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Zwetschgen Tarte mit Pistazien Streusel

Zwetschgen Tarte

Zwetschgen Tarte

Gemäss Wikipedia soll der einzige Unterschied zwischen einer Tarte und einer Wähe darin bestehen, dass der Guss einer Wähe gezuckert oder gesalzen werde. Ich habe meinen Guss gezuckert, finde aber trotzdem, es sei eher eine Tarte denn eine Wähe … Punkt.

Besonders gefallen hat mir der grüne Streusel, der nicht von Photoshop sondern von den Pistazien gefärbt wurde.

Hingegen war mein Teig etwas zu wenig dünn ausgewallt und entsprechend zu wenig durchgebacken, daran muss ich noch arbeiten.

Zutaten:DSC00618
für eine 26 cm Form

Mürbeteig
220 gr Mehl
110 gr Butter, kalt, in Stücken
60 gr Zucker
1 Prise Salz
etwas Limettenabrieb
4 EL kaltes Wasser

Belag
700 gr Zwetschgen, entsteint und halbiert

Guss
1 dl Rahm
2 EL Creme fraîche
2 EL Zucker
1 Ei

Streusel
30 gr kalte Butter
30 gr Mehl
30 gr Pistazien, fein gehackt
30 gr brauner Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung:

1. für den Teig, Mehl, Zucker und Salz mischen. Butter und Limettenabrieb zugeben und von Hand oder der Küchenmaschine zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Das Wasser langsam zufügen und kurz zu einem glatten Teig kneten. In Folie für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen
2. für die Streusel alles mischen, die Butter in kleinen Stücken zugeben und verkneten bis sich bröselige Streusel bilden – kaltstellen
3. für den Guss alle Zutaten verquirlen
4. den Teig auswallen (zwischen Frischhaltefolie geht es ganz gut) und die eingefettete Tarteform damit belegen. Dicht einstechen und blind backen (d.h. ohne Füllung, aber mit Backpapier abgedeckt und dieses mit Backerbsen beschwert, damit sich der Teig nicht wölbt) ca. 15 Minuten im auf 180° C vorgeheizten Ofen
5. Backpapier und Erbsen entfernen, den Boden mit etwas Eiweiss einstreichen und nochmals 5 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen
6. mit den halbierten Zwetschgen belegen und den Gussvorsichtig dazwischen giessen – 20 Minuten backen
7. jetzt die Pistazien Streusel auf der Tarte verteilen und weitere 20 Minuten backen
8. herausnehmen und abkühlen lassen

Mit einem Klecks Vanillerahm lauwarm oder kalt servieren

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Kalbsschnitzel, Eierschwämme und Polenta mit Belper Knolle

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H. & M. hatten ein wunderbar gefülltes Überraschungskörbchen zum Dinner mitgebracht, Gemüse, Wurst und herrliche Käse aus ihrer Region. Darunter eine Belper Knolle. Die hätte ich gerne mit Pasta serviert, aber da ja schon die Vorspeise Spaghetti enthielt, musste ich mir etwas anderes überlegen. Polenta – schon länger nicht gemacht, aber sehr beliebt bei der besten Ehefrau von allen.

Polenta, alles andere ist Beilage ;-)

Zutaten:
für 4 Personen

P1080577500 gr Kalbsschnitzel
Salz und Pfeffer
etwas Mehl
200 gr Eierschwämme, geputzt
1 kleine Schalotte, fein gehackt
1/2 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
Petersilie, fein gehackt
100 gr Maisgries (Polenta)
4 dl Wasser
1 dl Milch
Salz
50 gr Butter
1 Belper Knolle

Zubereitung:

1. die Polenta zubereiten und warmstellen (sollte sie vor dem Servieren zu dick sein, nochmals etwas Wasser und Butter zugeben)
2. die Schnitzel würzen, in etwas Mehl drehen und in etwas heisser Butter braten – warmstellen
3. die Pilze in einer beschichteten, heissen Pfanne braten, bis sie ihre Flüssigkeit verlaoren haben und schon beinahe etwas Farbe annehmen
4. etwas Olivenöl (oder Butter) zu den Pilzen geben und sobald dieses heiss ist, Schalotten und Knoblauch zugeben, immer ein bisschen rühren, weder Schalotte noch Knoblauch sollen Farbe annehmen
5. zum Schluss die Petersilie daruntermischen
6. alles auf vorgewärmten Tellern anrichten und etwas Belper Knolle über die Polenta hobeln

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Schwarze Spaghetti mit Jakobsmuscheln und weisser Tomatensauce

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Mit Sepia Tinte gefärbte, schwarze Pasta, in meinem Fall Spaghetti, dazu weisse Jakobsmuscheln und fritierter Rucula – ich dachte, das wird farblich der absolute Knaller … naja! Wenn etwas aber farblich super daherkommt, muss es nicht unbedingt auch fein schmecken? Keine Sorge, vor allem die weisse Tomatensauce schmeckt ganz wunderbar, versprochen :-)

Ich war allerdings leicht enttäuscht, weil sich die Spaghetti nach dem Kochen leicht gräulich und nicht pechschwarz präsentierten. Ausserdem ist mir das Rucola frittieren nicht so schön gelungen wie hier. Das mag daran gelegen haben, dass ich die Blätter nicht wie letztes Mal in Öl, sondern in etwas Butter frittierte, entsprechend habe ich das Rezept unten angepasst.

