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Kartoffelsuppe mit Cashew Nuts und Garam Masala Öl

Von der Ölmühle Solling bekam ich freundlicherweise ein kleines Fläschchen Garam Masala Öl zugesandt. Obwohl bestimmt die Hoffnung damit verbunden war, dass ich darüber berichten würde, wurde das mit keinem Wort erwähnt oder gar verlangt. Und natürlich wurde ich vorgängig angefragt, ob sie mir etwas zusenden dürfen. So gefällt mir das.

Denn anscheinend gibt es auch andere Methoden, da werden Bloggern ungefragt Warenmuster zugesandt, die nicht einmal von der Thematik her zum Blog passen. Extrembeispiel: Babynahrung an einen Restaurant Kritik Blog … hä?

Egal, die Ölmühle Solling (Schweiz) hat alles richtig gemacht und ich habe das schmackhafte Öl in und dekorativ auf meine Kartoffelsuppe gegeben, was wunderbar gepasst hat.

Zutaten:
für 4 Personen

400 gr Kartoffeln (ich: Lady Felicia, mehlig kochend)
0,8 L Gemüsebouillon
1 cm Ingwer
1 dl Rahm
Salz und Pfeffer
Cashew Nüsse, gewürzt und geröstet (wie z.B. diese)
Garam Masala Öl

Zubereitung:

1. Kartoffeln schölen, stückeln und eine halbe Stunde in kaltes Wasser legen (um etwas Stärke herauszuschwemmen)
2. in Wasser weichkochen, abschütten und mit der Hälfte der Bouillon und dem gehackten Ingwer pürieren, mit der restlichen Bouillon verlängern, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist – ev. durch ein Sieb seihen
3. Rahm und 1 EL Garam Masala Öl dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken
4. mit den gerösteten Nüssen und etwas Garam Masala Öl garnieren und servieren

Die Majoran Blättchen sehen zwar nett aus, geschmeckt haben sie aber niemandem – weglassen 😉

Sauerrahmeis

Aber es ist doch Sommer – weshalb muss die Rettungstruppe ausrücken?

retten

Weil wir eben retten, was zu retten ist! Und ganz speziell im Sommer will uns die Industrie weismachen, zum rundum glücklich sein bräuchten wir vor allem industriell gefertigten Salat, Teig, Marinaden, Getränke (Eistee u.ä.) und natürlich Eis. Wir sagen: NEIN! Können wir auch selber machen. Denn dann wissen wir, was wir unserem Körper „antun“ 😉

Im Ernst, erstens ist es vielfach einfacher, als Mann/Frau denkt, zweitens macht es Spass und drittens, als Goodie obendrauf ist es auch noch gesünder.

Wenn ihr also dieses wunderbare, cremige, zartschmelzende, süss-säuerliche Hammer Eis selber herstellen wollt, braucht ihr bloss ein paar wenige Zutaten (lieber Bio, aber das wisst ihr ja) und eine Eismaschine. Eine mit Kompressor ist Luxus, die habe ich auch nicht. Meine habe ich vor fast 20 Jahren geschenkt bekommen und sie funktioniert immer noch einwandfrei.

Die Linksammlung, damit ihr sehen könnt, was meine MitRetterInnen diesen Sommer retten „mussten“, findet ihr ganz unten 😀

Zutaten:

200 gr Sauerrahm
150 gr Puderzucker
180 gr griechischen Joghurt
1 dl Rahm
0,4 dl Zitronensaft

Zubereitung:

1. Sauerrahm und Zucker glatt rühren
2. Joghurt, Rahm und Zitronensaft dazu geben
3. in der Eismaschine gefrieren

Einfach, aber auch einfach saumässig gut 😀

Ausserdem wurden folgende Sommer Rezepte kreiert:

Anna Antonia Gebacken: Aubergine, Zucchini, Feta
auchwas Rosen-Blüten-Zitronen-Spritzer
Brittas Kochbuch Gazpacho andalúz
Brotwein Flammkuchen griechische Art mit Feta und Oliven
Das Mädel vom Land Gesulzte rote Beeren
Fliederbaum Bunte sommerliche Obsttorte
Food for Angels and Devils Gurkengranité mit weisser Schoggimousse
genial-lecker Cassis mit Grappa und Fruchtauszug
German Abendbrot Baskisches Hühnchen vom Grill
giftigeblonde Hausgemachte Antipasti
kebo homing Flammkuchen mit Pfifferlingen
Münchner Küche Eis am Stiel mit Joghurt und Johannisbeeren
Obers triftt Sahne Schwarzkirsch Galette
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau Gegrillter Kukuruz
The Apricot Lady schnelle Sommerküche
Unser Meating Gazpacho

😀 😀 😀 😀 😀

gerösteter Couscous Salat

Couscous habe ich schon öfters gemacht (siehe hier oder hier) … und je mehr ich davon mache, desto mehr komme ich auf den Geschmack 🙂

Aber darauf, ihn vorher zu rösten, wäre ich von selbst nicht gekommen. Dazu brauchte es ein freundliches Anstubsen von Andreas Caminada – danke dafür!

