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Sellerie gebacken an Tomatensauce

Letzte Woche kam ich hungrig nach Hause, aber erst musste Sport sein. Allerdings wusste ich, dass ich dann nicht allzu lange Geduld haben würde. Also flugs einen kleinen Sellerie ungeschält eingeölt, gesalzen, in Alufolie verpackt und ab in den Ofen.

Dann ein Stündchen Crosstrainer mit den Jungs von „Suits“, duschen und das Abendessen ist praktisch schon fertig! 😀

Zutaten:
für 2 Personen

1 kleiner Knollensellerie
etwas Olivenöl
Salz
1 Glas Ofentomaten
1 EL Pesto
1 EL geröstete Haselnüsse
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. Knollensellerie ungeschält waschen und abbürsten, trocknen, in etwas Olivenöl wenden und salzen
2. in Alufolie verpackt ca. 1 1/4 Stunde im auf 180° C vorgeheizten Ofen schmoren
3. in der Zwischenzeit die Tomatensaucer erhitzen
4. den Sellerie in Stücke schneiden und in die Tomatensauce legen, mit Fleur de sel und schwarzem Pfeffer würzen, etwas Pesto und Haselnüsse dazugeben

Gegessen bei: Flavio Fermi (Osteria Tre, Bubendorf)

Seit Jahren schwärmt mein Bürokollege von der Osteria Tre und wie toll man dort esse. Mindestens einmal jährlich fragt er nach, ob wir denn jetzt schon mal gewesen seien?

Sein runder Geburtstag war die Gelegenheit, das zu ändern und so haben wir ihn und seine sympathische Gattin kurzerhand eingeladen. Und dabei festgestellt, dass er selbst schon 5 Jahre nicht mehr da war!!! 😉

Ein Fehler? Ja, ein grosser Fehler, denn Flavio Fermi, der seit 2013 in der Osteria wirkt, versteht sein Handwerk. In seinem Buch „zu wenig Parmesan“ gibt er spannende Einblicke in die Stationen seiner Ausbildung/Karriere.

Das Lokal ist sehr stilvoll und klassisch eingerichtet. Modern, aber trotzdem nicht kalt, sondern im Gegenteil, sehr angenehm. Dasselbe lässt sich vom Service sagen und was aus der Küche kommt, ist allererste Sahne.

Aber seht selbst:

Sébadas – Sardische Ziegenkäsekrapfen mit Orangenblütenhonig und Thymian
Sepiachips mit Oktopussalat und Schnittlauchmayonnaise

Cornet mit Rindertatar, Zitronencréme und Hechtrogen

hausgemachtes Sauerteigbrot

Amuse geule: Petersilienwurzelcappuccino mit Kräuterseitlingen, Wildfang Riesencrevette und Jakobsmuschel

VITELLO TONNATO I Carpaccio vom roten Thunfisch – Kalb – Romana Salat

BRANZINO I Wolfsbarsch – Winterrisotto – Trevisiano tardivo – Haselnuss

PAPPARDELLE AL RAGÙ DI CONIGLIO I kurze Bandnudeln – Kaninchenragout – Wurzelgemüse

CONTROFILETTO I Fassona Rind – Cima die Rape – Rosmarinjus

Pré Dessert: Schokolade aus Turin von Guido Gobino ( Canache, Crumble, Schaum und Krokant) mit Mango

TORTA DI MASCARPONE I Mascarpone – Blutorange – Kardamom

Pralinés: Jasmintee, Südfrucht und Tonkabohne-Karamell

Dass Michelin die Osteria Tre mit einem Stern ausgezeichnet hat und GaultMillau 16 Punkte vergibt, überrascht uns nicht. Denn das Essen hat uns hervorragend geschmeckt. Ausserdem bekommen sie von uns noch ein extra Kränzchen für die fairen Preise auf der Weinkarte. Unsere 5 Gänge schlugen mit CHF128.- zu Buche, das kann aber auch auf 8 Gänge zu 158.- ausgeweitet werden.

Wem danach die Heimfahrt zu beschwerlich ist, der kann auch im Hause übernachten (was wir diesmal nicht ausprobiert haben).

