Zum Inhalt springen

Hotel Como Shambala, Ubud, Bali (Indonesien)

Diese einzigartige Oase befindet sich hoch über Ayung Fluss im Dschungel, eine knappe halbe Autostunde ausserhalb von Ubud.

Eine weitläufige Anlage der Spitzenklasse, viel Privatsphäre, sehr, sehr freundlicher Service, feines Essen und grossartige Säfte – einzigartig genial! 😀

Da zündet man aus lauter Dankbarkeit doch gerne ein paar Rücherstäbchen an, um sich bei den balinesischen Göttern zu bedanken 🙂

Como Shambala Estate
Banjar Begawan, Melinggih Kelod
Payangan, Gianyar
Bali 80571, Indonesien
+62 361 978 888
CSestate@comohotels.com

Shambala Shot

Achtung, jetzt wird es brutal gesund! 😉

In unseren Bali Ferien hatten wir das Glück, zwei absolut grossartige Hotels bewohnen zu dürfen, gegen Entrichtung eines, sagen wir, für uns nicht unbedingt üblichen, üppigen Obulus.

Im Como Shambala (nicht googeln, Bericht folgt) wurde dafür eine Juice Class offeriert, an der ich natürlich teilnehmen „musste“!

Unter dem Titel Liver & Gall Bladder Flush wurde uns ein wohlschmeckender, exotisch erfrischender Shot serviert, den ich euch nicht vorenthalten will. Weil ich diesen Namen aber alles andere als sexy fand, habe ich ihn kurzerhand angepasst 😉

Zutaten:

4 Orangen, Saft (ca. 3 dl)
2 Limetten, Saft (ca. 0.75 dl)
1 daumengrosses Stück Ingwer, geschält (oder Bio)
1 daumengrosses Stück Kurkuma, geshält (oder Bio)
1 Prise Cayenne Pfeffer
1 EL Leinöl, kalt gepresst (Bio)

Alle Zutaten gut gekühlt in den Mixer geben und 30 Sekunden mixen, ev. absieben und dann kühl servieren.

Nicht nur extrem gesund, sondern auch noch irre gut! 😀

Fotzelschnitten mit Rhabarber

Spare in der Schweiz, so hast Du in der Not 😉 Dieser Kalauer aus der Schweizer Bankenwelt ist Geschichte … mehr oder weniger!

Wer aber Rhabarber auch nach der Saison servieren möchte, der kann sie portionsweise einfrieren, das ist ganz legal. Und schmeckt!

Und armer Ritter, oder eben Fotzelschnitten in der Schweiz, habe ich schon immer geliebt. Ob bei meiner Mutter oder im Militärdienst mit Ruchbrot. Und nun die königliche Variante mit einem John Baker Zopf! Das wäre dann aber eher ein reicher Ritter und kein armer 😉

Zutaten:
für 2 Personen

4 Scheiben Zopf
2 Eier
40 gr Zucker
1 dl Rahm

Rhabarber
250 gr Rhabarber
2 EL Wasser
1 EL Zucker
2 TL Erdbeer Konfi

Zimt und Zucker

Zubereitung:

1. Den Zopf in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Eier, Zucker und Vollrahm gut verrühren und Zopfscheiben mit dem Guss tränken
2. Scheiben auf ein Backblech geben und mit Folie zudecken. Im vorgeheizten Kombisteamer bei 90 °C 20 Minuten steamen. Nach 20 Minuten aus dem Steamer nehmen, Folie entfernen und im Kühlschrank aufbewahren
3. Wasser, Zucker und Erbeerkonfi in einen Topf geben und kurz aufkochen, gestückelten Rhabarber zugeben und bei tiefer Hitze (ich: 2.5 von 9) weichgaren, so dass kein Mus entsteht
4. die gedämpften Zopfscheiben in einer Pfanne mit etwas Butter von beiden Seiten schön anbraten und danach in etwas Zimt und Zucker wenden
5. die warmen Zopfscheiben mit dem Rhabarber anrichten

Gegessen bei: Vreni Giger (Rigiblick, Zürich)

