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Meeresfrüchte Risotto

Ich bin ja seit Jahren ein grosser Fan von selbstgemachten Fonds (siehe hier, hier, hier und hier). Und konnte hoffentlich den/die Eine/n oder Andere/n überzeugen, das ebenfalls zu tun? Ein Feedback dazu wäre toll 😉

Nun gibt es natürlich auch Abkürzungen und Möglichkeiten, sich diesen Aufwand zu ersparen. Eine davon ist Fabian (le Saucier) Lange, der euch zwar den Aufwand an Zeit abnehmen kann, dafür aber natürlich entschädigt werden muss. Es ist wie so oft, entweder man hat Zeit, oder man hat Geld!

Wer keine Zeit hat (wirklich nicht?), dem kann ich die Jus von le Saucier aber vorbehaltslos empfehlen … und diesen Risotto natürlich auch!

Zutaten:
für 2 Personen

4 (Bio) Crevetten
2 Jakobsmuscheln
180 gr Risotto Reis (ich: Bomba)
Weisswein
Olivenöl
Schalotten
Knoblauch
ein Stück Parmesan Rinde
1 Glas Jus de poisson (oder Bouillabaisse),
mit Wasser auf ca. 6 dl verlängert
50 gr Butter
Petersilie, gehackt

Zubereitung:

1. Schalotten und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, dann den Reis dazuleeren und etwa eine Minute mitrösten, dann mit Weisswein ablöschen
2. dann langsam, also kochlöffelweise, von der heissen Brühe zugeben und immer wieder mal umrühren
3. wenn vorhanden, nach etwa 10 Minuten das Stück Parmesanrinde mitköcheln lassen
4. nach einer Viertelstunde den Parmesan entfernen, die Butter unterrühren, vom Herd ziehen und Deckel aufsetzen – ziehen lassen
5. in der Zwischenzeit Crevetten und Jakobsmuscheln salzen, pfeffern und in wenig heissem Olivenöl braten
6. Petersilie unter den Risotto rühren, falls nötig mit einem letzten Schluck Brühe wieder all’onda (leicht flüssig) werden lassen und alles anrichten

Auf die Terrasse sitzen, einen ordentlichen Weissen (z.B. Longridge, Clos du Ciel, Chardonnay) öffnen und geniessen 😀

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Gourmetlöffel – Wassermelone / Feta / Pinoli / Basilikum

Die Kombination habe ich euch hier und hier schon vorgestellt. Es ist Sommer, also worauf sonst wollt ihr warten?

😎

Zucchini Tarte

Ohne Garten und entsprechende Zucchini Schwemme jeden Sommer ( 😉 ) lebt es sich ganz entspannt und Mann hat auch mal Zeit, eine Runde Golf zu spielen. Das ist für mich Garten genug.

Trotzdem ist es natürlich sehr empfehlenswert, auf dem Markt frische, biologisch (logisch!) angebaute Zucchini zu erstehen und diese dann zu so einer grandiosen Tarte zusammenzubasteln. Wenn man den Teig, so wie ich, etwas gar mürbe macht, wird es zu einer kleinen Herausforderung, diesen in die Form zu bugsieren, aber wenn ich das schaffe … 😉

Zutaten:

Teig
200 gr Mehl
40 gr Vollkornmehl
120 gr Butter, kalt
Salz
Chiliflocken
Oregano, getrocknet, gerieben
1 EL Weissweinessig
etwas kaltes Wasser

Belag
2 Zucchini (verschiedenfarbig)
3 Tomaten
2 TL kleingeschnittener Rosmarin
1 1/2-2 EL körniger Senf
100 gr Camembert

Zubereitung:

1. für Tarteteig alle Zutaten rasch zu einem Teig zusammenfügen und ohne lang zu kneten zu einer Kugel formen und im Kühlschrank eine halbe Stunde ruhen lassen
2. die Tarteform ausbuttern (falls nötig). Den Tarteteig sehr dünn auswallen und die Tarteform damit auslegen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen und 20 Minuten in die Tiefkühltruhe stellen. Das verhindert, das sich der Teig beim Backen zu sehr zusammenzieht
3. die Zucchini in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und in etwas Olivenöl kurz andünsten, ohne sie durchzugaren, dabei mit etwas gehacktem Rosmarin bestreuen. Die Scheiben dabei nebeneinander auslegen, d.h. nacheinander in der Pfanne braten. Tomaten ebenfalls in Scheiben schneiden
4. den Ofen auf 190° vorheizen.
5. den Tarteboden mit dem grobkörnigen Senf dünn (!) bestreichen. Den Käse in dünnen Scheiben darauf verteilen. Zucchini- und Tomatenscheiben ziegelartig darüber legen. Salzen, pfeffern und mit noch etwas Rosmarin bestreuen
6. die Tarte etwa 50 Minuten backen bis sie schön knusprig ist

Danke Micha 😀 Schmeckt grossartig, auch wenn mein erster Versuch etwas blass ausfiel und ich den Senf etwas zu dominant spürte.

Erdbeer Cremeschnitte (ooops)

OH …

MY …

GOD !!!

Ja, das kann jedem passieren, auch mir …

#fail #failagain #failbetter 😉

Pulled Lamb Sandwich

Hier ist das versprochene „dalecktmansichdieFinger“-gute Rezept 😀

Ist Pulled Lamb Sandwich ein akzeptabler Name … oder doch lieber gezupftes Lamm Brötchen? Wie würdet ihr diese fingertriefende Schweinerei nennen?

Zutaten:
für mich (bzw. für Dich)

Resten vom 7 h Lamm
ein Stück Focaccia
Harissa
einige Scheiben Aubergine
feingeschnittene Tomate
ein bisschen Grünzeugs (Rucola oder Petersilie)

Zubereitung:

1. die Auberginenscheiben (ca. 1,5 cm) mit etwas Olivenöl bestreichen und im auf 180° C vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen, etwas auskühlen lassen
2. das Lammfleisch erwärmen und auseinanderzupfen
3. die Focaccia aufschneiden, toasten und dann dünn mit Harissa bestreichen
4. Lamm, Aubergine, Tomatenscheiben und Grünzeugs auflegen und mit der zweiten Focaccia Hälfte bedecken
5. etwas zusammendrücken und dann vorsichtig zubeissen … Achtung: Es wird vermutlich tropfen! Aber dafür ist es fingerlicking good

😉