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Linseneintopf mit Ochsenschwanz und Fregola sarda

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Zugegeben, der Titel mutet etwas abenteuerlich an, aber da die Quelle Britta heisst, am gleichen Tag wie ich Geburtstag hat und somit absolut zuverlässig ist 😉 konnte mich nichts vom Nachkochen abhalten.

Zumal sich in den Tiefen des Tiefkühlers, hahaha, noch eine kleine Portion Ochsenschwanz fand und im anderen Vorratsschrank noch ein kleiner Rest halbvergessener Puy Linsen und in einer noch anderen Ecke Fregola! Bitte fragt mich jetzt nicht nach meinen Ordnungs Regeln 😉

Aber mir scheint, auch das ist wieder einmal ein klarer Fall für Magentratzerl’s Event Schatzsuche.

Blog-Event XCVIII - Schatzsuche im Vorratsschrank (Einsendeschluss 15. Mai 2014)

An einem kalten Januarabend und nach dem ersten Schnee sollte jeder über solche Vorräte verfügen!

Zutaten:
für ca. 2 Portionen

400 gr Ochsenschwanz
1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 kleine Karotte
30 gr Knollensellerie
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1 dl Portwein
ca. 4 dl Wasser
100 gr Linsen
40 gr g Fregola Sarda
2 EL Balsamico
3 EL Petersilie, gehackt
Salz und schwarzer Pfeffer
optional noch etwas alten Balsamico zum Darüberträufeln

Zubereitung:

1. Zwiebel, Karotte und Sellerie in Würfel schneiden
2. in einem schweren Bräter die Ochsenschwanzstücke im Olivenöl rundum anbraten, herausnehmen und die Gemüsewürfel anrösten. Tomatenmark hinzugeben und kurz mitbraten, dann mit Portwein ablöschen und kurz einkochen lassen
3. die Ochsenschwanzstücke nun wieder hineingeben, mit Wasser auffüllen, Lorbeerblatt hinzufügen und ca. 3 h bei sehr kleiner Hitze ganz sanft schmoren lassen
4. wenn sich das Fleisch problemlos vom Knochen lösen lässt, die Stücke herausnehmen und das Fleisch ablösen, dann wieder in die Brühe geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken
5. die Linsen separat garen (wenn man sie gleich in der Brühe garen wollte, werden sie durch das enthaltene Salz nicht weich, deshalb bitte separat kochen*). In der Zwischenzeit die Fregola zur Brühe hinzugeben und direkt darin garen.
6. Linsen und Balsamico zugeben und alles noch mal 5 Minuten ziehen lassen, dann mit gehackter Petersilie bestreuen, evtl. noch mit etwas altem Balsamico beträufeln und servieren

*gemäss Recherche der von mir hochgeschätzten Anna Pearson bloss ein durch Tests nicht zu erhärtendes Gerücht (welches sich aber hartnäckig hält!)

Danke Britta, das hat uns aufgewärmt 😀

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Cheers . . . mit Züri Mule

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🍾 🎉 🍸 ❤️ 💛 💚 💙 💜 💝 🕳 ☀️

Turicum ist der alte römische Name für Zürich (bzw. Züri für uns Zürcher). Wenn also ein Gin diesen Namen aufnimmt, besteht da ein direkter Bezug zur schönen Stadt an der Limmat? Selbstverständlich!

Turicum Gin ist sogar sehr lokal, werden doch Lindenblüten vom Lindenhof und in Zürich handgesammelte Tannenspitzen verwendet. Ergänzt werden diese lokalen Zutaten durch blauen Wacholder, Koriandersamen, Engelswurz (Angelica), Voatsiperifery Pfeffer, Orangenblüten, Süssholz, Hagebutten, Zitronen- und Orangenzesten, sowie eine Geheimzutat, die nicht verraten wird!

Mit diesem Cocktail verabschiede ich das Blogjahr 2016, stosse mit allen an (vor allem natürlich mit Sabine, FEL!X und Peter 😉 ) und freue mich sehr, euch alle auch nächstes Jahr hier auf lieberlecker zu begrüssen, zu „bebloggen“ und zu verwöhnen.

Macht’s gut, Cheers und Happy New Year!

005Zutaten:
für 1 Züri Mule✻

5 cl Turicum Gin
2 cl frischer Limettensaft
1 cl Zuckersirup
Ginger Beer
Limetten Abrieb

Zubereitung:

Alle Zutaten auf Eis shaken, abseihen und mit Ginger Beer auffüllen – Limonenzeste darüberraffeln – let’s party

PS. Nein, warum dieser Drink Mule heisst weiss ich auch nicht!

🍾 🎉 🍸 ❤️ 💛 💚 💙 💜 💝 🕳 ☀️

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Meine #Foodblogbilanz 2016

Sabine hat dazu aufgerufen, meine #Foodblogbilanz16 mit Euch zu teilen und dabei folgende Fragen zu beantworten:

1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?

Im Juli 2012 veröffentlicht und seither jedes Jahr #1: Gemüse mit Reisnudeln aus dem Wok ! 😀

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2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

a) meine kleine Hommage an Benoît Violier
b) endlich eine meiner schönsten Reisen verbloggt zu haben: Antarktis
c) das fantastische Essen bei Christian Puglisi

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich lese zu viele Blogs und Rezepte um mich auf drei festzulegen 😉

Aber ich vermisse die Texte von Pepinella!

