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Baguette mit Wildschwein Rohschinken, geräuchtem Scamorza und Feigen

einfach, aber sehr lecker

einfach, aber sehr lecker

Man soll nicht hungrig Einkaufen gehen, das ist doch eine alte Weisheit ;-)

Eigentlich hatte ich ja am Mittag gut gegessen und ein kleiner Salat hätte abends durchaus genügt. Aber nachdem der schöne Nüsslisalat (Feldsalat [D] oder Vogerlsalat [A] und gemäss Wiki noch viele andere Namen) im Einkaufskorb gelandet war, schoss urplötzlich und unerklärlich das Wort Sandwich in meinen Kopf.

Hmmm … ? Aber was denn für eines?

Also, den ganzen Laden nochmals langsam von vorne durchschreiten und auf die innere Stimme konzentrieren … (und auf das Bauchgefühl hören)

An der Kasse lag dann folgendes auf dem Band:

1 Baguette (Parisierbrot)
100 gr Wildschwein Rohschinken
100 gr Scamorza affumicata
frische Feigen
1 reife Avocado
ausserdem warteten im Kühlschrank
confierte Cherrytomätchen
Senf
Salz und Pfeffer

Die Anleitung, wie das jetzt zusammenzubasteln ist, erspare ich Euch ;-)

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Nemo mit der grossen Klappe

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Hat jemand Mühe, Eier zu trennen? Dann ist der “Egg Separator” vielleicht die Lösung :-)

Ich weiss, das geht auch mit einer PET Flasche, aber Nemo ist doch viel attraktiver!

Allen einen genussvollen Sonntag!

Zwetschgen Soufflée mit Ingwer

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Noch etwa 2 Wochen gäbe es Zwetschgen, sagte mir der Mann beim Markt. Davon ist die Hälfte jetzt schon vorbei. Also vielleicht müsst ihr dieses Rezept halt für nächstes Jahr vormerken. Oder es mit Gefrorenen probieren. Das dürfte bestens funktionieren, weil die Früchte ja eh püriert werden.

Weil dieses Dessert ein Teil des Asian Fusion Menüs war, musste natürlich noch ein Hauch Exotik dazu kommen, was mit den feinen Ingwer Aroma wunderbar gelingt.
Die Backzeit ist eher am unteren Ende angegeben, ich fand, ein paar Minütchen mehr hätten dem Soufflée wahrscheinlich gutgetan.

Sehr gelungen ist die wirklich einfach herzustellende Zwetschgen Sauce, die hätte ich löffeln können ;-)

Zutaten:
für 4 Personen

Soufflée
350 gr Zwetschgen, entsteint
10 gr frischer Ingwer, fein gescheibelt
1 gute Prise Zimt
20 gr Butter
2 Eigelb
2 Eiweiss
40 gr Zucker
1 EL Vieille Prune
Puderzucker

Sauce
150 gr Zwetschgen
etwas frischen Ingwer, gerieben
1 EL Vanillezucker
1 TL Honig
1 EL Vieille Prune

Zubereitung:

1. die Soufflée Förmchen mit weicher Butter ausstreichen und mit Zucker ausstreuen – kaltstellen
2. für die Sauce die Zwetschgen (samt Haut), Ingwer, Vanillezucker und Honig fein pürieren und den Vieille Prune darunterziehen (ziehen lassen – kann so zum Soufflée gereicht werden)
3. für die Soufflée Masse die Zwetschgen, den Ingwer und den Zimt im Mixer pürieren
4. die Butter in einer Pfanne erhitzen und das Zwetschgenpürée bei mässiger Hitze zu Mus eindampfen lassen – auskühlen
5. den Backofen auf 220° C Mittelhitze vorheizen
6. die Eigelb mit 20 gr Zucker schaumig rühren
7. die Eiweiss steif schlagen, 20 gr Zucker beigeben und weiterschlagen, bis eine feste, glänzende Masse entsteht – einen Moment kühl stellen
8. das Zwetschgenpürée, die Eigelbmasse und ein Viertel des Eischnees locker mischen
9. den Rest des Eischnees und den Vieille Prune vorsichtig darunterziehen
10. zu 4/5 in die Soufflée Förmchen füllen und sofort auf der untersten Rille 12 – 15 Minuten backen
11. mit Puderzucker bestreuen und sofort servieren

Plum Soufflee with Ginger

Plum Soufflee with Ginger

aus Agnes Amberg’s “Süsses aus der Küche”

Spareribs Asian Style

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In Rezepten heisst es oft, man solle z.B. ein Stück Fleisch 12 Stunden marinieren. Das mag ja noch angehen, wenn man am Wochenende kocht. Aber unter der Woche? Hallo! Meine Zeit ist kostbar und ich stehe bestimmt nicht morgens eine halbe Stunde früher auf, um Fleisch zu marinieren. Und ich denke, was 12 Stunden marinieren kann wird es in so einem leckeren Umfeld auch 24 Stunden aushalten ;-) , oder?

