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Gruyère Birne

25. April 2013

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Max Kehl war ein begnadeter Koch (sagt man) und obwohl er sein Restaurant unweit von Zürich hatte, habe ich es nie geschafft, bei ihm zu essen. Einerseits, weil ich während seiner Blütezeit im Ausland weilte, oder andererseits weil mir das nötige Kleingeld fehlte. Wobei das zweite wahrscheinlich eine faule Ausrede ist, denn für gutes Essen hatte ich schon immer Geld (sagt man :-)). Eher wohl, weil MK der Ruf vorauseilte, seinen Gästen auch mal die, bzw. seine, Meinung zu sagen und im Extremfall, so sagt wenigstens das Gerücht, habe er auch schon mal Gäste, die ihm nicht passten, kurzerhand vor die Tür gesetzt!

Das ich wahrscheinlich etwas verpasst habe, beweist das folgende Rezept, welches noch von Max Kehl stammt. Ich finde es überraschend, einfach und doch genial.

Zutaten:
für 4 Personen

120 gr alter Greyerzer Käse
80 gr reife Birne
1 Spritzer Williamine (ca. 0,2 dl) ich: vergessen … grrr
3 EL Rahm (Sahne)
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. den Greyerzer Käse auf der Rohkostraffel reiben
2. die Birnen schälen und entkernen, das Fruchtfleisch in eine feine Brunoise schneiden (1 – 1,5 mm)
3. den Rahm schlagen
4. in einer Schüssel den Käse und die Birnenbrunoise mischen, den Rahm dazugeben, mit Williamine abschmecken und mit wenig Pfeffer abrunden

Fertig stellen
Die Hände unter kaltem Wasser solange abspülen, bis sie ganz kalt sind, dann, mit noch feuchten Händen, aus jeweils einem Viertel der Masse eine kleine Birne formen
Diese Greyerzerbirne nun mit einem Birnenstiel – wenn möglich auch mit einem Blatt – versehen

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From → Rezepte

7 Kommentare
  1. Eine Dekonstruktions-Rekonstruktions-Birne ;-). Das Aroma stelle ich mir umwerfend lecker vor.

  2. Reggie permalink

    Right Claudia,
    It should be published in „Architectural Digest“ magazine (AD)

  3. @Claudia: Genau! Du hast zweimal Recht 🙂
    @Reggie: I hope you have connections to AD 😉

  4. Wie konntest Du nur? Einfach die Williamine vergessen? Das könnte mir nieee passieren 😉
    Ansonsten ist dies das geniale Dessert für Süsskram-Verächter wie mich. DAS kommt beim nächsten Menu dran. Einfach und genial – es muss himmlisch geschmeckt haben… na ja, wenn Du nicht die Williamine vergessen hättest… aber das schrieb ich ja bereits 😉 😉 😉

  5. Tessinerli, es hatte auch ohne Willi wunderbar geschmeckt. Und auch optisch eine Augenweide. Die werde ich bei Gelegenheit nachbauen.

  6. @Sabine: 😉 … und siehe Kommentar unten! Ätsch!
    @Henne: Thank you for your support and understanding … 🙂

Trackbacks & Pingbacks

  1. Da hört der Spass auf – das Menü | lieberlecker

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