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Apfelkuchen – der Beste

Dieser Kuchen hat es geschafft! Wohin? Ins Büro und erst noch lauwarm 😀

Mein Bürokollege Peter hat Apfelbäume in seinem Garten und im Herbst ist er so freundlich und beliefert das Büro mit Äpfeln. Und natürlich haben die Jungs mal den Wunsch nach einem Apfelkuchen geäussert … und ich fand, frisch gebacken und lauwarm wäre doch auch mal was.

Nun hiess es also „früh“ aufstehen und backen, denn was mache ich nicht alles für meine Jungs 😉

Zutaten:
für eine 25 cm Springform

100 gr Butter, weich
100 gr Zucker
2 Eier
1 Vanilleschote, Mark
1/2 Zitrone, Abrieb
100 gr Mehl
1 TL Backpulver
100 gr Mandeln, geschält und geröstet
2 bis 3 Äpfel
2 dl Vollrahm, geschlagen

Zubereitung:

1. Butter und Zucker zusammen schaumig rühren
2. mit den Eiern, dem Mark der Vanilleschote und dem Zitronenabrieb gut verrühren und dann Mehl, Backpulver und die Mandeln dazugeben
3. 2 – 3 gewürfelte Äpfel (je nach Grösse) und den geschlagenen Rahm unter den Teig heben, in die gebutterte Springform füllen und mit Apfelschnitzen belegen
4. im auf 180° C vorgeheizten Ofen 30 bis 40 Minuten backen – 5 Minuten vor dem Ende mit Zucker bestreuen und unter der Grillschlange karamellisieren
5. etwas auskühlen lassen und dann noch lauwarm, mit Puderzucker bestreut geniessen

Claudio’s Apfelkuchen ist in der Tat sehr fluffig und ist, glaube ich, gut angekommen … oder?

Weisswurst Salat – #wir retten, was zu retten ist

Wir retten, was zu retten ist – eine Aktion, die von Sina und Susi auf Facebook ins Leben gerufen wurde. Das Ziel, keine Fertig-Lebensmittel kaufen, wenn man es auch selber machen kann! Weshalb? Wenn Du Dich das fragst … dann lies nicht weiter 😉

Im Ernst, für mich liegt es auf der Hand, dass man gesünder lebt, je weniger verarbeitete Lebensmittel man konsumiert. Denn je industrieller Lebensmittel hergestellt werden, desto länger wird die Zutatenliste mit Buchstaben und Zahlen, anstelle von natürlichen Bestandteilen. Klar oder?

A propos, lieberlecker gibt es natürlich auch auf Facebook! Und ebenso auf Instagram

retten

Nun wird das Oktoberfest zum Anlass genommen, um die passenden Spezialitäten zu retten. Was sich da alles angesammelt hat, seht ihr in den Beiträgen meiner MitRetterInnen (wer weiss, vielleicht bin ichich bin wieder Hahn im Korb 😉 ) am Ende dieses Beitrags. An dieser Stelle auch noch ein grosser Dank an Ingrid, die viel Hintergrundarbeit geleistet hat!

Da weder die beste Ehefrau von allen noch ich Bier trinken, Wein steht uns da eindeutig näher, waren wir auch noch nie zusammen am Oktoberfest. Den kleinen Ableger in Zürich nehme ich jetzt mal nicht ganz so (bier)ernst 😉 Aber ab und an überkommt mich trotzdem die Lust auf Weisswurst und die gibt es dann an einem Samstag, natürlich regelkonform vor 11 Uhr morgens!

Diesen Salat hingegen gab es an einem Sonntag Abend und wisst ihr was? Das Zeug ist so saugut, das wird es öfters geben 😀

Zutaten:
Vorspeise für 2 Personen

4 kleine Weisswürste
6 Radieschen
1 mittelgroße rote Zwiebel
1 kleine Sellerie Stange
1 hartgekochtes Ei
Sauce
1 EL süsser Senf
1 EL Weissweinessig
3 EL Sonnenblumenöl
1/2 Bund glatte Petersilie
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. die Zutaten für die Sauce zusammen verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken
2. die Radieschen in dünne Scheiben schneiden und mit etwas Salz bestreuen und 15 Min. in einer Schüssel ruhen lassen
3. die Sellerie Stange fein würfeln und das Ei vierteln
4. die Weisswürste in heissem Wasser 10 Minuten garziehen lassen und dann heiss schälen
5. in nicht allzu dünne Scheiben schneiden und mit dem Dressing vermischen
6. gehackte Petersilie darunter mischen und noch lauwarm servieren

Natürlich servieren wir dazu Laugenbretzel … 😀

Mitgerettet haben:

Brigittas Kulinarium: Weisswurst in der Breznpanier mit Bayerischen Erdäpflsalat
Brittas Kochbuch: Knusprig gebratene Haxe mit Sauerkraut und Semmelknödelchen
Brotwein: Laugenbrezeln – bayerische Brezen zum Oktoberfest
CorumBlog: Schnitzel mit Kartoffelsalat
Das Mädel vom Land: Vegetarische Wies’n-Jause
evchenkocht: Brezen-Salat mit Weißwurst und Rettich
genial-lecker: Backhendl nach Schuhbeck
Katha kocht: Obazda “Light”
Madam Rote Rübe: Handgeschabte Käse-Dinkelvollkorn-Spätzle mit Pfifferlinge
magentratzerl: Wurstsalat von Regensburgern
our food creations: Wiesn-Tapas
Pane-Bistecca: Selbstgemachte Schweinsbratwurst
Turbohausfrau: Obazda
auchwas: Haxen mit Kraut
und noch ein Nachzüglerli us de Schwiiz 😉
Cakes, Cookies and more: Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

Sandwich mit Kalbsrack

Ein kleines Zuviel von etwas Gutem … ist nicht immer schlecht 😉

Anlässlich meines kürzlichen Gentlemen Dinner’s war die Menge an Kalbsrack ja nicht zu knapp bemessen (1,8 kg für 5 Gentlemen). Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir vorgängig noch drei Vorspeisen genossen hatten und die Aussicht auf Käse mit Portwein und Dessert noch lockte. Mich hat überrascht, dass trotzdem bloss ein winziges Fitzelchen Fleisch verblieb! Dieses aber wanderte hocherfreut in ein feines Sandwich.

