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Rotweinrisotto mit Birne und Haselnuss

7. Dezember 2022

Eine sehr, sehr leckere und Jahreszeiten-adäquate Risotto Version aus der Feder von Anna Pearson (aus ihrem Buch PASTA).

A propos Feder, mir fällt auf, ich habe schon länger nicht mehr berichtet, was wir so gelesen haben. Und kurz vor Weihnachten, jaja, in weniger als drei Wochen ist es wieder soweit, ist man doch froh um solche Tipps 😉

Aus der langen Liste, die die beste Ehefrau von allen führt, habe ich folgende Highlights für euch:

– Ein Leben und eine Nacht / Anne Griffin
– The Bad Muslim Discount /Syed M. Masood
– I ends with us / Colleen Hoover

während ich selbst folgende Bücher verschlungen und genossen habe:

– Montags bei Monica / Clare Pooley
– Wer Wind sät / Nele Neuhaus
– Lost in Fuseta / Gil Ribeiro

Also los, ab in den nächsten Bücherladen oder die Bibliothek … oder bestellt ihr etwa online … ?

Zutaten:
für 4 Personen

100 gr Blauschimmelkäse*
50 gr geröstete Haselnüsse
3 Rosmarinzweige
Olivenöl

2-3 Birnen
2 dl Rotwein (1)
1 EL Zucker
ca. 1 EL Zitronensaft

1 Zwiebel
25 gr Butter (1)
350 gr Risottoreis (z.B. Carnaroli oder Vialone nano)
1,5 dl Rotwein (2)
ca. 1,4 L Bouillon (am besten selbstgemacht vom Suppenhuhn)
300 gr Radicchio
60 gr Butter (2)
80 gr Extrahartkäse am Stück (z.B. Alpsbrinz)
Salz
Pfeffer

Wer das wie ich als Vorspeise serviert, darf die Zutaten um einen Drittel reduzieren!

Zubereitung:

Vorbereiten
1. den Blauschimmelkäse verkrümeln oder in Stücke schneiden. Die Haselnüsse grob hacken
2. die Rosmarinnadeln von den Zweigen streifen und in etwas Olivenöl knusprig (nicht zu dunkel!) braten
3. die Birnen schälen, halbieren, entkernen und in 1-2 cm breite Schnitze schneiden. Die Birnenschnitze in einem Pfännchen mit dem Rotwein (1), Zucker und Zitronensaft bei niedriger Temperatur zugedeckt gabelzart garen. (Je länger sie danach noch im Rotweinsud baden dürfen, umso schöner ihre Farbe!)
4. den Radicchio in Streifen schneiden

Risotto
1. die Zwiebel ganz fein hacken. Den Käse reiben. Die Bouillon köchelt in einem Topf vor sich hin
2. in einem Topf die erste Portion Butter (1) schmelzen und die Zwiebeln bei niedriger Hitze ca. 10 Minuten sanft darin andünsten, ohne dass sie Farbe annehmen. Sie müssen ganz weich sein. Anschliessend die Hitze aufdrehen und den Reis zugeben. Unter ständigem Rühren die Reiskörner etwa 2 Minuten anrösten, sie sollen alle mit Butter überzogen und heiss sein, aber nicht braun werden
3. mit dem Rotwein (2) ablöschen, so dass es schön zischt. Den Alkohol verdampfen lassen, die Hitze etwas reduzieren und eine erste Kelle Bouillon in die Pfanne geben. Nun folgt der knapp 20 Minuten dauernde Garprozess, bei dem unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel immer wieder eine Kelle Bouillon zugegeben wird, sobald der Reis die bereits zugefügte Flüssigkeit absorbiert hat. Wichtig ist die richtige Temperatur: Es soll immer schön blubbern in der Pfanne. Nach 15-17 Minuten den Reis ein erstes Mal probieren – die Pfanne vom Herd ziehen, sobald die Körner weich sind, aber noch Biss haben. Die Konsistenz muss leicht flüssig oder, wie die Italiener sagen, all’onda, also «wellig», sein
4. 5 Minuten bevor der Risotto fertig ist, den Radicchio in etwas Olivenöl bei hoher Hitze anbraten, sodass er etwas Farbe annimmt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
5. ist der Risotto gar, lässt man ihn zugedeckt 1 Minute ruhen. Nun kommt die Mantecatura, der letzte wichtige Schliff für den perfekten Risotto: Die zweite Portion Butter (2) und der frisch geriebene Käse werden unter den Risotto gerührt, ebenfalls kommt der gebratene Radicchio jetzt in den Risotto. Mit Salz und Pfeffer abschmecken (immer erst nach Beigabe des Käses)

Servieren
Den Risotto auf Tellern verteilen, die Rotweinbirnen, den zerkrümelten Blauschimmelkäse (* ausser für die beste Ehefrau von allen, da bleibt sie stur 😉 ), die Haselnüsse und Rosmarinnadeln auf dem Risotto anrichten. Mit etwas Olivenöl beträuftelt servieren.

From → Rezepte

2 Kommentare
  1. „ausser für die beste Ehefrau von allen, da bleibt sie stur“ …ich auch!
    Bretonische bisous

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