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Brönnti Creme (gebrannte Creme) – reloaded

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Reloaded? Ja fängt der jetzt schon an, seine alten Rezepte zu wiederholen?

Ja und Nein!

Dieser Dessertklassiker ist so fein, ist gut vorzubereiten und ich kenne niemanden, dem das nicht schmeckt. Und ausserdem hat mich das miserable Bild von damals so geärgert, dass ich den Reload schon lange im Hinterkopf hatte.

Im Original immer noch von Rosa Tschudi aus ihrem Buch Erfolgsrezepte aus meiner Küche (1999).

Zutaten:
für 8 Portionen

400 gr Zucker
1 EL Wasser
9 dl Milch
1 dl Rahm
60 gr Maizena (Maisstärke)
5 dl geschlagenen Rahm
Minzeblätter (ich: weggelassen ;-) )
dafür einige Nougat Nibs

Zubereitung:

1. den Zucker in einer grossen Pfanne karamellisieren (und hier ist eines der kleinen aber wichtigen Details: Der Zucker soll b r a u n sein und es ist dann genau richtig, wenn ein feiner Schaum die Oberfläche überzieht). Wartet man zu lange, wird es bitter und ist der Karamell zu hell, fehlt Geschmack. Sobald also der Zucker perfekt karamellisiert ist, mit einem EL Wasser ablöschen
2. die Milch zum Karamell giessen, aufkochen und rühren, bis sich alles aufgelöst hat
3. den flüssigen Rahm mit dem Maizena gut verrühren, die Crème damit binden und nochmals aufkochen. Durch ein Sieb passieren, mit Klarsichtfolie abdecken, um Hautbildung zu vermeiden und auskühlen lassen
4. vor dem Servieren die Crème nochmals aufschwingen, mit dem geschlagenen Rahm verfeinern und mit Minzeblättern garnieren mit Nougat Nibs dekorieren

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Knusperkartoffeln …

... mit Chianina Rindshohrücken

… mit Chianina Rindshohrücken

“Alles andere ist Beilage” heisst es in der Werbung für Schweizer Fleisch. Nun, ich mach jetzt mal Reklame für die Beilage, diese Knusperkartoffeln sind eigentlich Bratkartoffeln … und doch nicht. Die schmecken so köstlich, die verdienen einen Post für sich alleine, aber das hat Claudio ja schon vorgemacht

Zutaten:
für 4 Personen

Fleisch
600 gr erstklassiges Beef (ich: Chianina)
Rapsöl
Fleur de sel
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Knusperkartoffeln
Schalenkartoffeln am Vortag gekocht
Olivenöl
Salbei und italienische Petersilie
Knoblauch
Paniermehl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Fleisch
1. nachdem das Fleisch etwa eine Stunde vorher den Kühlschrank verlassen durfte mit Salz und Pfeffer würzen
2. in einer sehr heissen Pfanne auf jeder Seite 4 Minuten braten
3. nochmals auf jeder Seite eine Minute bei leicht tieferer Temperatur braten und
4. mit einem Fleischthermometer in den Ofen (100° C) – wenn die Kerntemperatur 56° C beträgt, noch ein paar Minuten abstehen lassen und erst dann aufschneiden

Kartoffeln
Damit ihr nichts falsch macht, hier das Original nach Claudio:
1. gekochte Schalenkartoffeln vom Vortag schälen und der Länge nach mit 2 bis höchstens 3 Schnitten in relativ dicke Scheiben teilen (damit sie aussen brutal knusprig aber innen fluffig weich sind)
2. in eine Bratpfanne einen kleinen Ozean voller Olivenöl füllen. So, dass alle Familienmitglieder unabhängig voneinander im Vorbeigehen fragen: «Whuow! Ist das nicht ein bisschen viel Öl?»
3. Kartoffeln auf einer Seite salzen. Mit der gesalzten Schnittfläche nach unten nebeneinander in der Pfanne verteilen, ohne dass sich die Kartoffeln überlagern. Geduldig bei mittlerer Hitze braten ohne sie dabei zu stören und zu drangsalieren (15 Minuten)
4. eine Hand voll Salbei und italienische Petersilie fein schneiden, ein paar Knoblauchzehen in der Schale einschneiden
5. Kartoffeln salzen und sogleich einzeln vorsichtig wenden. Sie strahlen jetzt so golden als wären bereit, anstelle der Statuette bei der Oscarverleihung überreicht zu werden
6. nach 10 Minuten Kräuter, Knoblauch und 2 Esslöffel Paniermehl zwischen den Kartoffelscheiben verteilen und mitbraten.
7. mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen und alles gut durchmischen
8. Warten! So schön und zum Anbeissen sie jetzt auch aussehen mögen: Warten. Lauwarm schmecken sie um Galaxien besser, als pfannenheiss

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Der Wein dazu war auch nicht übel … ;-)

Lachs Tatar

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Für mich ist so ein frisches Lachstatar etwas Wunderbares und passt auch bestens, um an den Festtagen Gäste zu verwöhnen. Möglichst frisch sollte der Lachs natürlich sein, wenn er denn schon roh gegessen wird. Die gute Nachricht für diejenigen, die rohen Fisch nicht mögen: Probiert das ganz einfach mit Rauchlachs aus, das geht nämlich auch.

