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Spitzbuben mit Bergamotten Konfi

11. Dezember 2016

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Hach – Wienachtsguetsli (Weihnachtsplätzchen) – da kommen Kindheitserinnerungen gleich wellenweise hoch. Irgendwie inklusive Duft in der Nase 😉

Das war doch toll, als ich der Mutter helfen durfte und natürlich war es das Grösste, den ungebackenen Teig zu kosten, zu kosten und nochmals zu kosten … !

Und nur weil meine Mutter einmal vor Verzweiflung in Tränen ausbrach, als der sandige Teig für Vanille Kipferl ständig auseinanderbrach, habe ich mich selbst noch nie an diese gewagt. Dafür sind meine Spitzbuben Klasse geworden. Und das ist doch auch etwas wert …

_DSC2436Zutaten:
es werden zu wenig sein 😉

250 gr Butter
125 gr Puderzucker oder Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Eiweiss, leicht verklopft
350 gr Mehl

150 gr Bergamotten Konfi, in einem Pfännchen erwärmt

Zubereitung:

1. Butter in einer Schüssel weichrühren
2. Zucker, Vanillezucker und Salz beigeben und rühren, bis die Masse weisslich wird
3. das verklopfte Eiweiss darunterrühren
4. das Mehl beigeben und zu einem Teig zusammenfügen – 1 Stunde kühlstellen
5. den Teig 20 Minuten vor dem Auswallen aus dem Kühlschrank nehmen
6. Guetsli von ca. 4 – 5 cm Durchmesser ausstechen, die Hälfte davon mit einem kleineren Ausstecher in der Mitte lochen – auf ein mit Backtrennpapier belegtes Blech legen und nochmals eine Viertelstunde kühlstellen (in dieser Zeit den Ofen auf 200° C vorheizen)
7. 6 – 8 Minuten backen
8. die Böden mit der erwärmten Bergamotten Konfi bestreichen, Deckel aufsetzen und mit Puderzucker bestreuen

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From → Rezepte

8 Kommentare
  1. Oh: mit Bergamotten!
    Ich muss leider auf Spitzbuebe verzichten: diesen sehr mürben und fragilen Teig auszuwallen, ist hier schlichtweg nicht möglich, trotz gekühlter Marmorplatte.
    A propos Vanille Kipferln: meine Mutter hat jeweils mit dem Fuss aufgestampft…
    Vanillegipfeli habe ich allerdings letzte Woche gebacken: original mit Baumnüssen, nicht mit Mandeln. Weil ich dazu kein Ei verwenden will, ist das Gipfeli-Formen natürlich auch ein Unterfangen, also mache ich ganz einfach Stangerln statt Kipferln: das geht entschieden einfacher!

  2. brittakama permalink

    Kann mich Felix nur anschließen, ohh, Bergamotte 😀 die würde ich auch gerne probieren!!

  3. Tausche ein paar Spitzbuben mit Kornelkirschenkonfifüllung (was für ein Wort) gegen deine Prachtexemplare mit Bergamottenkonfi.

  4. Hihi… bei uns heißen die Weihnachtsgutsel 🙂 Cool, Bergamottenkonfitüre! Hab ich noch nie probiert! Klingt aber echt spannend! Dein Blog ist echt immer eine tolle Inspiration!
    Liebe Grüße,
    Eva

  5. Ulrike permalink

    Das ist ja was ganz Feines! Bergamottenkonfitüre, Bergamotten habe ich hier noch nie gesehen. Allerdings habe ich noch ein paar Gläser Pomeranzenmarmelade hier und die Spitzbuben stehen für dieses Jahr noch an. Johannisbeer-Himbeer ohne Kerne ist ja Standard, aber ein paar werde ich dann mal mit Pomeranze füllen.
    Wegen der Vanille-Kipferl: NUR ohne Ei! Nur dann sind sie so zerbrechlich uns soooo mürb. Mein Rezept ist von meiner verstorbenen Schwiegermutter und ich gehe dem Gebrösel aus dem Weg, indem ich sie nur leicht abkühlen lasse, dann mit der Palette vorsichtig vom Blech nehme und auf dem Drahtrost sofort mit Vanille-Puderzucker bestäube. Dann hat die Unterseite zwar keinen Zucker, aber schön dick obendrauf reicht auch.
    Rezept kann ich dir schicken, wenn du magst.
    Liebe Grüße
    Ulrike

  6. Basler Dybli permalink

    Mit Bergamotten-Konfi noch nie probiert. Mein derzeitiger Favorit sind Kirschbuben (statt Spitzbuben) > google mal … 😉

  7. Georg permalink

    Da lese ich heute morgen (wie immer… 🙂 ) im Büro den Blog und denke, das wäre jetzt auch noch eine süsse Überraschung. Dabei muss ich vorausschicken, dass wir auch letzte Woche bereits täglich mit feinen Mailänderli aus Andy’s Backstube beglückt wurden. Und schon kommt die Guetzlischachtel „anmarschiert“ und ich freue mich, diese Bergamotten-Konfi-Spitzbuben zu probieren. Gross die Enttäuschung der Antwort auf meine Frage, welches denn nun diese speziellen Spitzbuben wären (es hatte auch noch andere Leckereien in der Schachtel): „Junge, die habe ich doch letztes Jahr gemacht, das Rezept hat „nur“ leider den Weg noch nicht in den Blog gefunden :-)“. So entscheide ich mich für einen „konventionellen“ Spitzbuben, welcher aber nicht minder lecker schmeckt.
    Auf jeden Fall bedanke ich mich auch auf diesem Weg ganz herzlich für die feinen Mitbringsel aus dem Hause lieberlecker, welche jeweils durchs ganze Jahr und nicht nur aber auch zur Weihnachtszeit den Weg in unser Büro finden :-), und wünsche Dir und dbEva eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    Georg

  8. @FEL!X: WAAAS? Stangen statt Kipferl! Aber das kannst Du doch nicht … 😉
    @Britta & Tanja: Zu spät (siehe Kommentar Georg)
    @Eva: Danke gleichfalls
    @Ulrike: Noch ein rezept mehr? Aber immer gerne doch 😀
    @Peter: Hab’s gegoogelt – tönt gut 🙂
    @Georg: 🙂 danke für die guten Wünsche

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