Zutaten:

Spaghetti nero

Spaghetti nero


für 4 Personen (als Vorspeise)

8 Jakobsmuscheln, mittelgross, halbiert
Salz und Pfeffer
einen Hauch Puderzucker
Nussbutter
240 gr schwarze Spaghetti
2 dl klare Tomatenessenz
1 dl Sahne
Salz und Pfeffer
Butter, eiskalt, in Stücken
1 Handvoll Rucola
Olivenöl

Zubereitung:

klare Tomatenessenz
1. am Vortag die Tomaten halbieren, den Strunk herausschneiden und dann klein stückeln, salzen und pfeffern und ein wenig Wasser ziehen lassen (30 Min.)
2. anschliessend in einem feinen Mulltuch in in ein Sieb geben und dieses über eine Schüssel hängen, so für 24 h in den Kühlschrank stellen
3. nach 24 h haben sich in der Schüssel ein paar Deziliter klare, sehr tomatig schmeckende Füssigkeit gebildet (die Masse im Tuch nicht pressen, sonst wird der Saft sofort rot)
4. die verbleibende Tomatenmasse kann man auf grossem Feuer aufkochen, dann 1 Stunde leise schmurgeln lassen und danach passieren – das ergibt eine wunderbare Tomatenpassata

weisse Tomatensauce
1. 2 dl klare Tomatenessenz mit 1 dl Rahm aufkochen und um gut 1/3 einreduzieren
2. mit Salz und Pfeffer würzen
3. kurz vor dem Servieren die Butter in die heisse Sauce geben und mit dem Stabmixer aufschäumen

Finish
1. die Paste nach Packungsanleitung kochen
2. die halbierten Jakobsmuscheln trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer, sowie einem Hauch Puderzucker würzen
3. in Nussbutter auf jeder Seite 1 knappe Minute braten
4. den Rucola kurz frittieren
5. anrichen und servieren

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Zucchini Zitronen Salat mit Mozzarella, Mandeln und Kardamom

Zucchini Zitronen Salat mit Mozzarella, Mandeln und Kardamom

Zucchini Zitronen Salat mit Mozzarella, Mandeln und Kardamom

Ihr habt wahrscheinlich schon bemerkt, dass mir Tanja Grandits Buch gewürze (50 gewürze und 150 rezepte) ausnehmend gut gefällt. Und ich weiss, ich bin damit nicht alleine. Ausserdem hatte ich ja auch das grosse Vergnügen, der besten Ehefrau von allen sei Dank, bei ihr gegessen zu haben (siehe hier). Ihr Umgang mit Gewürzen ist ausserordentlich und auch dieser Salat ist zwar nicht ratz-fatz gemacht, aber der kleine Aufwand lohnt sich allemal.

Zutaten:
als Vorspeise für 4 Personen

Salat
2 kleine grüne Zucchini
2 kleine gelbe Zucchini
1 Kugel Mozzarella di Bufala
50 gr Mandelblättchen, geröstet, zum Garnieren

Vinegraitte
1 Limette, abgeriebene Schale
3 EL Limettensaft
6 EL Olivenöl
1/2 TL Dijonsenf
1 Prise Kardamom
Fleur de Sel

Zitronenzesten
3 Zitronen, unbehandelt
0,5 dl weissen Portwein
70 gr Zucker
1 Msp Kurkuma

Zitronenfilets
15 gr Zucker
0,75 dl Zitronensaft
0,5 dl weissen Portwein
5 Kardamomkapseln
1 Msp Kurkuma
100 gr Zitronenfilets

Zubereitung:

1. für die Zitronenzesten die Schalen der Zitronen fein abschälen und in dünne Streifen schneiden (ich: Zestenschäler :-) )
2. den Portwein mit Zucker und Kurkuma aufkochen, den Saft einer Zitrone zufügen und sirupartig einkochen
3. die Zesten blanchieren und kalt abschrecken, den Sirup darübergiessen. Mindestens 12 Stunden ziehen lassen
4. für die Zitronenfilets den Zucker leicht (hellbraun) karamelisieren, mit Zitronensaft und Portwein ablöschen und einkochen lassen. Kardamom und Kurkuma zufügen, ziehen lassen, durch ein Sieb abgiessen und über die Zitronenfilets geben
5. die Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne braun anrösten
6. die Zucchini mit dem Gemüsehobel (den muss man ja sowieso haben ;-) ) der Länge nach dünn aufschneiden
7. für die Vinegraitte alle Zutaten miteinander vermischen
8. die Zucchinistreifen aufrollen, den Mozzarella zupfen, beides auf den Tellern anrichten und mit der Vinegraitte marinieren. Die Zitronenfilets und -zesten dazugeben und mit den Mandelblättchen bestreuen

hier noch ohne Mandeln

hier noch ohne Mandeln

Ein neues Freitags Menü

Letzten Freitag durfte ich wieder mal ran an die Töpfe, was mich immer freut. Wenn’s aber ein bisschen aufwändiger wird, heisst das immer auch, dass ich mich im Büro schon vor 5 Uhr ausklinke und nach Hause “rase” … na ja, in der Feierabend Kolonne und mit den vielen Baustellen ist das vielleicht ein bisschen übertrieben ;-)

Freitags Gäste dürfen immer erst um 19.30 h kommen, die Samstags Gäste dafür schon um 19.00 h. Trotzdem habe ich das Zeitmanagement nicht immer ganz im Griff, aber im Vergleich zu, sagen wir, vor 10 Jahren, bin ich um Klassen besser geworden.

Letzten Freitag liefs aus meiner (eingeschränkten) Sicht eigentlich ziemlich rund, obwohl ich nur die Tomatenessenz für die weisse Tomatensauce und die Zitronen für den Salat vorbereiten konnte. Dass ich auch den Mürbeteig hätte machen können, kam mir erst am Freitag im Büro in den Sinn … tztztz… :-)

Wollt ihr die Rezepte? ;-)

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