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schnelle Zitronencreme

Wer könnte da schon widerstehen? Schnell gemacht, eine ultra kurze Zutaten Liste, ohne exotische Zutaten … Hobbykoch, was willst Du mehr!

Und ausserdem braucht es weder Ofen noch Herd … also ich sehe wirklich keinen Grund, das nicht nachzumachen!

😀

Zutaten:
für 4 Personen

2 Zitronen, Saft und Abrieb
3 Eier, getrennt
4 EL Zucker
1 dl Vollrahm
2 – 3 EL Doppelrahm

Zubereitung:

1. Eigelb und Zucker zusammen schaumig rühren
2. Zitronensaft und Abrieb daurunter rühren
3. die Eiweiss mit ein paar Tropfen Zitronensaft sehr steif schlagen
4. Rahm und Doppelrahm zusammen ebenfalls steif schlagen
5. alles gut miteinander vermengen und kaltstellen

7 Stunden Lamm nach Anthony Bourdain

Wenn schon, denn schon – oder mit anderen Worten: Kauft auf jeden Fall genügend Fleisch ein, denn für die Leftovers (die Resten) bekommt ihr in ein paar Tagen ein eigenes Rezept. Ein „dalecktmansichdieFinger“-gutes Rezept!

Und übrigens, sieben Stunden dauert es nur, wenn ihr eine 3 kg Keule machen wollt … was dann doch zuviel des Guten gewesen wäre.

Auf mein Geständnis, dass „unser Lamm“ bloss drei Stunden im Ofen war, entgegnete unser Gast ganz trocken: Dann ist das ja Fast Food! 😉

Zutaten:
für 4 Personen

1 Lamm Gigot (Keule) mit Knochen
1 ganze Knoblauchknolle, quer halbiert
2 Rüebli
2 Zwiebeln
frische Kräuter (Lorbeer, Rosmarin, Thymian)
Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 dl trockenen Weisswein
1 dl Wasser

Bräterverschluss
Mehl und Wasser

Zubereitung:

1. das Lamm mit Olivenöl beträufeln und kräftig mit im Mörser grob zerreibenem Rosmarin, schwarzem Pfeffer und Meersalz einreiben
2. ohne anzubraten in einen Gusseisenbräter geben, die grob gehackten Rüebli, Zwiebeln, sowie den Knoblauch zugeben, ein paar Zweige Kräuter zusammenbinden und dazulegen und Wein und Wasser angiessen
3. aus etwas Mehl und Wasser einen Teig herstellen und damit den Topf hermetisch versiegeln
4. bei 150° C in den Ofen geben und je nach Fleischgrösse 3 – 7 h schmoren lassen

Gegessen bei: Jakob Laemmerer (Rest. Oberer Mönchhof, Kilchberg)

Das Restaurant Oberer Mönchhof (ja, es gibt auch noch einen „Mönchhof am See“) in Kilchberg haben wir viel zu lange links liegen gelassen. Dabei haben sie eine der schönsten, lauschigen Terrassen mit Aussicht auf den Zürichsee. Herrlich beschattet von alten Kastanienbäumen 😎

Adrian Thoma ist ein überzeugender Gastgeber und hat mit Jakob Laemmerer offensichtlich einen sehr fähigen Küchenchef, dessen Kreationen uns Freude gemacht haben.

Perfekt reife Tomaten für die Variation Tomate. Essig. Basilikumespuma. Burrata. Kräuteröl. Foccaciachip

Ebenfalls grossartig das Ceviche vom Kingfish. Mango. Passionsfrucht. Aji Amarillo

Auch lecker (und kunstvoll angerichtet), die warme Vorspeise Gebratene Entenleber. Brombeere. Butterzopf. Speck

Immer ein sicherer Wert, Cervaro della Sala von Antinori

Zum grossen Bedauern der besten Ehefrau von allen war die Kalbsleber bereits aus, aber auch mit Geschnetzeltes „Zürcher Art“(Kalbsfilet). Butterrösti war sie hoch zufrieden!

Mein Alpstein Perlhuhn. Nussbutterpüree. Geschmorter Kohlrabi. Knuspertasche war ebenfalls hervorragend!

