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Lachs Tatar

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Für mich ist so ein frisches Lachstatar etwas Wunderbares und passt auch bestens, um an den Festtagen Gäste zu verwöhnen. Möglichst frisch sollte der Lachs natürlich sein, wenn er denn schon roh gegessen wird. Die gute Nachricht für diejenigen, die rohen Fisch nicht mögen: Probiert das ganz einfach mit Rauchlachs aus, das geht nämlich auch.

Zutaten:
für 4 Personen als Vorspeise

250 gr Lachsfilet, in kleine Würfel geschnitten
1 Avocado
1 Frühlingszwiebel
2 EL Sour Cream
1 Limette
Schnittlauch und Sprossen
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. den Lachs mit Salz und Pfeffer würzen, ev. auch mit ein wenig Sour Cream und etwas abgeriebener Limettenschale, sowie wenig fein gehackte Frühlingszwiebel daruntermischen
2. die Avocado schälen, entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden, mit etwas Limettensaft vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen
3. Sour Cream mit Salz und Pfeffer würzen und gehackten Schnittlauch daruntermischen
4. alles auf einem Teller gefällig anrichten und dekorieren und geniessen

Vielleicht mögt ihr etwas Toast dazu?

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Christmas Martini

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So langsam stelle ich mich darauf ein: Weihnachten findet auch dieses Jahr statt! Schön!

Also stossen wir doch mit etwas an, was die Stimmung noch ein bisschen mehr Richtung Weihnacht treibt, ein Weihnachts Martini. Obwohl das Wetter hierzulande doch eher immer noch zu mild ist und Schnee sich überhaupt nicht ankündigt, kuschelt ein bisschen zusammen, kocht Euch irgendwelche Seelentröster und stösst zusammen an. Prost! :-)

Weihnachts-Sirup:

1 dl Wasser
70 gr Zucker
1 Zimtstange
ein ca. 4 cm langes Stück Ingwer (geschält und grob zerkleinert)
(ich: “Mist, wieso ist kein Ingwer im Haus”)
¼ Muskatnuss (sehr grob gehackt)
½ Vanilleschote (grob zerkleinert)
15 Gewürznelken (ich: 3)
7 Pimentkörner (ich: Piment gemahlen)

1. das Wasser mit dem Zucker und den Gewürzen in einem Topf aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Auf die niedrigste Stufe zurückschalten und eineinhalb bis zwei Stunden ziehen lassen
2. zwischendurch immer mal wieder umrühren und abschmecken, ob der Sirup die gewünschte Intensität erreicht hat. Anschließend durch ein feines Sieb abgießen und in einem sauberen Fläschchen im Kühlschrank aufbewahren

Der Sirup lässt sich natürlich nicht nur für Cocktails verwenden, sondern schmeckt z.B. auch im Kaffee sehr gut (habe ich nicht selbst ausprobiert).

Martini (für einen Drink):

8 cl Gin (Wodka ginge vermutlich auch)
3 cl Noilly Prat
1-1,5 cl Weihnachts-Sirup
Eiswürfel

1. ein Martiniglas im Eisfach vorkühlen oder mit Eiswürfeln füllen. Einen Shaker oder Rührbecher mit viel Eis füllen
2. Gin, Noilly Prat und Sirup hinzugeben und mit einem Barlöffel kräftig rühren (ca. 20 Sekunden), bis sich der Sirup aufgelöst hat und der Drink richtig kalt ist
3. durch ein Barsieb in das vorgekühlte Glas abgießen (Eiswürfel vorher aus dem Glas entfernen) und sofort servieren

Gefunden habe ich die Idee zu diesem Cocktail hier. Mittlerweile scheint sich dieser Pumpkin-Spice-Syrup ja zu einem Blogbuster zu entwickeln! :-)

Ich wünsche Euch allen weiterhin eine schöne, gemütliche, stressarme und genussvolle Adventszeit :mrgreen:

Weihnachtsmenüs

Ich bin ja in der beneidenswerten Lage, zu Weihnachten immer eingeladen zu werden und zwar gleich zweimal (24. und 25.) und deshalb brauche ich mir überhaupt keine Gedanken zu machen, was ich denn kochen soll.

Für alle die sich jetzt schon deshalb Sorgen machen, Kochbücher wälzen und im Netz herumsurfen, hier ein paar Gedankenanstösse und vielleicht helfen sie ja in der Entscheidungsfindung.

Was ich kochen würde, wenn ich zu Weihnachten Gäste zu bekochen hätte:

Variante “Gut vorzubereiten”

Oliven-Mandel-Tapenade
Rotkrautsalat
Kohlrabisuppe mit Bündnerfleisch
Kalbsbäckchen in Rotwein-Schokolade-Sauce
Caramel Köpfli

Der Klassiker aus der Schweiz
Lachsbrötli sind und bleiben Tradition gefolgt vom obligaten
Fondue Chinoise
und da wir uns beim Fondue überessen, bleibt nur noch Platz für einen frischen Fruchtsalat und ein paar Weihnachtsguetsli ;-)

für die Ambitionierten unter euch (die auf Hilfe zählen können) ;-)
Blätterteigstangen mit Kernen und Nüssen
Rucola Kardamom Capuccino
Pulpo auf Erbsenpüree
Lammschulter
Eistorte, selbstgemacht

Aber wahrscheinlich würde ICH das eben nicht kochen, weil es ja schon verbloggt ist – Blogger Schicksal ;-)

Phở Bò – DIE Suppe

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Wir haben 2001 eine dreiwöchige Reise durch Indochina (Laos/Kambodscha/Vietnam) gemacht. Von Nord nach Süd, einmal ganz durch. Und wer schon mal da war, eine wirklich sehr lohnenswerte Destination, der weiss, es bleibt nicht bei einer Suppe.