4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Es schmeckt SUPER, braucht wenig Zutaten UND geht schnell … Spaghetti mit Kirschtomaten

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5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Soll ich Rezepte aus meinem überbordenden Rezepteindex löschen oder ev. auf einzelne Jahre aufteilen? Vielleicht helfen mir meine Leser bei der Entscheidung!

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ich habe festgestellt, dass mein Dampfgarer sich bestens zum sous vide garen eignet, ich erspare mir (und der besten Ehefrau von allen) also ein separates, zusätzliches Gerät! Ansonsten bleibe ich bekennender Yuzu Fan, ich wurde schon von jemandem Mr. Yuzu genannt 😀

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Augefallen sind mir „Seeelefant braten“, „Osterstau Gotthard“ und „Frau kocht“. Weshalb man damit bei lieberlecker landet ist mir schleierhaft, aber ich hoffe, es hat den Suchenden etwas gebracht 😀

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?

Möge mich guter Geschmack auch nächstes Jahr leiten und meine Rezepte die lieberlecker-LeserInnen verführen 😉

Sandwich mit Hühnerbrust und Süsskartoffel-Stampf mit Maple Sirup

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Ja, natürlich haben alle wieder ein bisschen über die Stränge geschlagen mit dem Essen. Wie jedes Jahr um diese Zeit 😉

Aber grad gar nichts essen können wir deshalb ja auch nicht. Und ich serviere euch ja hier mageres Fleisch, Salat und Gemüse. Die weiteren Zutaten wie Maple Sirup, Brot und Süsskartoffel sind ja bloss ein Nebenschauplatz!

Ich hab das übrigens jetzt auch nicht zwischen den Feiertagen gegessen, sondern schon vorher. Ihr könnt dieses Hammer Sandwich ja auch verschieben, z.B. auf nächstes Jahr … aber machen müsst ihr es 😀

Zutaten:
für 1 Person

1 Bio Pouletbrustschnitzel à 100 gr
1 Bürli (oder anderes Brot)
1 Süsskartoffel
1 EL Sourcream
2 EL Maple Sirup
2 Blätter Mini Lattich
Chili Jam oder Harissa oder Senf
etwas Tomatenstaub
1 rote Zwiebel
Butter
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. die Süsskartoffel schälen und in etwas Salzwasser weichkochen
2. das Wasser abgiessen, Sourcream, Ahorn (Maple) Sirup und Cayenne Pfeffer zugeben und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken (falls nötig)
3. die Zwiebel in halbe Ringe schneiden und in Butter braten bis sie karamelisiert und bräunlich sind
4. das Schnitzel salzen und pfeffern und in der Grillpfanne braten
5. das Brot toasten
6. Chili Jam dünn auf eine Brotscheibe auftragen, mit etwas Süsskartoffelstampf bestreichen und das Schnitzel auflegen
7. Lattich darauf, mit mehr Stampf belegen, etwas Tomatenstaub aufstreuen und das Ganze mit den Zwiebelringen belegen – mit einer weiter getoasteten Brotscheibe belegen, etwas zusammendrücken und dann …

… ❤ haft ZUBEISSEN 😀

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Schokoladecreme mit Kardamom Birnen

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Braucht noch jemand eine „last minute“ Dessert Idee? Da kann ich vielleicht helfen 😀

Ein lieber Freund war so nett, mir aus dem Schokoladen-Eldorado 2 (!) 2 kg Säcke mit feinster Felchlin Schokolade mitzubringen. Dafür gebührt ihm allerhöchstes Lob!

Und ich musste mich der Aufgabe widmen, dafür Verwendung mit entsprechenden Rezepten zu finden. Klar wollte die beste Ehefrau von allen dabei mitreden und sie schlug deshalb Schoggicreme mit Birne vor. Auch klar, dass ich das ein bisschen langweilig fand, also wollte ich die Birnen mit Kardamom etwas pimpen. Aber manchmal ist halt langweilig gar nicht so schlecht, sondern ein seit vielen Jahrzehnten erprobter Klassiker.

Frohe Weihnachten! :mrgreen:

Zutaten:
für 4 Personen

Grand Cru Couverture

Grand Cru Couverture

7,5 dl Milch
5 EL Zucker
2 EL Maizena
3 Eier
150 gr dunkle Schokolade, zerbröckelt
(ich: Felchlin 64%)
3 kleine Birnen
3,5 dl Weisswein
4 EL Zucker
3 Kardamomkapseln, angquetscht
ein Stück Zitronenschale
1,8 dl Rahm, steif geschlagen

Zubereitung:

1. Milch und Maizena verrühren, Zucker und Eier beifügen und gut mischen
2. mit der Schokolade in einer Pfanne bei mittlerer Hitze bis vors Kochen bringen – vom Herd ziehen und 1 Minute weiterrühren
3. die Creme durch ein Sieb in eine Schüssel giessen, eine Klarsichtfolie auf die Oberfläche legen und gut auskühlen lassen
4. die Birnen schälen und entkernen, in Schnitze schneiden – mit den restlichen Zutaten etwa 15 Minuten köcheln lassen, dann in der Flüssigkeit auskühlen lassen
5. die Birnenschnitze an den Rand einer Schüssel oder von Coupe Gläsern stellen, zu 3/4 mit Schokoladecreme auffüllen
6. restliche Creme mit dem geschlagenen Rahm vermengen und dann auffüllen

Die Kardamom Birnen sind ein Overkill, ich würde nächstes Mal die Birnen in einem simplen Zuckersirup garen (oder noch einfacher, Kompott Birnen aus der Dose verwenden).

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