Meine ersten “richtigen” Spareribs habe ich in New York genossen. Dort gab es in den 80ern ein Lokal namens “Rusty’s for Ribs”, da fiel das Fleisch praktisch vom Knochen, was mich unglaublich beeindruckt hat. Das Geheimnis ist mittlerweile gelüftet, wer keinen Grill hat (so wie ich), kann sie getrost im Ofen machen. Erst marinieren, dann in Alufolie mit ganz wenig Flüssigkeit garen und zum Schluss noch knusprig grillen.

Zutaten:
für 4 Personen

1,2 kg Spareribs (Schälrippchen)
lasst Euch unbedingt vom Metzger die Silberhaut entfernen, die sich auf der nach innen gewölbten Seite befindet und die auch nach 2 Stunden im Ofen nur zäh bleibt

Marinade
3 Frühlingszwiebeln
1 Schalotte
4 Knoblauchzehen
1 Bund Koriander. mit Stängeln
ein Stück frischer Ingwer, daumenlang
2 Stängel Zitronengras
2 rote Chili
2 Limetten
5 EL Sojasauce
3 EL Fischsauce
2 EL Kecap Manis
2 EL brauner Zucker
Salz, Pfeffer

asiatisches Gemüse
Mini Mais
Pak Choi
Zuckerschoten
Peperoncini rot
Peperoni gelb
1 Knoblauchzehe
1 EL Marinade
Sojasauce

Zubereitung:

1. zuerst Frühlingszwiebeln, Schalotten, Knoblauch, Koriander, Ingwer, Zitronengras und Chili fein hacken. Die Schale der Limette abreiben und den Saft auspressen. Alles mit Sojasauce, Fischsauce, Kecap Manis und Zucker verrühren. Mit Salz und Pfeffer (und ev etwas mehr Zucker) abschmecken
2. die Ribs gut mit der Marinade einreiben und für mindestens 12, besser 24 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen
3. das Gemüse vorbereiten und in mundgerechte Stücke schneiden
4. den Backofen auf 140° C vorheizen (Unter- und Oberhitze) und das Fleisch aus der Marinade heben und trockentupfen
5. das Fleisch mit etwas Marinadenflüssigkeit in Alufolie verpacken und die Rippchen 2 Stunden garen. Herausnehmen, mit etwas Marinade bestreichen und nochmals eine halbe Stunde nur mit 130° C Oberhitze knusprig braten (immer wieder mit etwas Marinade bepinseln)
6. zwischenzeitlich das Gemüse garen
7. wenn man die Ribs von Hand essen möchte, Fingerbowlen nicht vergessen

Spareribs Asian Style

Spareribs Asian Style

Tuna Summer Rolls

Tuna Summer Rolls

Tuna Summer Rolls

Nach ein bis zwei Rollen könne man die richtige Feuchtigkeit des Reispapiers gut einschätzen, schrieb die gute Küchenschabe vor ein paar Wochen. Na ja, ich habe also vorsichtshalber mal ein Paket mit 160 Blättern gekauft … man(n) weiss ja nie ;-)

Eigentlich wollte ich anstelle der Gurke, grüne Papaya in Julienne. Aber der Preis einer grünen Papaya hat mich dann doch abgeschreckt, insbesondere hätte ich eine ganze Papaya kaufen müssen (750 gr)!

Zutaten:
für 4 Personen

12 Streifen Tuna, fingerdick und etwa 15 cm lang_DSC0662
12 Stück Thai Reispapier, rund
30 gr Karotten, Julienne
30 gr Gurke, geschält, in Streifen
15 gr Randensprossen
30 gr Erbsensprossen
12 Blätter Minze
frischer Koriander
6 EL süss-scharfe Thai Sauce
2 EL Sojasauce
1 EL Mirin
Knoblauch, fein geschnitten

Zubereitung:

1. den Fisch würzen und in einer beschichteten Pfanne auf jeder Seite 6 Sekunden scharf anbraten
2. die Zutaten richten und in jeweils 4 gleiche Portionen teilen
3. ein Stück Reispapier kurz in lauwarmes Wasser tauchen und auf einer feuchten (nassen) Fläche auslegen
4. in folgender Reihenfolge belegen: Gurkenstreifen, Karotten Julienne, Sprossen, Tuna
5. einmal rollen, dann die Enden umschlagen und weiterrollen, kurz vor dem letzten Drittel noch das Minzblatt mit der “schönen” Seite nach unten auflegen und dann die Rolle abschliessen
6. die Rollen auf Klarsichtfolie kühlstellen (sie sollen sich nicht berühren wegen Klebgefahr!)
7. aus den Chili und Soja Saucen, Mirin und dem feingeschnittenen Knoblauch eine Sauce zum Dippen rühren
8. die Rolls können ganz oder schräg aufgeschnitten serviert werden und dürfen (sollen/müssen) von Hand gegessen werden

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