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Schottland

Unser zwei-Wochen-Schottland-Trip war schuld an der kürzlichen Blog Pause. Als kleine Entschädigung Entschuldigung nehme ich euch dafür virtuell auf unsere Reise mit. Ist doch auch was.

Wichtig! Ja, ich bin gefahren (1’700 km), auf der falschen Seite, geschaltet, aber immer richtig 🙂 Yeaaaahhh!

Edinburgh

the Castle (Edinburgh)

Glasgow Tower

Loch Lomond

black and white

Hafen von Portree (Skye)

up and down

mostly down

ok, morgen geh ich zum Haare schneiden!

Eilean Donan Castle

doppelte Brücke

Urquhart Castle

Reflektion

Bruach Mhor Guesthouse

Licht am Ende des Tunnels

die unglaublichen schottischen Bunker

lange Ohren helfen nicht beim Golfen

Kingsbarns Golf Links

Nebel im Hafen von Crail

Ein sehr schönes Land, welches vor allem in der ersten Woche die Erwartungen an das „schottische“ Wetter voll erfüllen konnte 😉 Wir „streiten“ uns noch, ob wir Schottland als eigenes Land in unsere Länder Liste aufnehmen dürfen, oder ob das mit United Kingdom bereits abgehakt ist! Was meint ihr?

Grossartig natürlich auch die Golfplätze und überhaupt, Golf ist allgegenwärtig, hat doch praktisch jedes Dorf seinen Golfplatz. Man unterhält sich mit einem Kellner … ach, Handicap 3, schön … ! Und dann ist da noch St. Andrews, die Wiege des Golf, aber gleichzeitig auch älteste Universitätstadt in Grossbritannien. Hier haben wir am gleichen Tag St. Andrews Golf Links, New Course und Kingsbarns gespielt. Bei strahlendem Sonnenschein und mit Caddies. Ein Highlight für jeden Golfer 😀

Gegessen haben wir meist gut bis sehr gut und Porridge und Cullen Skink wird man bestimmt einmal auf diesem Blog finden.

In Erinnerung bleiben uns die folgenden Restaurants:

The Dogs in Edinburgh
Two Fat Ladies in the City in Glasgow
Mussel Inn, Edinburgh und Glasgow
Crannog Restaurant, Fort William
Mustard Seed, Inverness
The Old Mill Inn in Pitlochry
Seafood Ristorante coole Location in St. Andrews

und dann natürlich die beiden Michelin Stern Restaurants Kinloch Lodge und Peat Inn (dieser Bericht folgt in einer Woche).

Ebenfalls sehr zufrieden waren mit unseren Unterkünften, weshalb ich sie nachfolgend auch gerne als Empfehlung aufliste:

The Rutland Hotel, Edinburgh (hippes Stadthotel)
Apex Hotel, Glasgow
Loch Leven Hotel, Onich (Fort William)
Kinloch Lodge, Sleat (Isle of Skye) (*****)
Invernevis B&B, Inverness (sehr sympahisch)
Bruach Mhor Guesthouse, Pitlochry (Top B&B)
The Gleneagles Hotel, Gleneagles (*****)
Eden Mansion, St. Andrews (man fühlt sich ein bisschen wie bei Downton Abbey 🙂 )

lieberlecker Asia Burger – #wir retten, was zu retten ist

Klar kann man einen Burger fix-fertig kaufen! Man(n) kann, aber man muss nicht … und sollen erst recht nicht!

Warum? Aber HALLO! Weisst Du denn nicht, was uns in Fertigprodukten alles untergejubelt wird? Tztztz … 😉

retten

Wie schon öfters, rettet eine Gruppe unermüdlicher RetterInnen (#wirrettenwaszurettenist auf Facebook und Instagram) mit Blogs (siehe Liste ganz unten), alle möglichen Lebensmittel (heute sind es eben Burger), die man selber machen kann. Die Industrie sagt zwar, nein, nein, das ist doch nicht nötig, wir haben das alles schon für Dich zusammengestellt, Du brauchst es nur noch in die Pfanne oder in den Ofen zu schieben … aber ich sage: NEIN! Nicht in meinen Körper 🙂 !

Wenn Du alles mitmachen willst, was ich jetzt auftische, ist das, keine Frage, mit etwas Aufwand verbunden. Aber die sensationellen Buns könnt ihr an einem verregneten Wochenende vorbereiten und einfrieren. Die Pho Mayonnaise hält sich im Kühlschrank ebenfalls ein paar Tage.

Liana und Luca hat dieser Burger auf jeden Fall sehr gut geschmeckt und den Erwachsenen am Tisch ebenfalls!