Zutaten:
für mich alleine 😉

1 Bürli (oder anderes feines Brot)
ein Stück Braten (ich: Kalbsrack)
Kürbispüree
Chili Jam
geröstete rote Peperoni
glatte Petersilie
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. den Braten leicht erwärmen
2. Chili Jam, je nach Schärfe Toleranz, aufs das Brot schmieren
3. Braten und Peperoni auflegen
4. mit frisch gemahlenem Pfeffer und Petersilie garnieren

Euch allen einen wunderschönen Sonntag!

Kalbsrack mit Szechuan Pfeffer

Das war GROSSARTIG! Ich weiss, ja, die Zutatenliste ist lang, aber ich rate euch, kocht das bitte einmal nach! 😀

Dass wir von diesen 1,8 kg Fleisch, ok mit Knochen, gerade mal ein 120 gr kleines Stück für ein Sandwich (folgt in Kürze) übrig liessen hat mich überrascht. Denn wir hatten ja schon Bruschetta mit Zucchini, Pata Negra und Steinpilze, sowie Flank Steak gegessen. Aber das Fleisch war so zart und geschmackvoll, das hätte man auch ohne Beilage servieren können.

Zutaten:
für 5 Gentlemen

1 Kalbsrack mit 5 Rippen (1,8 kg !!!)
2 dl Olivenöl ‚extra vergine’
5 EL Blütenhonig
je 2 Orangen, Zitronen, Limetten
5 Knoblauchzehen
2 rote Zwiebeln
2 Vanillestängel
4 Zimtstangen
2 grosse rote Chilis (mild)
50 gr frischer Ingwer
2 Stängel Zitronengras
1 EL Szechuan Pfefferkörner
je 1 EL Sternanis, Koriandersamen, Fenchelsamen, weisse Pfefferkörner, Kardamom, Kreuzkümmel, rosa Pfeffer, braune Senfsamen
5 Lorbeerblätter
10 Thymianzweige
1 Rosmarinzweig
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Kalbsrücken
1. von den Zitrusfrüchten die Schale ohne das Weisse in ganzen Stücken abschneiden. Vanillestängel und Chilis längs aufschneiden, Chilis zusätzlich entkernen. Ingwer schälen und in grobe Stücke schneiden. Zitronengrasstängel halbieren und leicht zerquetschen. Szechuan Pfeffer im Mörser fein mahlen
2. Olivenöl und Honig leicht erwärmen, alle Gewürze dazugeben und 10 Minuten ziehen lassen. Marinade über den Kalbsrücken giessen und ins Fleisch reiben. 24 – 48 Stunden an einem kühlen Ort marinieren
3. Fleisch aus der Marinade nehmen, Öl durch ein Sieb giessen, zusammen mit den Gewürzen bereithalten. Fleisch zirka 4 Stunden vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen
4. Backofen auf 200° C vorheizen. 4 EL vom durchpassierten Gewürzöl in einer grossen Pfanne erhitzen und das gesalzene und gepfefferte Fleisch rundherum gut anbraten, immer wieder mit Öl begiessen. In eine feuerfeste Form legen und im heissen Ofen 20 Minuten braten
5. Temperatur auf 80° C reduzieren und Fleisch für 1 Stunden garen lassen. In den letzten 30 Minuten die Gewürze mitsamt dem Gewürzöl zugeben, Fleisch regelmässig übergiessen
6. aufschneiden, mit den Gewürzen garnieren und mit dem Gewürzöl beträufeln

Kalbs Flank Steak mit Spitzkohl und Harissa

Wir waren ja kürzlich in der Bauernschänke in Zürich und ich war von einem Gang besonders angetan. Den wollte ich nachkochen und das Resultat hat mich sehr zufrieden gestellt.

Das Flank Steak, ein Second Cut der günstig ist und trotzdem hervorragend schmeckt ist mir sehr gut gelungen. Der Spitzkohl wird viel zuwenig verwendet, er ist zarter als Weisskohl und darf ruhig noch knackig serviert werden. Und mein normalerweise scharfes Harissa habe ich mit einer zusätzlichen, geschälten roten Peperoni milder gemacht.

Zutaten:
als Zwischengang für 5 Gentlemen

1 Flank Steak vom Kalb (ca. 220 gr)
1 Spitzkohl
2 EL Orangensaft
1 EL Limettensaft
Harissa
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. den Spitzkohl halbieren, den Strunk herausschneiden und den Rest in Stücke schneiden
2. in eine Schüssel geben und mit den Säften, 1 EL Olivenöl und grosszügig Salz gut vermengen – 1 Stunde marinieren lassen
3. das Flank Steak salzen und pfeffern und in wenig heissem Olivenöl scharf anbraten, ca eine Minute auf jeder Seite und dann für eine halbe Stunde im auf 80° C vorgeheizten Ofen ruhen lassen
4. den marinierten Spitzkohl in einer grossen Pfanne rührbraten, er soll noch knackig bleiben (ich habe den ausgetretenen Saft des Fleisches noch dazugegeben)
5. Harissa auf den Teller streichen und Spitzkohl und das aufgeschnittene Steak darauf anrichten