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Flammkuchen mit Kaviar – #wirrettenwaszurettenist

29. September 2019

Wenn Christian Seiler Feuer und Flamme ist für diesen Kuchen (Magazin no. 32/2019) … muss ich ihn auf jeden Fall ausprobieren!

Und wenn unsere kleine, feine Rettungstruppe (Facebook #wirrettenwaszurettenist) kurz darauf entscheidet, es sei Zeit die Flammkuchen aus den Fängen der Industrie zu retten, dann ist das schlicht gutes Timing 🙂

retten

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, schockieren euch die Zutatenlisten von industriell produzierten Lebensmitteln nicht? Die sind doch teilweise schlimmer wie pharmazeutische Beipackzettel.

Dabei ist selber machen nicht nur extrem befriedigend und entschleunigend sondern definitiv einiges gesünder! Und meist vermutlich auch besser 😀

À propos Kaviar, ich hoffe, niemand hat gedacht, ich sei so dekadent und schmeisse echten Kaviar (vom Stör) auf diese Flammkuchen! Nein, im Original wäre es geräuchter Heringskaviar. Der war auf die Schnelle nicht auffindbar (ja, das passiert einem manchmal sogar in Zürich 😉 ) und noch im Laden entschied ich mich für Seehasenrogen. Christian Seiler hätte sich allerdings für Forellenrogen entschieden, auch wenn der (rot anstatt schwarz) vielleicht weniger hübsch ausgesehen hätte.

Zutaten:

Teig
275 gr Mehl (ich: Halbweiss)
25 gr verquirltes Ei
4 gr Salz
60 gr Wasser
100 gr Butter

Belag
100 gr Quark (Fettanteil 40%)
300 gr Crème fraîche
1 Ei, verquirlt
50 gr Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer, Muskat

300 gr Zwiebeln
150 gr Speck
150 gr Heringskaviar, geräucht (ich: Seehasenrogen, da kein Heringskaviar aufzutreiben war!)
Limettenzesten

Zubereitung:

1. die Butter langsam schmelzen, mit den anderen Zutaten vermengen und eine Stunde ruhen lassen
2. dann den Teig zweimal tourieren, d.h. auswallen und falten, um 90° drehen, wieder auswallen und falten. Dann 1 mm dünn auswallenund in 8 x 20 cm grosse Stücke schneiden
3. für den Belag zuerst (während der Teig ruht) den Frischkäse herstellen. Quark, Crème fraîche, verquirltes Ei und Sonnenblumenöl vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
4. Zwiebeln sehr fein würfeln, den Speck in feinste Steifen schneiden
5. den Fromage blanc etwas 2 mm dick auf den Butterteig auftragen, dann die eine Hälfte mit den Speckstreifen, die andere mit den Zwiebeln belegen und im auf 250° C vorgeheizten Ofen 6 – 8 Minuten backen
6. in mundgerechte Stücke schneiden, mit Kaviar und Limettenzesten garnieren

Weitere Flammkuchen Varianten findet ihr nachstehend bei meinen KollegInnen:

Brittas Kochbuch – Tarte flambée alsacienne
„Cakes, Cookies and more“ – Flammkuchen mit Birnen und Raclettekäse
Brotwein – Flammkuchen mit Lachs und Spinat
Madam Rote Rübe – Mallorquinischer Spinat-Flammkuchen mit Rosineni, Feta und knusprigem Vollkornboden
Pane-Bistecca – Herbstlicher Flammkuchen mit Kuerbis und Feigen
BackeBackeKuchen – Flammkuchen mit Kürbis und Ricottacreme
CorumBlog 2.0 – Flammkuchen mit Rentier, Speck und Quitte
Kleines Kuliversum – Flammkuchen mit Brie und Birnen

From → Rezepte

7 Kommentare
  1. Oh, sehr edel und klingt fantastisch lecker!

  2. Den würde ich zu gerne probieren, das wäre ja mal etwas ganz anderes für mich. Ich glaube gerne, dass man von diesem Flammkuchen begeistert ist.
    Liebe Grüße
    Sigrid

  3. panebistecca permalink

    Uiiii ganz edel und wunderschoen. Den wuerde ich jetzt auch gerne probieren!

    LG Wilma

  4. Mein erster Gedanke beim Lesen deine Titels war tatsächlich „dekadent!“ 🙂 Aber auch so gefällt mir deine Kombination sehr gut.
    Liebe Grüsse
    Tamara

  5. @Tanja: Eher lecker als edel 😉
    @Sigrid: Das kannst Du ganz einfach, das Rezept steht oben … 😉
    @Wilma: Bitte sehr, hier ein Stück für Dich!
    @Tamara: Danke sehr und auch für die Organisation!

  6. Eine interessante Variante, auf die ich nicht gekommen wäre! Probieren würde ich den gerne mal. Lieben Gruß Sylvia

  7. Herzhaften Flammkuchen mit feinem Kaviar verfeinert hört sich wirklich besonders an! Danke für das Rezept und liebe Grüße, Julia

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