Bad Bubendorf Hotel
CH-4416 Bubendorf
Telefon +41 61 935 55 55

Gemüsesuppe püriert

Das Januarloch haben wir (in Zürich wenigstens) ohne zu frieren überstanden – Aber der Februar beginnt kalt. Ergo bleibt uns nichts anderes übrig, als nochmals etwas Feines aus dem Suppentopf zu zaubern.

Und heute geht es noch viel einfacher als vorgestern. Da ihr ja hoffentlich zu viel Suppe gekocht habt, also beispielsweise das Rezept für 4 Personen für euch zwei 😉 …

… dürft ihr euch heute damit belohnen, dass ihr die Resten ganz einfach püriert und aufwärmt.

Dazu gebe ich euch meine persönliche „DASSCHMECKTGROSSARTIG“-Garantie!

Gemüsesuppe

Januar ist der klassische Suppen Monat. Aber obwohl es Winter ist, hat diese Suppe doch genug Farbe, um uns ein wenig aufzuheitern … und falls es die Farben nicht schaffen, der Geschmack machts! 🙂

Allerdings ist der Januar 2018 eigentlich gar kein typischer Januar, auf jeden Fall in Zürich nicht. Es hat zuwenig Stadtschnee (obwohl den eigentlich niemand braucht) und es ist zu warm. Gestern zum Beispiel war es 11° C mit blauem Himmel – das ist doch kein Januar! Ich fürchte, die Rechnung wird uns später im Jahr präsentiert 😦

Zutaten:
für 4 Personen

1 Liter Gemüsebrühe
Gemüse nach Belieben, bei mir:
3 Rüebli
1/2 gelbe Peperoni
1/2 rote Peperoni
1/2 Knollensellerie
2 Sellerie Stangen
1 kleiner Blumenkohl
1 Kohlrabi
1 Handvoll Spinat
1 Frühlingszwiebel
Salz und Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:

1. alle Gemüse so kleinschneiden, wie man es gerne in der Suppe haben möchte
2. da einige Gemüse deutlich länger garen müssen wie andere, empfiehlt es sich, sie entsprechend unterschiedlich lang zu garen. Ich habe das Gemüse also in obiger Reihenfolge in die leise köchelnde Gemüsebrühe gegeben
3. mit Salz und frischem Pfeffer würzen und etwas Petersilie dazugeben

Orangen-Passionsfrucht Cheesecake im Glas

Eine sehr feine Kombination von fruchtig, süss-säuerlich, geschmeidig und knusprig … und ausserdem nicht sehr aufwändig.

I ❤ it 😀 – geniesst den Sonntag!

Zutaten:
für 4 Personen

150 gr Schokosablés
1 Bio Zitrone, Abrieb und Saft
2 EL Puderzucker
200 gr Cream Cheese
2 EL Puderzucker
1/2 Vanilleschote, ausgekratzt
2 dl Rahm
2 Orangen, filetiert und gewürfelt, Saft aufgefangen
4 Passionsfrüchte, halbiert und das Fruchtfleisch ausgelöst
60 gr Gelierzucker

Zubereitung:

1. die Schokosablés zerbröseln, die Hälfte auf die Gläser verteilen
2. Zitronenschale und -saft mit den 2 EL Puderzucker verrühren und die Hälfte davon über die Sablés geben
3. Cream Cheese (zimmerwarm gehts besser) mit dem Puderzucker und dem ausgekratzten Vanille verrühren, den Rahm steif schlagen und vorsichtig darunterziehen, die Hälfte auf den Sablés verteilen
4. darauf die restlichen Sablés verteilen, den verbleibenden Zitronensaft mit Puderzucker darüber geben und dann nochmals mit Cheesecake Creme bedecken
5. Orangenwürfel mit dem Saft, den Passionsfruchtfleich (inkl. Kerne) und dem Gelierzucker aufkochen, ca. 4 Minuten sprudelnd kochen und dann etwas abkühlen lassen – vorsichtig auf der Creme verteilen und dann nochmals kühlstellen