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Gegessen bei: Jan Hofmann

Ziegenmilch mit Couscous
Frühlingslauch & Liebstöckel

Eiszapfen mit Petersilie
Karotte & Blaubeeren

Seesaibling mit Tomate
Kapern & Pistazie

Flanksteak mit Pimentos
Roter Erdapfel & BBQ

Johannisbeere mit Joghurt
Holunderblüte & Limette

Dieses Menü im schmalsten Restaurant Frankfurts dem Seven Swans hat uns angesprochen und wir haben den Besuch nicht bereut. Jeder Gang ein Knaller und unseren Wunsch, die Ziegenmilch bitte zu ersetzen, wurde problemlos und sehr fein entsprochen. Sympathischer Service. Die auf der Website aufgeführte Kimberly Unser war auf Schwangerschaftsurlaub, wurde aber von Jan Hofmann hervorragend vertreten.

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Lammrack rückwärts gebraten mit Wassermelone und Ratatouille

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Nach drei Wochen Ferien und praktisch täglichem Genuss einer Flasche Wein (wir lieben deutsche Rieslinge, von trocken bis edelsüss), versuchen wir, ein paar Tage lang den Konsum von Kohlehydraten einzuschränken. Nein, auf das Glas Wein am Wochenende verzichten wir nicht (aber dafür gibt’s im Normalfall von Mo bis Do nix Alkoholisches (und ausserdem noch etwas Sport). ;-)

Niedergegartes Fleisch, anbraten und bei 80° C im Ofen fertiggaren, diese Methode kennt praktisch jeder. Es ist ja auch sehr bequem, weil es nicht so sehr darauf ankommt, ob das Fleisch 40 oder 50 Minuten im Ofen war, oder bei grossen Stücken 1,5 oder 2 Stunden. Der grosse Nachteil dieser Methode: Das Fleisch kommt nicht heiss auf den Teller und ist ziemlich schnell nur noch lauwarm.

Also kehrt man die Methode einfach um. Erst bei 80° C im Ofen niedergaren und am Schluss in die heisse Pfanne und mit gewürzter Butter (und ev. Öl) fleissig begiessen. Grossartig!

Zutaten:
für 2 Personen

1 Lammkarree (mit 8 Knochen), ca. 400 gr
ein paar Zweige Rosmarin
Olivenöl
Fleur de Sel
80 gr Butter
ein kleines Stück Knoblauch

1/4 Wassermelone, entkernt und in längliche Klötze geschnitten

Ratatouille
1 Aubergine
2 Tomaten
1 Zucchetti
rote und gelbe Peperoni (enthäutet)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe (ich: durch etwas Knoblauchöl ersetzt)
1 Zweig Thymian
Salz und Pfeffer aus der Mühle
ein paar Spritzer Tabasco
Olivenöl

Zubereitung:

1. das Fleisch mit Olivenöl bepinseln, pfeffern und zusammen mit ein paar Rosmarinzweigen marinieren, min. 1 h (Wichtig: erst nach dem Braten salzen!)
2. den Ofen auf 80° C vorheizen und die Racks 45 Minuten niedergaren (wenn es 1 h wird, passiert auch nichts Schlimmes)
in der Zwischenzeit das Ratatouille zubereiten
3. alle Gemüse, d.h. Aubergine, Zucchetti, Peperoni in Würfel schneiden, die Tomaten nach dem Häuten und Entkernen ebenfalls
4. Zwiebel und Knoblauch feinschneiden
5. im mittelheissen Öl zuerst die Auberginen braten und dann jedes Gemüse separat bis zum perfekten Garpunkt, zum Schluss Zwiebel und Knoblauch ohne Farbe nehmen lassen zusammen mit dem Thymian (und ev. etwas Rosmarin) anziehen, dann die restlichen Gemüse zugeben (wem diese Methode zu kompliziert erscheint, mischt alles mit dem Olivenöl und brät das Ganze bei min. 220° im vorgeheizten Umluft Backofen)
6. die Butter in einer heissen Pfanne aufschäumen lassen, Rosmarinzweige und Knoblauch zugeben, dann das Fleisch unter ständigem Begiessen auf jeder Seite 2 Minuten braten – dann mit Alufolie bedeckt noch etwas ruhen lassen, erst kurz vor dem Servieren salzen
7. während der Fleischruhezeit die Wassermelonenklötzchen in der Grillpfanne (falls auf dem richtigen Grill, würde ich vielleicht auch das Fleisch grillieren ;-) ) auf 2 Seiten grillieren, bis schöne dunkle Streifen erscheinen (was ich nicht ganz geschafft habe, wahrscheinlich eine Folge meiner Ungeduld!)

Yummy!

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Nachgemacht: Basilikum Martini und marinierte Aprikosen

Sonnenschein und Kaviar im Glas?

Sonnenschein und Kaviar im Glas?

Feste soll man feiern, wie sie fallen heisst es. Bei unserer Rückkehr aus den Ferien habe ich ein Päckchen aus Basel vorgefunden. Peter (der immer so unverständliche Kommentare hinterlässt ;-) ) hat mir im Auftrag von FEL!X Samen von Maeng-lak-Samen (hoary basil seeds) aus Thailand mitgebracht und Felix hat uns dann bis gestern auf die Folter gespannt, was damit anzufangen sei.

Nun, die Katze ist … hicks … aus dem Sack! Es ist wieder mal ein Cocktail … ohgott, hoffentlich lese ich die Mengenangeben diesmal richtig ;-)
Auf alle Fälle haben wir, die beste Ehefrau von allen und ich, sie kam extra früher aus dem Büro (schon um 20.00 h !!!), unsere Martini Gläser erhoben und auf Felix Geburtstag angestossen – Prost und nochmals danke!