Denn der Couscous gewinnt dadurch an Geschmack, er wird nussiger – das wird nicht das letztemal so gemacht.

Zutaten:
als Vorspeise für 4 Personen

120 gr Couscous
1,8 dl Gemüsebouillon
1 Stängel Zitronengras
2 Scheiben Ingwer
1/2 EL Curry (ich: indisch)
1 TL Honig
120 gr Aprikosen, in Würfeln
1 Fenchel, fein gehobelt
30 gr Pinienkerne, angeröstet
1 EL Schnittlauch, gehackt
Olivenöl
Schnittlauchöl

Zubereitung:

1. Gemüsebouillon, Zitronengras, Ingwer, Curry und Honig aufkochen und dann zugedeckt 30 Minuten ziehen lassen
2. in der Zwischenzeit den Couscous bei mittlerer Temperatur goldgelb anrösten und in eine Schüssel geben
3. die Bouillon durch ein Sieb zum Couscous leeren, vermischen und eine Viertelstunde ziehen lassen
4. Aprikosen fein würfeln, Fenchel fein hobeln (vom Fenchel die Hälfte zur Seite legen) und in etwas Öl kurz anbraten
5. Pinienkerne ebenfalls etwas anrösten und den restlichen Fenchel mit Salz und Pfeffer würzen und ein wenig Öl und Essig dazugeben
6. alles mischen, Fenchelsalat oben aufsetzen und schön anrichten

Allen Schweizern einen traumhaften, entspannten und genussvollen 1. August (unser Nationalfeiertag) 😀

Das „wenn’s mit dem Sommer mal nicht klappt – Menü“

Der Sommer war grad in einer etwas harzigen Phase und bedachte uns mit Temperaturen, die wir nicht unbedingt mit Juli in Verbindung bringen.

Also durfte es auch mal wieder eine Suppe sein, gefolgt von einem sehr leckeren orientalisch angehauchten Salat. Dass Schmorgerichte in den Winter gehören, stimmt einfach nicht – Punkt 😉

Und nach dem Käse als Schluss Bouquet, die gerollte Variation eines der Lieblingsdesserts der besten Ehefrau von allen, der Pavlova!

Hier schon mal die Bilder als kleine Appetithappen:

Kartoffelsuppe mit Cashews und Garam Masala Öl

gerösteter Couscous Salat mit Fenchel und Aprikose

Kalbsbäckchen in Biersauce

Hartkäse mit Tomaten Chili Ingwer Chutney und Früchtebrot

Pavlova Roulade mit Brombeeren, Pfirsich und Pistazien

Tomaten Chili Ingwer Chutney

Die Geschmäcker sind verschieden!

Ich habe mein Chutney probiert und für mich gedacht, da hätte ich vielleicht doch eine Chili Schote mehr nehmen sollen. Ich gab der besten Ehefrau von allen ein Versucherli und sie fand, ganz schön scharf, Dein Chutney! 😉

Aber wie dem auch sei, so ein Chutney passt hervorragend zu etwas Hartkäse, ob das nun Emmenthaler, Gruyère, Comté oder ein feiner Alpkäse ist. Wer das nicht einmal ausprobiert, verpasst etwas.

Ein eingekochtes Chutney hält ungeöffnet problemlos mehrere Monate.

Zutaten:

400 gr gehackte Tomaten aus der Dose (ich: 1 Dose)
2 rote Chili, entkernt und gehackt
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
10 gr Ingwer, gehackt
220 gr Zucker
1 dl Essig (ich: Kirschessig)
1/2 TL Senfsamen
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. die gehackten Tomaten in ein Sieb geben und Saft in eine Schüssel abtropfen lassen
2. den Tomatensaft mit Chili, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch mit Zucker und Essig aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen und dann mit dem Zauberstab pürieren
3. die abgetropften und gehackten Tomaten sowie die Senfsamen zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
4. die Hitze leicht reduzieren und das ganze nun für 1 bis 1.5 Stunden einkochen lassen. Das Chutney ist fertig, wenn es dick und glänzend ist