Zutaten:
für 4 Personen als Vorspeise

250 gr Lachsfilet, in kleine Würfel geschnitten
1 Avocado
1 Frühlingszwiebel
2 EL Sour Cream
1 Limette
Schnittlauch und Sprossen
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. den Lachs mit Salz und Pfeffer würzen, ev. auch mit ein wenig Sour Cream und etwas abgeriebener Limettenschale, sowie wenig fein gehackte Frühlingszwiebel daruntermischen
2. die Avocado schälen, entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden, mit etwas Limettensaft vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen
3. Sour Cream mit Salz und Pfeffer würzen und gehackten Schnittlauch daruntermischen
4. alles auf einem Teller gefällig anrichten und dekorieren und geniessen

Vielleicht mögt ihr etwas Toast dazu?

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Christmas Martini

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So langsam stelle ich mich darauf ein: Weihnachten findet auch dieses Jahr statt! Schön!

Also stossen wir doch mit etwas an, was die Stimmung noch ein bisschen mehr Richtung Weihnacht treibt, ein Weihnachts Martini. Obwohl das Wetter hierzulande doch eher immer noch zu mild ist und Schnee sich überhaupt nicht ankündigt, kuschelt ein bisschen zusammen, kocht Euch irgendwelche Seelentröster und stösst zusammen an. Prost! :-)

Weihnachts-Sirup:

1 dl Wasser
70 gr Zucker
1 Zimtstange
ein ca. 4 cm langes Stück Ingwer (geschält und grob zerkleinert)
(ich: “Mist, wieso ist kein Ingwer im Haus”)
¼ Muskatnuss (sehr grob gehackt)
½ Vanilleschote (grob zerkleinert)
15 Gewürznelken (ich: 3)
7 Pimentkörner (ich: Piment gemahlen)

1. das Wasser mit dem Zucker und den Gewürzen in einem Topf aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Auf die niedrigste Stufe zurückschalten und eineinhalb bis zwei Stunden ziehen lassen
2. zwischendurch immer mal wieder umrühren und abschmecken, ob der Sirup die gewünschte Intensität erreicht hat. Anschließend durch ein feines Sieb abgießen und in einem sauberen Fläschchen im Kühlschrank aufbewahren

Der Sirup lässt sich natürlich nicht nur für Cocktails verwenden, sondern schmeckt z.B. auch im Kaffee sehr gut (habe ich nicht selbst ausprobiert).

Martini (für einen Drink):

8 cl Gin (Wodka ginge vermutlich auch)
3 cl Noilly Prat
1-1,5 cl Weihnachts-Sirup
Eiswürfel

1. ein Martiniglas im Eisfach vorkühlen oder mit Eiswürfeln füllen. Einen Shaker oder Rührbecher mit viel Eis füllen
2. Gin, Noilly Prat und Sirup hinzugeben und mit einem Barlöffel kräftig rühren (ca. 20 Sekunden), bis sich der Sirup aufgelöst hat und der Drink richtig kalt ist
3. durch ein Barsieb in das vorgekühlte Glas abgießen (Eiswürfel vorher aus dem Glas entfernen) und sofort servieren

Gefunden habe ich die Idee zu diesem Cocktail hier. Mittlerweile scheint sich dieser Pumpkin-Spice-Syrup ja zu einem Blogbuster zu entwickeln! :-)

Ich wünsche Euch allen weiterhin eine schöne, gemütliche, stressarme und genussvolle Adventszeit :mrgreen:

Weihnachtsmenüs

Ich bin ja in der beneidenswerten Lage, zu Weihnachten immer eingeladen zu werden und zwar gleich zweimal (24. und 25.) und deshalb brauche ich mir überhaupt keine Gedanken zu machen, was ich denn kochen soll.

Für alle die sich jetzt schon deshalb Sorgen machen, Kochbücher wälzen und im Netz herumsurfen, hier ein paar Gedankenanstösse und vielleicht helfen sie ja in der Entscheidungsfindung.

Was ich kochen würde, wenn ich zu Weihnachten Gäste zu bekochen hätte:

Variante “Gut vorzubereiten”

Oliven-Mandel-Tapenade
Rotkrautsalat
Kohlrabisuppe mit Bündnerfleisch
Kalbsbäckchen in Rotwein-Schokolade-Sauce
Caramel Köpfli

Der Klassiker aus der Schweiz
Lachsbrötli sind und bleiben Tradition gefolgt vom obligaten
Fondue Chinoise
und da wir uns beim Fondue überessen, bleibt nur noch Platz für einen frischen Fruchtsalat und ein paar Weihnachtsguetsli ;-)

für die Ambitionierten unter euch (die auf Hilfe zählen können) ;-)
Blätterteigstangen mit Kernen und Nüssen
Rucola Kardamom Capuccino
Pulpo auf Erbsenpüree
Lammschulter
Eistorte, selbstgemacht

Aber wahrscheinlich würde ICH das eben nicht kochen, weil es ja schon verbloggt ist – Blogger Schicksal ;-)

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