Zutaten:
für 4 Burger

400 gr Rindfleisch, gehackt
100 gr Salsicce, scharf
1 Eigelb
2 EL Pankobrösel
1 TL Sesamöl
1 TL Sojasauce
Salz und frisch gemahlener Pfeffer

4 EL Pho Mayonnaise
2 EL Harissa
Lattichsalat
und natürlich diese genialen Burger Brioche Buns

Zubereitung:

1. die Salsicce Masse aus der Wurst zum Fleisch drücken. Mit den restlichen Zutaten gut vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken
2. auf dem Grill (so man einen hat) oder in der Grillpfanne braten
3. gleichzeitig die Burger Buns ebenfalls erwärmen
4. aus allen Zutaten einen schönen Asia Burger zusammenbauen

Und hier noch die tollen Ideen meiner MitretterInnen:

1x umrühren bitte aka kochtopf Albóndigas Burger
Anna Antonia Sultans Burger
auchwas Fisch Burger
Brittas Kochbuch Lamm Burger
Brotwein Cheeseburger mit Sauerteig Hamburger Brötchen – Burger Buns mit Lievito Madre
Cuisine Violette Grundrezept Burger-Patties
Food for Angels and Devils Alpenburger
From-Snuggs-Kitchen Cole Slaw
genial-lecker Hamburger ganz klassisch
Katha kocht! Cheeseburger mit Guacamole
Leberkassemmel und mehr Chili Cheeseburger
magentratzerl Franken-Burger
münchnerküche rauchige BBQ Sauce
our food creations Griechischer Bauern Burger
Pane-Bistecca Lachs – Hamburger
Paprika meets Kardamom Der sauigste Cheeseburger ever mit der weltbesten Burgersauce
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau Rettungsaktion: Burger
Summsis Hobbyküche Cheesburger ohne Tamtam
The Apricot Lady Cheeseburger mit karamellisierten Zwiebeln

Gegessen bei: Marcello Tully (Kinloch Lodge, Skye, Schottland)

die Kinloch Lodge

Die Kinloch Lodge ist ein wunderbares kleines Hotel auf der Insel Skye im Nordwesten von Schottland. Etwas Luxus, aber nicht vergleichbar mit dem grosser Ketten. Kein anderes Haus, kein Dorf, nichts in der Nähe. Ideal zum Abschalten und Geniessen. Ein weiss getünchtes Haus, früher ein Jagdschloss, schön restauriert, innen mit viel schottischem Cachet.

Im Besitz des Macdonald’s Clans wurde das Haus viele Jahre von Claire Macdonald (Autorin mehrer Kochbücher) geleitet, die hier auch lange gekocht hat. Vor 10 Jahren hat nun Marcello Tully das Zepter der Küche übernommen. Das Haus ist von Michelin mit einem Stern ausgezeichnet worden.

Und wir haben uns so wohl gefühlt, dass wir gleich zweimal hintereinander hier gegessen haben … 😀 Denn wer will schon nach einem Essen mit Wein noch auf der falschen Seite der Strasse „nach Hause“ fahren?

Und dann war da noch etwas … meine Instagram Follower wissen es, hier haben wir den besten, nein sogar den BESTEN Porridge ever gegessen. Das Rezept habe ich mitgenommen und irgendwann … 😉

Pimm’s Cocktail, unser liebster Sommerdrink

Obwohl Schottland im Mai noch alles andere als sommerlich war!

Kleine Apéro Pakoras

Koriander- und normale Butter

Jakobsmuscheln auf schwarzem Blumenkohlpüree

Seehecht mit Tomate, Chorizo und schwarzen Oliven

Rehfilet mit Pastinaken Püree

Vanille Panna Cotta mit Orangen-Minz Sorbet

Das Menü schlägt mit £80.- zu Buche. Weine findet man ab £30.-

Phở Mayonnaise

Es tut mir leid, ich habe euch hängen lassen und fühle mich entsprechend schlecht dabei! Tschuldigung!

Dass wir 2 Wochen lang durch Schottland gereist sind, ist ja bloss eine schlechte Ausrede, denn das kam schliesslich nicht ungeplant. Und wenn man schon Ferien plant, kann man auch seinen Blog darauf vorbereiten … und ein paar Gerichte vorkochen!

Aber jetzt bin ich wieder da – motiviert, hungrig und mit einigen Ideen.

Also, los geht’s:

Phở kennt heute jeder, oder? Diese wunderbare Suppe aus der vietnamesischen Küche gehört schon lange zu meinen absoluten Favoriten, was man auch hier nachlesen kann.

Aber wie bekommt man den Phở-typischen Geschmack in eine Mayonnaise?

Blog lesen bildet und ich sage deshalb, Danke Mandy!

Und jetzt höre ich schon die nächste Frage: „Und was mache ich jetzt mit dieser Mayo?“ Tja, da muss ich euch leider auf nächste Woche vertrösten, aber ich verspreche, es lohnt sich!