Vor dem Essen im Restaurant Rigiblick gab es einen Aperol Spritz unten in der Stadt, wo die beste Ehefrau von allen noch ein paar Dutzend WhatsApp Geburtstagswünsche beantworten musste/wollte. Denn ein 120% Job hat eben auch seine Nachteile 😉

An diesem lauschigen Abend, zwar windig, aber warm, wurde auf der Terrasse aufgetischt … und das Gebotene war sehr erfreulich

Gurken Sphäre auf Brotchip
Tatar mit Oona Kaviar auf Tapioka Chip
„Caprese“ Tomaten Mozzarella Macaron

toll gewürztes Tatar

im Garten mit Stadtsicht

Röstrapsöl vom Gulmenhof (vorne)

Dieses wunderbare Röstrapsöl habe ich auch in meiner Küche schon anwenden dürfen – siehe hier

Ziegenfrischkäse mit Kräuteröl

Dann der erste „offizielle“ Gruss aus der Küche

Melonen Kaltschale mit Peperoni und Erdbeeren

Auf den zweiten Küchengruss, gebackene Milke auf Kohlrabi mit Kohlrabi Sud habe ich mich gestürzt wie ein Verhungernder … und so kommt ihr leider nicht in den Genuss eines Bildes 😉

Dafür ging es nun mit dem Menü los (meine Gänge :mrgreen: )

:mrgreen: Beet vom Flaacher Spargel, konfiertes Bioeigelb, Nussbutter

Felchen vom Zürichsee, Flusskrebse, Erbsen Eierschwämmli

:mrgreen: Artischocke, Tomate Estragon

Kohlrabivariation, Brombeeren vom letzten Sommer, Schnittlauch

:mrgreen: Bauch vom Wollschwein, Blumenkohl, Schnittlauch

:mrgreen: Frühlingslamm, Joghurt, Knoblauchrauke

Miéral Perlhuhn, Flaacher Spargel, Frühlingskräuter

Dann ein herrliches Pré Dessert, jeweils für beide, wie auch das abschliessende „Frühlingserwachen“ 😀

Johannisbeertörtchen mit Schildampfer, Schildampfer Eis und fermentiertem Johannisbeersaft

:mrgreen: „Frühlingserwachen“
Rhabarber, Erdbeere, Tessiner Spumante

Friandises

Restaurant Rigiblick
Germaniastrasse 99
8044 Zürich
T +41 43 255 15 70
info@restaurantrigiblick.ch

4 Gänge CHF131.-
5 Gänge CHF151.-
6 Gänge CHF171.-
7 Gänge CHF191.-
8 Gänge CHF211.-

Ceviche Tag – Tuna Ceviche

Mittlerweile ist Ceviche auch in unseren Breitengraden bekannter geworden. Ich kenne und liebe dieses Gericht aus rohem, in Zitronen, bzw. Limettensaft gegartem Fisch, seit ich ich vor etwa 40 Jahren das erstemal probiert habe. Ein gutes Ceviche lässt mich vor Genuss die Augen rollen!

Und da in Peru heute der Ceviche Tag gefeiert wird, wollen wir doch aus lauter Solidarität mitmachen. Damit dieser Blogpost heute erscheinen konnte, musste ich dieses Ceviche natürlich schon vor ein paar Tagen, mit Augen rollen, geniessen. Aber glaubt mir, heute gibt es das Gleiche nochmals!

Zutaten:
für 4 Personen

250 gr Tuna (Sashimi Qualität)
je 50 gr rote und gelbe Peperoni
1 rote Zwiebel
2 Limetten, Saft
wenig Sojasauce
eine Prise Zucker
1 kleine, rote Chili
Koriander, gehackt
2 Süsskartoffeln
1/2 Avocado
1 Handvoll knusprige Maiskörner

Zubereitung:

1. die Süsskartoffeln schälen, stückeln und in Salzwasser weichkochen – ausdampfen lassen, stampfen und abschmecken
2. den Tuna in Scheiben, die Peperoni in Streifen, die Zwiebel fein und die die Chili (entkernt) in Brunoise schneiden,
3. Limettensaft, Sojasauce und Zucker gut verrühren (es soll immer noch ordentlich sauer sein)
4. den Tuna etwa 20 Minuten darin marinieren
5. anrichten und das Ferienfeeling geniessen