Eine Schüssel dieser dampfenden Suppe kann man dort zu jeder Tages und Nachtzeit geniessen … ja inklusive Frühstück. Während die beste Ehefrau von allen auch im Ausland gerne traditionell frühstückt, lasse ich mich nur zu gerne auf solche kleinen kulinarischen Abenteuer ein.

Das grösste Abenteuer war aber ein Lunch irgendwo im bergigen Niemandsland zwischen Hanoi und Saigon. Der alte Chef des Restaurants sprach französisch mit uns und pries als Vorspeise etwas an, was wir als “Les Arts de Montagne”  (die Künste der Berge? hä?) verstanden. Noch bevor sie serviert wurden, fiel bei mir der Zwanziger, und ich wusste, womit zu rechnen war: Lizard, also Eidechse – frittiert, wie Fischknusperli :-)

Aber zurück zur Phở Bò. Heisse Rinderbrühe (aus Rinderknochen gekocht, entfettet und geklärt), Rindshuftstreifen, Sojabohnensprossen (Mungbohnenkeime), Fischsauce, etwas Limettensaft, wenig Chili und Koriander. Ich sage euch:

Genuss pur :-)

Zutaten:
für 2 Personen

Bouillon
500 gr Rinderknochen
500 gr Siedfleisch
2 l Wasser
Suppengemüse (Karotten, Lauch, Sellerie)
4 – 5 EL vietnamesische Fischsauce (Nuoc Mam)
1 EL Palmzucker (ersatzweise normalen)
1 Sternanis
2 Gewürznelken
1 TL Salz

Einlage
150 gr Rindshuft, in dünne Scheiben geschnitten
Reisnudeln, dicke oder dünne (ich: Udon)
200 gr Sojabohnensprossen (Mungbohnenkeimlinge)
½ Bund Koriander, Blättchen fein gehackt
1 Chilischote, in feine Ringe geschnitten (ich: eingeschmuggelt)
1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten
1 unbehandelte Limette, in dünne Scheiben geschnitten

Zubereitung:

Bouillon
1. am Vortag die Rinderknochen unter fließendem Wasser gründlich abspülen und 1 Minute in kochendem Wasser blanchieren, um Verunreinigungen zu entfernen, kalt abspülen
2. in einem großen Topf Wasser mit den Knochen, dem Siedfleisch und dem Gemüse zum Kochen bringen, die Hitze zurückstellen, so dass das Wasser nur leicht siedet
3. Ingwer, Fischsauce und Zucker hinzufügen
4. nach 1½ Stunden Sternanis und Gewürznelken in die Brühe geben und ½ Stunde mitköcheln lassen
5. Bouillon absieben, auskühlen lassen und dann über Nacht kaltstellen. Am nächsten Tag den Fettdeckel von der Bouillon abheben (das Siedfleisch kalt für einen Siedfleischsalat verwenden, oder am gleichen Abend warm essen)

Klar könnte man auch einen Würfel Rindsbrühe aufkochen, aber seid euch bewusst, das sind dann einfach zwei verschiedene Welten!

Suppe
1. Bouillon aufkochen
2. Nudeln je nach Art entweder erst einweichen oder direkt in der Bouillon knapp weichkochen
3. Sojabohnensprossen 1 Minute mitkochen
4. die geschnittenen Rindshuftscheibn einlegen, die Pfanne vom Herd und das Fleisch 1 Minute garziehen lassen
5. in Schalen schöpfen und mit Koriander, Chili und Limettenscheiben garnieren

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das beste Apfelmus der Welt

Weltklasse

Weltklasse

Es gibt Kulinarisches, das ist in seiner Einfachheit nicht zu überbieten. Und wenn das Resultat sooo köstlich ist wie dieses Apfelmus, dann nehme ich auch in Kauf, dass mein Ofen 7 Stunden vor sich hin schmurgeln darf. Ich mache es ja auch nicht im Sommer, sondern jetzt, wenn die Wohnung auch noch ein extra Grad erträgt (und wir ebenso).

Das Geniale an diesem Apfelmus, es kommt absolut ohne Zucker aus. Denn während dieser langen Zeit im Ofen, karamellisiert der Fruchtzucker, deshalb auch die einmalige, dunkle Farbe.

I <3 it ! Danke Micha!

Zutaten:

2 kg Boskop Äpfel
1 Zimtstange
1 Römertopf

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Stücke schneiden (ich: geachtelt). Satt in den gewässerten Rönertopf schichten und zusammen mit der Zimtstange im Ofen bei 160° C während 7 Stunden garen lassen. Ich habe die Zimtstange nach der Hälfte der Garzeit entfernt. Natürlich kann man auch Zimtpulver (sparsam) verwenden und/oder ein zwei Nelken beifügen.

das Resultat aus 2 kg Äpfel

das Resultat aus 2 kg Äpfel

auch zu Blutwurst mit Salzkartoffeln HERVORRAGEND

auch zu Blutwurst mit Salzkartoffeln HERVORRAGEND

Apfel Cheesecake

Apfel Cheesecake

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