen
3 Nelken
20 angedrückte Pfefferkörner
1 EL Cognac
1 dl Portwein
1,5 L kräftigewr Rotwein

Gewürzmischung
Salz
Pfeffer aus der Mühle
ca 70 gr Mehl
80 gr Bratbutter

Sauce
1 EL Tomatenpüree
1 Thymian Zweig
1 Rosmarin Zweig
1 Lorbeerblatt
5 dl brauner Kalbsfond
1 dl Portwein
1 EL Balsamico
1 Prise Zucker
Gewürzmischung

Zubereitung:

1. das Poulet zerlegen (habe ich von den Metzgerinnen erledigen lassen), Brüste und Schenkel auslösen. Mit einer Geflügelschere die Knochen herausschneiden. Flügel, Karkassen, Hals und Füsse fein hacken. Alles zusammen mit den Brüsten und den Schenkeln sowie den Zutaten für die Marinade in einen Topf geben, mit Folie abdecken und 4-5 Tage im Kühlschrank ziehen lassen
2. die Brüste und Schenkel aus der Marinade nehmen und gut abtrocknen. Salzen, pfeffern und leicht einmehlen. In der heissen Bratbutter leicht anbraten und die Knochenmitrösten. Die Fleischstücke nach einigen Minuten herausnehmen, watm stellen
3. für die Sauce die Karaotten und Zwiebeln aus der Marinade nehmen und zusammen mit dem Tomatenpüree in der Bratbutter anziehen lassen, den Thymianzweig, die abgestreiften Rosmarinnadeln und das Lorbeerblatt beigeben. Von der Marinade 3 dl abschöpfen, kurz aufschäumen lassen und zusammen mit dem Kalbsfond, Portwein, Balsamico und Zucker beigeben. Alles köcheln lassen, bis die Sauce eine schöne Konsistenz hat, dann durch ein Haarsieb streichen und abschmecken. Die Pouletstücke in der Sauce nochmals etwsas ziehen lassen
4. für die Garnitur das Toastbrot in Würfelchen, den Speck in Streifen schneiden und zusammen in der Butter goldgelb braten. Die Pouletstücke auf vorgewärmten Tellern anricheten, Speck und Brotwürfel darüber verteilen

From → Rezepte

8 Kommentare
  1. So wie du mag ich auch im Sommer Schmorgerichte, aber ich mag bei brütender Hitze keinen Backofen, doch Schmorgerichte lassen sich ja auch auf dem Herd zubereiten 😉

    • Ich bitte dich, liebe Sabine! Eine Pfanne auf dem Herd verbreitet sehr viel mehr Wärme, als die Zubereitung in einem Backofen hinter doppelt verglaster Türe…

    • da hab ichs wie FEL!X, lieber Backofen als Herd 😇

  2. Coq au Vin, wie fein! Ewiglich nicht gegessen wegen Champignon-Unverträglichkeit, freu ich mich besonders über dein Rezept ohne diese Zutat

  3. Diesen Klassiker bereite ich auch gerne zu.
    Freut mich speziell, dass du nicht zu dieser Fraktur gehörst, die dauernd stöhnt «bloss nichts kochen bei dieser Hitze»!
    Seit langem sind Backöfen doppelt verglast, die Wärme-Abstrahlung deshalb nicht bemerkenswert. Immer diese Klischees…

  4. Eben, der nächste Herbst kommt früh genug!

  5. lange nicht gemacht! gute idee 🙂

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