Der Löwengang von Alois Lageder im Südtirol ist sein Paradewein – sehr fein!

lauschig, schattig … ein Traum

Brombeer Cheesecake. Brombeersauce. Brombeersorbet. Hafercreme. Buttercrumble für mich und …

… die Kleinigkeit Für dä Gluscht (Schokoladenmousse. Aprikose. Haselnuss. Karamell) für die Dame 😀

Als wir zahlen, hat die blaue Stunde schon begonnen!

Sehr freundlicher und effizienter Service unter den Augen von Adrian Thoma – wir kommen wieder (bestimmt noch vor dem bereits reservierten Firmen Weihnachtsessen 😀 )!

Restaurant Oberer Mönchhof
Alte Landstrasse 98
8802 Kilchberg
Tel +41 44 715 40 06
omk@moenchhof.ch

The Smash

Euch allen einen schönen 1. August (Schweizer Nationalfeiertag!) 😀

Um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und um auf etwas Multi Kulti anzustossen, hier ein sehr internationaler Drink!

Passionsfrüchte aus Fernost, Gin aus dem Mittelmeerraum, englische Bitterorangenmarmelade, amerikanisches Ginger Beer und dazu Zucker, Zitrone und Basilikum – grossartig! Cheers!

Zutaten:
für 4 Personen

5 Passionsfrüchte
1,6 dl Gin Mare
1,2 dl Zitronensaft (ca. 4 Zitronen)
3 TL Bitterorangenmarmelade
1 dl Zuckersirup
10 gr Basilikum
0,5 l Ginger Beer

Zubereitung:

1. alle Zutaten ausser dem Ginger Beer in den Mixer geb und ganz fein pürieren
2. durch ein feines Sieb geben
3. Eis in die Gläser, mit Ginger Beer auffüllen und mit Basilikum garnieren

Tomatenessenz mit Tuna Tatar und Focaccia Chip

Der Vorgang ist ebenso einfach, wie das Resultat köstlich. Und der Überraschungseffekt ist gross, wenn diese klare Flüssigkeit plötzlich tomatiger schmeckt wie die rote Sauce.

Tomaten* grob schneiden, mit Gewürzen kurz mixen, in ein Mulltuch geben und über Nacht abtropfen lassen – nicht ausdrücken!

* mit Tomaten sind diese meist roten Nachtschattengewächse gemeint, die auch Liebesapfel oder in Österreich Paradeiser heissen. Dabei empfehle ich wärmstens, diese auf dem Markt oder beim Gemüsebauern direkt zu beziehen. Denn was bei den Grossverteilern leider unter dem Namen Tomate, davon gibt es übrigens über 3100 Sorten (!!!), angeboten wird, ist oft ziemlich geschmacksloses Zeugs. Es wird Zeit wieder einmal richtig gute Tomaten zu kaufen.

Zutaten:
für 4 Personen

180 gr Tuna (Sashimi Qualität)
4 hauchdünne Scheiben Focaccia
1,2 kg reife Tomaten (ich: Berner Rosen)
Basilikum
1 kleine rote Chili Schote
Salz und Pfeffer
Xanthan

Zubereitung:

1. die Tomaten in grobe Stücke schneiden und mit etwas Salz und Pfeffer, sowie ein paar Blättern Basilikum in den Mixer geben
2. ein Mulltuch in ein Sieb über einer grösseren Schüssel legen und die Tomatenmasse hineinleeren und mind. 12 h (noch besser 24 h) abtropfen lassen. Dabei gewinnt man einen wunderbar tomatig schmeckenden klaren Saft
3. den Saft mit einem TL Xanthan andicken, kleinste Chili Brunoise und Basilikum einstreuen und kaltstellen
4. die dünnen Focaccia Scheiben in den auf 200° C vorgeheizten Ofen geben und ca. 4 Minuten knusprig backen
5. den Tuna zu einem Tatar schneiden, mit Sojasauce, Wasabi und etwas Yuzu (oder Limette) Saft würzen
6. anrichten wie es beliebt