Basilikum MartiniDSC00502
für 4 Cocktails

1/2 TL Maeng-lak-Samen*
1/2 TL Zucker
0,4 dl heisses Wasser
8 cl Gin (Monkey 47)
16 cl Martini bianco

Zubereitung:

1. heisses Wasser, Zucker und Samen mischen, 5 Minuten stehen lassen, bis die Basilikumsamen aufgequollen sind. In die Gläser geben
2. Gin und Martini bianco im Shaker mit Eis rühren, darüber seihen
Mit den Basilikumzweiglein garnieren (vergessen wie man sieht) und mit einem Mokkalöffel servieren

Gelernt habe ich, dass diese Hoary Basil Seeds* eine thailändische Basilikumart ist. Die Samen davon werden in grösserer Menge für Süssspeisen verwendet. Hat nichts mit den bei uns üblichen Basilikumsorten zu tun. Und dass man Mengenangaben bei Drinks in cl und nicht dl angibt … also bitte nicht verwechseln ;-)

Deklariert wurde der Basilikum Martini als Before-Dinner-Drink. Also musste es auch noch etwas zu Essen geben.

Ganz schnell, ganz weit oben auf der Liste sind Sabine‘s marinierte Aprikosen mit Parma Schinken gerutscht – zu Recht, kann ich da nur sagen. Ich hoffe, nachdem ihr das gestern schon von Robert serviert bekommen habt, seid ihr mir nicht allzu gram. Aber erstens ist es wirklich fein und zweitens absolut Hitze-, Sommer- und Terassen-tauglich.

marinierte Aprikosen und Parma Schinken

marinierte Aprikosen und Parma Schinken

Fenchelsuppe

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Etwas Warmes braucht der Mensch, aber es muss ja nicht immer aus dem Beutel sein! Letzte Woche noch grosse Hitze, sommerlicher Cocktail … und jetzt das :-( ! Dauerregen bei mickrigen 15° C, das schreit nach einer warmen Suppe. Ich habe den Schrei gehört und die beste Ehefrau von allen war zufrieden mit meiner zeitnahen Umsetzung.

Zutaten:
für 2 Personen

2 mittlere Fenchel
1/2 l Wasser
1 Bouillonwürfel (ich sagte ja, kein Beutel)
1 dl Rahm
1/2 Orange, Schale und Saft
1/2 Schalotte
etwas Olivenöl
ein paar Tropfen Bergfüür (oder Tabasco)
ein paar Umdrehungen Pfeffer

Zubereitung:

1. die Fenchel waschen und fein schneiden
2. 1/2 l Bouillon zubereiten
3. die Schalotte feinschneiden und in etwas Olivenöl anziehen, ohne Farbe nehmen zu lassen
4. den Fenchel und die Bouillon zugeben und 10 Minuten köcheln lassen
5. den Rahm zugeben und 5 Minuten mitköcheln
6. von der Orange etwas Schale (ohne das Weisse) abschneiden und fein würfeln, den Saft zur Suppe geben
7. gut mixen, abschmecken
8. Fenchkraut fein hacken und mit der Orangenschale Brunoise auf die Suppe geben

… aber keine Sorge, der Sommer kehrt zurück und es reicht bestimmt für ein paar weitere Sommer Cocktails :-)

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Gegessen bei: Armin Röttele

Armin Röttele, der lange Jahre in der Schweiz (Giardino, Ascona) gearbeitet hat, bekocht seine Gäste nun im Schloss Neuweier bei Baden-Baden, während sich seine Frau um die Gäste und den Wein kümmert. Die Küche ist Michelin einen Stern wert und wir fanden das wohlverdient.

Wir durften geniessen: Il Menu di Passione

der kleine Gruss aus der Küche

der kleine Gruss aus der Küche

Ceviche vom Thunfisch mit Szechuanpfeffer  im Sesamkrokant mit glasierter Jakobsmuschel und Avocadocreme

Ceviche vom Thunfisch mit Szechuanpfeffer im Sesamkrokant mit glasierter Jakobsmuschel und Avocadocreme

kalte Tomatenconsommé mit marinierten Sardinen und Auberginen auf Bruschette

kalte Tomatenconsommé mit marinierten Sardinen und Auberginen auf Bruschette

mit Rosmarin glasierte Perlhuhnbrust auf Erbsengnocchi mit Pfifferlingen, Pancetta und Ofentomaten

mit Rosmarin glasierte Perlhuhnbrust auf Erbsengnocchi mit Pfifferlingen, Pancetta und Ofentomaten

marinierte Erdbeeren, Erdbeersorbet, Vanillecreme im Knuspermantel und Pistazienschaum

marinierte Erdbeeren, Erdbeersorbet, Vanillecreme im Knuspermantel und Pistazienschaum

unser erster deutscher Rotwein

unser erster deutscher Rotwein


Das hat uns alles so gut geschmeckt, dass wir auch den zweiten Abend hier verbrachten und diesmal à la carte speisten. Schönes Wetter und angenehme Temperaturen erlaubten das Dinieren im gemütlichen Garten.

... noch ein Gruss

… noch ein Gruss

Pfifferlingssalat

Pfifferlingssalat

Seewolf

Seewolf …

 mit Kartoffel - Olivenölcreme und Mediterranem Gemüse

… mit Kartoffel – Olivenölcreme
und Mediterranem Gemüse

auf cremigem Pilzrisotto und Langoustinensauce

… und auf cremigem Pilzrisotto und Langoustinensauce

Nein, mit Süss war dann nix mehr ;-)

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