Zutaten:
für einen Yoghrt Becher voll

180 gr Mayonnaise, hoffentlich selbst gerührt
1/4 Zwiebel, geschält
25 gr Ingwer, geschält
1/2 TL Thai Shrimp Paste
1/2 TL Fenchelsamen
1/2 TL Zimt, gemahlen
1 Sternanis
5 Nelken
1 TL Fischsauce

Zubereitung:

1. die Mayonnaise zubereiten (Rezept hier)
2. Zwiebel und Ingwer in dicke Scheiben schneiden und mit einer Kitchen Torch auf allen Seiten schwärzen (zur Not geht das auch in einer beschichteten Pfanne)
3. die Shrimp Paste dünn auf ein Stück Alufolie auftragen und ebenfalls rösten bis sie dunkel wird
4. Sternanis, Nelken, Fenchelsamen und Zimt ebenfalls in einer beschichteten Pfanne rösten, bis sie duften
5. alles zusammen (Gewürze, Fischsauce, Mayonnaise) in den Mixer geben und gut pürieren – durch ein Sieb streichen

Fertig! 😀 Die Mayonnaise hält ein paar Tage im Kühlschrank, wenn ihr industriell hergestellte als Basis nehmt, natürlich deutlich länger … seufz …

Orangen-Schokolade Köpfchen

Ich bin ein Genussmensch, der das Leben mit allen Sinnen wahrnimmt. Ich esse gerne gut und kann wie wenig andere die Schönheit der Natur schätzen. Denn ich habe die Fähigkeit, mich an Kleinem, also zum Beispiel einer Blume, genauso zu freuen wie an Grossem; Hauptsache, es ist schön. Dank meinem ausgesprochenen Sinn für Ästhetik weiss ich, Qualität ist wichtiger als Quantität. Besonderen Wert lege ich auf die Wertigkeit von Dingen – sei es bei zwischenmenschlichen Beziehungen, Produkten oder der Art und Weise, wie ich meine Zeit verbringe. Ich habe einen Sinn fürs Exquisite. Ohne den Preis zu wissen, wähle ich in Läden oft das Teuerste aus – egal ob es sich um Kleidung, Essen oder Möbel handelt. Es ist, als sei mir der Sinn für hohe Qualität angeboren.

So die Analyse des Computers bei Chocolat Frey nach einem Dutzend Multiple Choice Fragen. Und jetzt mal ganz unter uns … sooo daneben ist das jetzt wirklich nicht. Obwohl, eigentlich ging es darum herauszufinden, welcher Schoko-Typ ich sei. Das Resultat: Der Gourmet 😀

Wie ihr seht, kann der Besuch in einer Schokoladefabrik ganz schön erhellend sein.

Anlässlich jenes Besuchs, freundlicherweise von der #migros organisiert, durften die eingeladenen Blogger auch ihre eigene Schokolade kreieren. Dass die beste Ehefrau von allen danach konstatierte, sie habe im Leben noch keine bessere Schokolade gegessen, hat mich dann ein bisschen stolz gemacht!

Der obige Computer hat dann auch noch gleich ein Rezept ausgespuckt, das perfekt zum Schokoladen Gourmet Typ passen soll und das will ich euch nicht vorenthalten:

Zutaten:
für 4 Timbale- oder Soufflée Förmchen à 1,5 dl

1,5 dl Milch
50 gr Edelbitterschokolade mit einem Hauch Orange
3 Eier
2 Eigelb
30 gr Zucker
1 Bio Orange
Butter für die Formen

Garnitur
50 gr dunkle Edelbitter Schokolade
0,8 dl Rahm

Zubereitung:

1. die Milch aufkochen, vom Herd nehmen und die gestückelte Schokolade darin schmelzen
2. Eier, Eigelb und Zucker mit dem Mixer kurz aufschlagen. Orange heiss waschen und die Hälfte der Schale zur Eicreme reiben und die heisse Schokoladenmilch untermischen
3. den Backofen auf 160° C vorheizen und Wasser aufkochen
4. die Förmchen ausbuttern, die Masse hineingiessen und mit Alufolie verschliessen
5. mit so viel kochendem Wasser umgiessen, dass sie zu etwa 2/3 im Wasser stehen
6. in der Ofenmitte 30 – 40 Minuten (je nach Durchmesser der Förmchen) pochieren, dann herausnehmen und im Wasser auskühlen lassen. 3 Stunden kühlstellen
7. die verbleibende Orangenschale in Zesten abziehen und in kochendem Wasser blanchieren. Abgiessen und kalt abschrecken
8. die Orange filetieren und in kleine Würfelchen schneiden
9. für die Sauce die Schokolade in Stücke brechen und mit dem Rahm in einem heissen Wasserbad schmelzen und verrühren
10. die Köpfchen auf Teller stürzen und mit der Sauce, Orangenwürfelchen und -zesten garnieren