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Haselnusskuchen mit Schokolade

22. Januar 2023

Dieser Nigel Slater Kuchen ist so lecker, wie ihn Christian Seiler im das magazin beschrieben hat.

Aber ich würde trotzdem etwas ändern. Er schreibt, man solle den Kuchen möglichst dick mit Schokolade „einkleiden“. Das hat mir, ganz ehrlich gesagt, nicht so gefallen. Nächstes Mal bekommt dieser Kuchen nur eine ganz dünne Schokoglasur … oder lasse ich sie ev. ganz weg?

Wie dem auch sei, hier noch ein Lesetipp: Drei Minuten mit der Wirklichkeit von Wolfram Fleischhauer – sehr spannend, einfühlsam und gut geschrieben. Wir haben diesen Thriller beide verschlungen und genossen.

Zutaten:

Kuchen
250 gr Butter
250 gr braunen Zucker
75 gr geschälte Haselnusskerne
120 gr dunkle Schokolade (70%)
4 grosse Eier
125 gr Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
4 TL starken Espresso
Glasur
250 gr dunkle Schokolade
125 gr Butter
1 Prise Zimt

Zubereitung:

1. den Backofen auf 180° C vorheizen und den Boden einer 20 cm Springform mit Backpapier auslegen
2. Butter in kleine Stücke schneiden mit dem Zucker in eine Schüssel geben und weich werden lassen
3. die Haselnüsse zuerst in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, dann in der Küchenmaschine grob mahlen. Das Rösten macht die Nüsse viel aromatischer (also bitte keine fertig gemahlenen Haselnüsse verwenden!) und die Schokolade mit einem grossen Messer in kleine Späne hacken
4. Zucker und Butter mit dem Mixer zu einer möglichst geschmeidigen Creme schlagen (das kann ein bisschen dauern). In einer zweiten Schüssel die Eier verquirlen und sie nach und nach zur Butterzuckercreme geben und einrühren
5. Mehl und Backpulver vermischen. Die Hälfte der Nüsse und des Mehls in die Schüssel geben und mit dem Mixer langsam einrühren. Dann den Rest von Mehl und Nüssen, die gesamte Schokolade und den Zimt zugeben und dem Holzspatel untermischen. Zuletzt den Espresso langsam und vorsichtig einrühren und darauf achten, dass der Teig so luftig wie möglich bleibt. Mit der Unterstützung des Spatels vorsichtig in die Springform füllen, glattstreichen und in den Ofen geben
6. 45 – 60 Minuten backen. Es soll kein Teig mehr an einem eingstochenen Holzspiesschen kleben bleiben. In der Form abkühlen lassen, mit einem Messer aus der Form lösen un das Backpapier entfernen
7. für die Glasur die Schokolade in Stücke brechen und in einer Metallschüssel über köchelndem Wasser erhitzen und der Schokolade ohne Umrühren beim Schmelzen zuschauen. Dann die Butter und den Zimt zugeben und langsam verrühren
8. abkühlen lassen, bis man die Glasur mit einem Pinsel gut verstreichen kann, und den Kuchen mit einem Pinsel möglichst dick einkleiden

From → Rezepte

4 Kommentare
  1. Ulrike permalink

    Sehr schöne Kombination, Nüsse und Schoko. Allerdings wäre mir die Glasur auch zu dick.
    Ich backe immer einen Nuss- oder Mandelkuchen mit Püree aus ganzen gekochten Mandarinen (Ottolenghi), da war der Guss köstlich, aber ich habe ihn auch reduziert. Probiert mal, reicht für einen 22-24er Kuchen:
    75g Zartbitter-Schokolade oder Kuvertüre, was grad da ist
    45g Butter
    1Tl Honig
    1 Tl Grand Manier
    Im Wasserbad schmelzen.
    Liebe Grüße
    Ulrike

  2. Das sieht überragend verführerisch aus! Und ich Frevler und Sünder mag ja tatsächlich auch dicke Schokoglasuren manchmal sehr gern. 🙂

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